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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Multifokallinsen
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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 18.08.17, 09:13 
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Humungus hat geschrieben:
Dragontooth hat geschrieben:
...ob alle asphärische Monofokallinsen sind oder ob ich das bei meinem Augenarzt verlangen muss ?
Nein. Die Standard-Kassen-IOL ist eine sphärische Linse. Sie ist deshalb in der optischen Abbildung einen Tick schlechter als eine asphärische Linse, dafür ist sie robust gegen Dezentrierung. Also eine gute Wahl bei schwierigen OP-Verhältnissen und lockerer Zonula (Linsenaufhängung).


Absolut korrekt. Asphären bei Linsensystemen sind immer heikel, weil die einzelnen Linsen zueinander gut zentriert sein müssen, damit sie alle Vorteile ausspielen können.
Auch das Auge besteht aus mehreren Linsen, im Wesentlichen sind das die Hornhaut und die Augenlinse.
"Verrutscht" die Augenlinse, stimmt das gesamte optische System nicht mehr richtig.
Da Jack-Russell-Terrier zu solchen Luxationen neigen, habe ich mich etwas damit beschäftigt. Bei meinem scheint alles in Ordnung zu sein, jedenfalls sieht er aus 15m Entfernung, wenn ich ein Stück Käse in der Hand habe :ostern: .
Ansonsten bleiben mir nur die Feedbacks der Kundschaft, die asphärische Brillengläser tragen. Dort gelten, wegen des Abstands des Glases zum Auge, die Anforderungen sogar verschärft.

Humungus hat geschrieben:
dragontooth hat geschrieben:
Was haltet ihr von einer sogenannten Officebrille?
Gut, wenn man stundenlang am Schreibtich sitzt, weil sie "bequemer" als eine normale Gleitsichtbrille ist.


Ist etwas zweischneidig. Wenn man in ein hochwertiges Gleitsichtglas investieren kann und dieses auch richtig in Stärke und Anpassung ist, kann man sich bis zu mittleren Additionen solche Gläser eigentlich sparen. Ich lebe schon jahrelang mit einem Freiformgleiter mit superkurzer Progressionszone, so dass die geringste Kopf-oder Augenbewegung die gewünschte Stärkenänderung bringt. Für einen Anfänger ist ein "superkurzes" Glas nicht unbedingt empfehlenswert, da sollte der Korridor etwas länger sein, damit man noch eine fremde Treppe hinunterkommt, ohne schneller unten zu sein, als einem lieb ist.
Übrigens spart die Investition in ein gutes Gleitsichtglas hier richtig Geld, denn auch gute Office-Gläser liegen nahezu im Bereich von "richtigen" Gleitsichtgläsern.
Ist aber die Addition mal >2,0-2,5dpt, bringt ein Officeglas schon Vorteile, denn durch den Verzicht auf eine Fernkorrektur kann die Addition wieder gering und somit das nutzbare seitliche Blickfeld vergrößert sein.
Übrigens: den AG ansprechen wegen eines Zuschusses für eine BAP-Brille (pdf)

Humungus hat geschrieben:
Übrigens ist Brillenkauf nichts für das Internet, jedenfalls meine Meinung, insbesondere nicht für komplexe Brillen oder hochwertige Wünsche.


Danke!

dragontooth hat geschrieben:
Oder ist auch hier die puristische Lösung die Beste: eine Brille zum Lesen und für Feinarbeiten aus kurzer Distanz und eine für den Intermediärbereich Computer?


Da werden Sie ab Mitte 50 "verrückt" wegen der Brillenwechselei. Dann nämlich hat nach Statistik Ihr Auge nicht mehr genug "Power", um mit der Fernbrille auf 80cm heranzukommen, die Lesebrille ist für 80cm aber zu stark und dann bräche die Zeit an, ab der man 3 Brillen bräuchte. Plus Sonnenbrille, plus Ersatzbrillen. Und bei Stärkenänderung müssten 5 Brillen erneuert werden.
Von solchen Kunden leben wir :mrgreen:
Vor allem, wenn der AG was dazugibt, sollte man eine komfortablere Lösung wählen!


