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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schielen? Probleme beim Fokussieren
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 Betreff des Beitrags: Schielen? Probleme beim Fokussieren
BeitragVerfasst: 07.08.15, 17:28 
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Registriert: 07.08.15, 17:12
Beiträge: 1
Hallo Community,

mein Name ist Manuel, ich bin 25 Jahre alt und ich habe mich soeben hier angemeldet, da ich gerne Ratschläge bezüglich meiner Probleme mit meinen Augen wünsche.

Also nun mal los...

Ich habe ab dem Alter von 4 Jahren eine Brille getragen, vorher laut meiner Eltern Sehschwäche in Verbindung mit Innenschielen des rechten Auges. Beim Absetzen der Brille ist es sofort nach innen gerutscht. Dieses Phänomen ist ab dem Teenageralter verschwunden, die Augen blieben auch nach Absetzen der Brille stabil, allerdings unscharfes Bild.

Ich war weitsichtig. Ca . +3,5Dpt bds.
Ich schreibe bewusst "war", da ich vor 6 Jahren eine Lasik habe durchführen lassen, welche meine Augenbrechfehler auf nahezu 0 Dpt korrigierte. Alles verlief problemlos.

Bis dato hatte ich keinerlei Probleme mehr mit meinen Augen.

Da mein Körper letztes Jahr im SOmmer begann schlapp zu machen, immer starke Niedergeschlagenheit etc., wurden mir auch langsam Augenprobleme bewusst, ich musste immer leicht kämpfen beim Fokussieren und hatte das Gefühl das Schielen kehrt zurück, bzw. mein Linkes! Auge kommt nicht mit der schnellen Bewegung des rechten mit.

Im November habe ich dann einen Fremdkörper in das Auge geworfen bekommen. Alle Alarmglocken schrillten los, war bei Zig Augenärzten gewesen, angeblich seien Beschädigungen an der Hornhaut entstanden aber es sei alles verheilt.

Ich beobachtete nun seit diesem Zwischenfall natürlich meine Augen um so mehr.

Inzwischen habe ich das Problem, dass mein Linkes Auge nach dem Schließen und wieder Öffnen, seine korrekte Stellung verloren hat. Sprich schaue ich auf die Standby LED meines Fernsehers und schließe dabei das linke Auge, öffne es, sehe ich für einen kurzen Moment zwei LEDS und merke wie das linke Auge nachkorrigieren muss, die zwei LEDS verschwimmen sichtbar! in eine. Je nach körüerlicher Verfassung geschieht dies auch bei größeren Objekten, die ich fokussieren möchte.

Halte ich meine Hand vor das Auge, ohne es zu Schließen, und entferne diese rasch, so habe ich das gleiche Problem. Eine zweite Person kann sogar beobachten wie das linke Auge nachkorrigiert.

Morgens beim ersten Augenöffnen nach dem Schlafen, das Gleiche, die Augen fokussieren nicht korrekt, das linke Auge "eiert" ein bisschen herum, bis die Bilder dann korrekt zusammengefügt werden.
Beim "normalen" Sehen habe ich (noch) keine Doppelbilder...

Allerdings sieht man es mir an, da das linke Auge immer ganz leicht nach aussen steht...etwas beschädigt durch den Fremdkörper`? Laut Ärzten organisch alles ok...

Dieses Problem ist mir erst offiziell bekannt geworden im Novembe/dezember 2014...und bis jetzt ist es möglicherweiße nur geringfügig besser geworden...

Kennt dieses Problem jemand von euch? Habe ich "Mitleidende"? Hat einer einen Rat für mich?


Ich wäre euch sehr sehr dankbar wenn hier ein kleiner Ratschlagaustausch stattfinden würde.

Ich wünsche eine gute Zeit!

Gruß Manuel


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BeitragVerfasst: 07.08.15, 21:39 
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Registriert: 04.02.05, 00:03
Beiträge: 2267
Entweder, Sie haben noch ein verstecktes Schielen (das passt zum "Aufdeckproblem") oder Ihre Weitsichtigkeit ist wieder ein bisschen zurückgekehrt und sie gleichen diese aus, geraten dabei aber manchmal (wie als Kind) ins Schielen. Mit der Fremdkörpersache wird das eher nichts zu tun haben.
Einzige sinnvolle Empfehlung: Augenarzt mit Sehschule (!!) aufsuchen und untersuchen lassen. DANN wissen Sie es genau.


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BeitragVerfasst: 09.08.15, 18:04 
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Registriert: 04.06.13, 11:38
Beiträge: 833
@Bille10

Zunächst sei bemerkt, dass ich Augenoptiker bin und kein Augenarzt.

Dann möchte ich schon auch loswerden, dass Ihr Fall ein Paradebeispiel dafür ist, dass man offensichtlich ohne vernünftige Anamnese und ohne (richtig durchgeführten) Phorietest einfach lasert, denn die Schielstellung wäre eine Kontraindikation für eine derartige Korrektur.

Rein theoretisch wäre es m. E. schon möglich, dass sich das Auge wegen der Narbe auf der Hornhaut dreht, nämlich dann, wenn die Narbe genau auf der Sehachse zwischen Objekt und der Netzhautgrube läge. Sollte es so sein, hülfe eine formstabile ("harte") Kontaktlinse auf dem geschädigten Auge. Die Narbe ist dann optisch so gut wie nicht mehr vorhanden.

Ich halte das aber für unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass Ihre (latente) Schielstellung zurückkehrt und das Auge stets dann in die "Ruhelage" dreht, wenn kein Fixationsanreiz mehr gegeben ist (also wenn Sie bspw. das Auge zuhalten und dann wieder öffnen oder wenn Sie ganz entspannt sind, ohne irgendetwas zu betrachten.

Mit Brillengläser MIT STÄRKE war das ganz einfach zu korrigieren, denn das schielende Auge konnte sich an dem Bild "festhalten", das das Brillenglas vom betrachteten Gegenstand erzeugt hat. Um stärkere Phorien auszugleichen, kann man auch Brillengläser derart dezentriert zur Pupillenmitte in die Fassung einarbeiten, dass eine prismatische Wirkung induziert wird und dem Auge die Einnahme einer auf Dauer durchhaltbaren Stellung einzunehmen. Wohlgemerkt....: Das geht nur dann, wenn das Glas ausreichend viel Dioptrien hat.
Doch diese Chance ist nun nach der Laserei vertan, sofern Sie wirklich emmetrop (nicht mehr fehlsichtig) sind.
Sollte ich richtig liegen, werden Sie nicht um das Tragen einer Brille herumkommen, verglast mit Prismengläsern.

Einen Phorietest kann auch ein AugenoptikerMEISTER durchführen..., er kann Ihnen auch die gemessenen Werte mal in eine Probierbrille einsetzen und Sie damit ein Weilchen gucken lassen. Sie sehen dann selbst, ob es für Sie eine akzeptable Lösung ist oder ob nicht wirklich besser ein bemühter Augenarzt bzw. eine Sehschule konsultiert wird.


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BeitragVerfasst: 09.08.15, 18:35 
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Registriert: 04.02.05, 00:03
Beiträge: 2267
Bitte in solchen Fällen lieber einen guten orthoptischen Status machen lassen mit allem, was dazugehört... Und bitte bei einer Orthoptistin (= Sehschule) und nicht beim bemühten Augenarzt....


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