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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Katarakt-OP: Mono-, Multi- oder Trifokallinsen ?
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BeitragVerfasst: 11.02.13, 15:35 
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Registriert: 03.05.06, 15:40
Beiträge: 121
Hallo,

ich leide seit meinem 6. Lebensjahr an starker Kurzsichtigkeit.
Mittlerweile bin ich 42 und habe links -7,5 und recht -8,75 Dioptrien.

Ohne Brille bin ich in die Ferne nahzeu ein "Maulwurf" und auch Lesen oder am Computer arbeiten geht ohne meine Fern-Brille nicht (ohne Brille kann ich normale Druckschrift erst UNTER einer Entfernung von 20cm scharf sehen, d.h. alles was weiter als 20cm von mir weg ist, wird ohne Brille unscharf und somit ist ein sehen ohne Brille unmöglich), lediglich ganz Kleingedrucktes muss ich ohne Brille lesen, muss jedoch das Kleingedruckte dann sehr nah vor die Augen halten.

Seit einigen Jahren ist festzustellen, dass ich zunehmends an Visusverlust leide und man diesen Sehstärkeverlust auch mit bester Brillenkorrektur nicht mehr ausgeglichen bekommt. Dazu kommt seit ca. 2 Jahren auch noch eine Verschlechterung des Kontrastsehens (mit dem subjektiven Gefühl mehr und mehr "nachtblind" zu werden) und erhöte Blendempfindlichkeit sowie zunehmende Halos um Lichtquellen herum).

So habe ich an schlechten Tagen auf dem rechten Augen nur noch eine Sehleistung von 35%.
Auch auf dem linken Auge sieht es nicht viel besser aus, wodurch ich beidäugig meist nur noch auf 50% Sehleistung komme.

Ich habe aber seit ich kurzsichtig bin nie über 80% geschafft (mit Brille), da ich auch noch eine starke Hornhautverkrümmung habe, d.h. ich habe mein Leben lang noch nie besser als 80% gesehen und kenne ein besseres Sehen gar nicht (ohne Brille bin ich nahezu "blind", komme ohne Brille gerade mal noch auf 1-5%).

Jedoch 50% sind schon ein großer Lebensqualitätsverlust und deswegen empfahl mir mein Augenarzt eine Augen-OP um mir Kunstlinsen einzusetzen (habe auch einen beginnenden Katarakt und bedingt durch meine Viorgeschichte "Kurzsichtigkeit und Glaskörpertübung" würde mir die Entfernung meiner eigenen Linsen und das Einsetzen von Kunstlinsen zu einem besseren Visus verhelfen, da dann die Trübung durch den Glaskörper und die Trübung der Linse sich nicht mehr sumieren würden).

Nun stellt sich mir jedoch die Frage, welche Linsen soll ich einsetzen lassen, Mono-, Multi- oder Trifokale Linsen ?

Mein wichtigstes Kriterium ist, dass ich nach der OP wieder besser sehen kann als jetzt (besonders in die Ferne !)
Wenn ich danach in die Ferne keine Brille mehr benötige und somit die meisten Tätigkeiten ohne Brille bewerkstelligen kann, wäre ich zufrieden, wenn ich zum Lesen dann eine Brille benötige, wäre das für mich ok und akzeptabel, denn auch jetzt mit meiner momentanen Kurzsichtigkeit benötige ich meine normale Brille um lesen zu könen, ohne Brille sehe ich in normaler Leseentfernung und am Computer nur unscharf (normale Zeitschrift sehe ich ohne Brille erst ab einer Entfernung UNTER 20cm scharf, alles was über 20cm weg ist, sehe ich ohne Brille nur unscharf/verschwommen), lediglich wenn ich ganz Kleingedrucktes lesen will, muss ich meine Brille ausziehen, muss dann jedoch das Kleingedruckte sehr nah vor die Augen halten.
Besonders freuen würde es mich, wenn ich z.B. wieder ins Schwimmbad gehen könnte, denn unter momentanem Gesichtspunkt kann ich ohne Brille kein Schwimmbad besuchen, da ich "blind wie ein Maulwurf" dann durch das Schwimmbad stolpere und wer geht schon gerne mit Brille im Becken schwimmen !?
Auch sollte das Kontrastsehen möglichst wieder gut sein sodass ich in der Nacht wieder besser sehen kann als momentan sowie das Blendempfinden/Halos bei Dunkelheit sollte möglichst gering sein (zumindest geringer wie momentan, denn momentan sehe ich keine einzelnen Lichtquellen mehr, sondern nur noch "Lichthöfe").

Unter diesen Gesichtspunkten meinte mein Augenarzt, ich sollte Monofokallinsen verwenden mit denen man meine Kurzsichtigkeit möglichst auf 0 bringen sollte.

Ist seine Einschätzung korrekt ?

Wie muss ich mir das Sehen nach dem Einsatz von Monofokallinsen dann vorstellen ?
Sehe ich dann in die Ferne (sofern alles optimal verläuft) wieder 100% (momentan bin ich ja auf einem Auge ja nur noch bei 35% und beidäugig gerade noch bei 50% und das trotz perfekter Brillenkorrektur) ?
Wen dem so wäre, wäre das super, denn 100% habe ich in meinem ganzen Leben noch nie erreicht und somit wär das für mich eine Sehleistung die ich noch nie erreicht habe und somit wär das dann für mich ein völlig neues Sehen !

Doch wie sieht es dann in der Nähe aus, da benötige ich ja dann eine Lesebrille, d.h. sobald ich etwas scharf sehen will, was unter einen gewissen Mindestabstand fällt, muss ich die Lesebrille verwenden um dies dann scharf zu sehen ?

Doch wie gestaltet das sich dann im Altag ?
In die Ferne benötige ich keine Brille, doch ab Unterschreiten einer gewissen Distanz muss ich eine Brille verwenden.
Muss ich dann ständig die Brille auf- und abziehen, je nach dem in welche Entferung ich blicke oder kann ich die Lesebrille auf lassen und durch sie hindurch in die Ferne trotzdem gut sehen ?

Kann man mit einer Lesebrille dann alle Bereiche in der Nähe abdecken oder benötige ich ggf. 2 Lesebrillen z.B. für Entfernungen zwischen 50cm und 1m (= Computerarbeit) und Entfernungen unter 50cm (z.B. beim Lesen eines Buches) ?
Oder geht das alles nur mit einer Gleitsichtbrille welche für verschiedene "Entfernungen" geschaffen ist ?

Oder sollte ich mich doch noch mit dem Gedanken an Multi- oder sogar Trifokallinsen auseinander setzen ?

Vielen Dank für die Infos
Gruß Rudi


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BeitragVerfasst: 28.06.15, 16:38 
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Interessierter

Registriert: 28.06.15, 16:33
Beiträge: 7
Hallo Rudi,

hast Du Dich zu einer OP durchringen können und wenn ja - welcher Linsentyp ist es geworden?


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