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BeitragVerfasst: 24.12.17, 12:50 
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Hallo zusammen,
ich habe mir vor 2 Wochen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen beide Augen operieren lassen. Dabei wurden Premium-Trifokallinsen von Zeiss eingesetzt, um endlich brillenfrei zu sein. Ich habe mich zuvor intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und eingehend in einem sehr renommierten Augenzentrum hierzu beraten lassen. Mir wurde explizit gesagt, dass die Voraussetzungen bei mir hierfür sehr gut seien und ich mit einem sehr guten Seherlebnis rechnen könne. Schlimmstenfalls würde ich für den Computerarbeitsbereich ca. 70 cm Entfernung bei längerem Arbeiten eine leichte Unterstützung durch eine Brille bevorzugen.

So, jetzt sind 2 Wochen vergangen und ich kann gerade einmal im Nahbereich einigermaßen scharf sehen. Natürlich stören alle Lichquellen, ich sehe Reflexe, Halos etc, aber was mich wirklich verunsichert ist, dass ich in der Ferne ( unendlich bis ca. 3 m) alles sehr unscharf sehe. Nach meinem Eindruck konnte ich in den ersten 1-2 Tageb direkt nach der OP in der Ferne deutlich besser sehen. Nach 3-4 Tagen wurde es aber sehr schlecht. Der Leiter des Augenzentrums hat mich vor einigen Tagen beruhigen wollen, dass erst eine Woche nach OP vergangen sei und es vermutlich noch besser werden wird. Falls nicht, würde durch eine Femtolaser-Behandlung wie er sagt ein leichtes Feintuning gemacht werden können. Und jetzt kann ich aber in den letzten Tagen keine Besserung feststellen, mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass sich das noch in den nächsten 3-6 Monaten deutlich verbessern soll. Ich bin beim Optiker gewesen, um meine Sehkraft feststellen zu lassen. Ich habe nun links -1,7 , rechts - 0,9 Dioptrien. In Foren habe ich bisher öfters gelesen, dass bei vielen bereits nach einigen Tagen scharfes Sehen möglich war bzw. leichte Abweichungen um 0,25 Dioptrie überwiegend aufgetreten sind.

Ich bin ehrlich gesagt sehr enttäuscht und glaube, dass irgendetwas schief gelaufen ist - OP oder falsche Linse.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und dann doch noch nach 3-6 Monaten ein ausreichend scharfes Seherlebnis erreicht?
Ich freue mich über eure Beiträge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 27.12.17, 12:33 
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Registriert: 04.06.13, 11:38
Beiträge: 862
Naja, sooooo eingehend können die Recherchen nicht gewesen sein. Immerhin liegt auf der Hand, dass das Auge als Teil eines lebenden Organismus ohnehin immer Veränderungen ausgesetzt ist.
Somit kann jemand, der von solchen OPs lebt, an Nachhaltigkeit versprechen was er will, es ist schlicht und einfach nicht wahr.

Außerdem habe ich selbst hier in diesem Strang vor 6 Jahren und noch unter meinem "Mädchennamen" :christmas meine Meinung zu solchen IOLs kundgetan, die man hätte lesen können, wenn man sich "eingehend" informiert hätte.
Aber ich bin mir bewusst darüber, dass man nur liest, was man lesen möchte. Da bin ich selbst leider keine Ausnahme.
Ihre Restkurzsichtigkeit, die mein Kollege bei Ihnen gemessen hat, passt sehr gut zu Ihren Symptomen und Beschwerden. Ich nehme das mal als belegt an. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich dieser Restsehfehler noch "irgendwie" reduziert oder ganz verschwindet.
Aber ich drücke Ihnen die Daumen, dass das "Feintuning" nicht nur Ihr Geld kostet, sondern vielleicht noch eine halbe Dioptrie bringt.
Ein Kandidat für eine Fernbrille (zumindest beim Auto fahren) sind Sie aber allemal....


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 10:55 
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Registriert: 05.02.18, 10:06
Beiträge: 9
Hallo!

Ich bin stark kurzsichtig und habe die Augen voller "Mückenschwärme".
Ich trage am Tag Kontaktlinsen. Bei der Kontaktlinsenanpassung vor 5 Monaten ist aufgefallen, das irgendwas nicht stimmt. Ich konnte weder in die Nähe, noch in die Ferne richtig sehen und wir haben 3 mal neue Linsen ausprobiert. Aktuell trage ich welche, wo ich in der Nähe gut sehen kann, aber dafür in der Ferne (ca. 4 m) schlecht. In den letzten Wochen sind meine Augen, am Abend ständig gerötet und brennen. Laut Augenarzt ist das durch Überforderung und Ermüdung der Augen. Nach nur 2 Monaten sind Ablagerungen auf den Kontaktlinsen, die trotz täglicher Reinigung (auch manuell mit Spezialreiniger) nicht weggehen. Die Ablagerungen sollen durch die "altersbedingte" hormonelle Veränderung kommen.
Vor einer Woche war ich nun beim Augenarzt.
Ende 2016 habe ich mir eine neue Brille machen lassen, da war ich bei - 13,5 Dioptrien. Meine Brillenstärke hat sich in knapp 1,5 Jahren auf - 15,5 Dioptrien verschlechtert. Mit Brille habe ich eine Sehleistung von 60%, mit Kontaktlinsen etwas mehr.
Meine aktuellen Werte. Rechts: Sphäre -15.50 / Zylinder -1.0 / Achse 50 - Links: Sphäre -14.25
Hinzu kommt jetzt noch die Alterssichtigkeit. Das heißt, ich bräuchte eine Gleitsichtbrille. Die gibt es aber in der Dioptrienzahl nicht mehr. Ich kann mir jetzt aussuchen, in welche Richtung ich "gut" sehen will. Alternativ könnte ich mir Kontaktlinsen für die Ferne machen lassen und für die Nähe eine Brille. Das würde dann bedeuten, dass ich die ständig auf der Nase hätte und abnehmen müsste, wenn ich etwas erkennen will, was 5m entfernt ist. Da ich im Handel arbeite, hätte ich die Brille dann nahezu ständig auf und muss sie abnehmen, wenn ich in ca. 4 m Entfernung etwas erkennen möchte. Mein Augenarzt stellt keine guten Prognosen auf. Die Verschlechterung wird nicht stagnieren. Ich bin erst 41 und wenn meine Augen sich alle 2 Jahre um ca 2 Dioptrien verschlechtern, sieht es nicht so rosig für mich aus.
Nun zum Kern meines Posts... der Augenarzt hat angemerkt, dass es eine Lösung gäbe. Eine OP. Bei der mir Multifokallinsen eingesetzt werden.
Er möchte mich in einer Klinik vorstellen, dass über diese Optionen gesprochen werden kann. Ich habe dem zugestimmt und werde nun irgendwann von der Klinik angeschrieben.

Seitdem wühle ich mich durchs Internet, auf der Suche nach Informationen und bin auf dieses Forum gestoßen.
Ich bitte um eure Meinungen zu meinem Fall. Danke!

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 12:45 
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Registriert: 10.09.07, 13:30
Beiträge: 4769
Sie wissen aber schon, dass durch Multifokallinsen das Problem weiter zunehmender Kurzsichtigkeit NICHT beendet wird? Folge: Sie würden sich für teures Geld Linsen einsetzen lassen und bald wieder Brille tragen.

So lange sich die Refraktion (Fehlsichtigkeit ändert), sind ausschließlich vorübergehende Korrekturen sinnvoll. Bei Ihnen - wenn Sie wirklich Brille und Kontaktlinsen loswerden wollen - müsste über eine phake IOL oder MIOL nachgedacht werden, die auf die eigene Linse aufgesetzt wird. Vorteil: man kann sie später wieder entfernen. Nachteil: technisch schwieriger als Cat-OP und als mögliche Komplikation die Entwicklung eines Grauen Stars.

_________________
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 15:41 
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Registriert: 04.06.13, 11:38
Beiträge: 862
@$unflower

Zitat:
Sie wissen aber schon, dass durch Multifokallinsen das Problem weiter zunehmender Kurzsichtigkeit NICHT beendet wird? Folge: Sie würden sich für teures Geld Linsen einsetzen lassen und bald wieder Brille tragen.


Genauso ist es!
Wenn OP, dann würde ich den Tipps von Humungus folgen. Es stimmt aber auch nicht, dass es in Deiner Stärke keine Gleiter mehr gäbe.
Lentikular-Gleiter könnte ich sogar bis -30dpt liefern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 15:50 
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Beiträge: 9
Danke!
Mir war tatsächlich nicht bewusst, dass die Kurzsichtigkeit damit nicht aufgehalten wird. Was ich gefunden habe ist, dass die Dioptrienzahl mindestens 1 Jahr und mehr stabil sein muss, bevor an eine OP gedacht werden kann. Schon da sah ich meine Felle davon schwimmen. Der Augenarzt kennt meine Krankengeschichte. Warum behauptet er dann, das Multifokallinsen die Lösung meiner Probleme sein können?
Ich würde ja auch Gleitsicht- Kontaktlinsen nehmen, aber als ich meine Optikerin darauf ansprach schüttelte sie resigniert den Kopf. Warum? Allerdings wäre dann immer noch nicht das Problem mit den Ablagerungen gelöst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 16:48 
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Registriert: 04.02.05, 00:03
Beiträge: 2281
So ganz furchtbar schlimm ist der Umgang mit einer Lesebrille zusätzlich zu Kontaktlinsen für die Ferne nun aber auch nicht. Es gibt immerhin genug Menschen, die für die Ferne keine Brille und für die Nähe eine Lesebrille brauchen. Die kommen auch klar...


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 17:53 
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Registriert: 05.02.18, 10:06
Beiträge: 9
Du hast recht. Es gibt genug Menschen, die eine Lesebrille tragen müssen. Ich habe einen Monat Kontaktlinsen für die Ferne ausprobiert und mir zusätzlich eine Lesebrille gekauft. Es ging nicht. Mir war ständig schwindlich und ich hatte Kopfschmerzen. Zudem hatte ich die Brille ständig auf. Ich arbeite im Handel und muss ständig irgendetwas (Kassendisplay, Lieferscheine, Inhaltsstoffe etc.) lesen. Nach dem Probemonat, bei der Nachkontrolle, habe ich die Ferne abgewählt und mich für das Sehen in der Nähe entschieden.
Ich habe vor einiger Zeit mit dem Lasern geliebäugelt. Mein Augenarzt hat gemeint, damit käme ich auf ca. 8 Dioptrien runter. Meine Überlegung war, dass ich danach Monatskontaktlinsen tragen könnte. Da würden wenigstens die Ablagerungen keine Rolle mehr spielen.
Seit dem Termin, bin ich schon auf zig Seiten gewesen.
Es ist alles so verwirrend.
Da kann ich nur abwarten, was die Klinik sagt. Hoffentlich beraten die mich kompetent.


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 20:15 
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Registriert: 04.06.13, 11:38
Beiträge: 862
$unflower hat geschrieben:
Ich würde ja auch Gleitsicht- Kontaktlinsen nehmen, aber als ich meine Optikerin darauf ansprach schüttelte sie resigniert den Kopf. Warum?

Ich halte von diffraktiven Multifokallinsen nix, egal, ob man sie einpflanzt oder aufsetzt. Die Technik, die dahintersteckt, muss jedem eine Gänsehaut verursachen, dem man gesetzliche Bestimmungen bzgl. Abb.-Güte von Korrektionslinsen "auf's Auge" drückt.

Nochmals: Wenn eine OP gemacht werden soll, würde ich wirklich auch den Rat geben wollen, eine zusätzliche Linse ins Auge einsetzen zu lassen, die man auch wieder entfernen/austauschen könnte (phake IOL)
Ansonsten bleiben als Option: formstabile ("harte") KL, die sogar den Ruf haben, die ZUNAHME der Stärke etwas zu bremsen, sowie die hinlänglich bekannten Gleitsichtgläser, die es sehr wohl auch bei -16,5dpt noch im Handel gibt.
Natürlich ist das Anpassen einer solchen Gleitsichtbrille eine Herausforderung und Präzisionsarbeit, denn jeder einzelne Millimeter Fehljustierung oder Fehlzentrierung induziert sofort einen spürbaren prismatischen Fehler.
Sollte die Stärkenprüfung vom Augenarzt durchgeführt werden, muss zwingend der verwendete HSA angegeben werden, den der Optiker dann später - bei der Fassungswahl und -anpassung auch einzuhalten hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 20:23 
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Registriert: 05.02.18, 10:06
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Bitte erkläre mir den Unterschied zwischen diffraktiven Multifokallinsen und phake (IOL).
Gibt es formstabile Kontaktlinsen als Gleitsichtvariante?
Ich möchte bitte, wenn irgendwie möglich, keine Brille mehr tragen müssen.


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BeitragVerfasst: 07.02.18, 20:38 
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noch neu hier

Registriert: 07.02.18, 20:33
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Todden hat geschrieben:
Hallo zusammen,
ich habe mir vor 2 Wochen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen beide Augen operieren lassen. Dabei wurden Premium-Trifokallinsen von Zeiss eingesetzt, um endlich brillenfrei zu sein. Ich habe mich zuvor intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und eingehend in einem sehr renommierten Augenzentrum hierzu beraten lassen. Mir wurde explizit gesagt, dass die Voraussetzungen bei mir hierfür sehr gut seien und ich mit einem sehr guten Seherlebnis rechnen könne. Schlimmstenfalls würde ich für den Computerarbeitsbereich ca. 70 cm Entfernung bei längerem Arbeiten eine leichte Unterstützung durch eine Brille bevorzugen.

So, jetzt sind 2 Wochen vergangen und ich kann gerade einmal im Nahbereich einigermaßen scharf sehen. Natürlich stören alle Lichquellen, ich sehe Reflexe, Halos etc, aber was mich wirklich verunsichert ist, dass ich in der Ferne ( unendlich bis ca. 3 m) alles sehr unscharf sehe. Nach meinem Eindruck konnte ich in den ersten 1-2 Tageb direkt nach der OP in der Ferne deutlich besser sehen. Nach 3-4 Tagen wurde es aber sehr schlecht. Der Leiter des Augenzentrums hat mich vor einigen Tagen beruhigen wollen, dass erst eine Woche nach OP vergangen sei und es vermutlich noch besser werden wird. Falls nicht, würde durch eine Femtolaser-Behandlung wie er sagt ein leichtes Feintuning gemacht werden können. Und jetzt kann ich aber in den letzten Tagen keine Besserung feststellen, mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass sich das noch in den nächsten 3-6 Monaten deutlich verbessern soll. Ich bin beim Optiker gewesen, um meine Sehkraft feststellen zu lassen. Ich habe nun links -1,7 , rechts - 0,9 Dioptrien. In Foren habe ich bisher öfters gelesen, dass bei vielen bereits nach einigen Tagen scharfes Sehen möglich war bzw. leichte Abweichungen um 0,25 Dioptrie überwiegend aufgetreten sind.

Ich bin ehrlich gesagt sehr enttäuscht und glaube, dass irgendetwas schief gelaufen ist - OP oder falsche Linse.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und dann doch noch nach 3-6 Monaten ein ausreichend scharfes Seherlebnis erreicht?
Ich freue mich über eure Beiträge.




mir geht es leider genauso. Ich habe mir bei Euro Eyes vor drei Wochen diese Linsen einsetzen lasse und ich sehe verschwommen, kann nicht mehr lesen und sehe auch in der Ferne sehr unscharf.
Euro Eyes meint, mein Augenmuskel müsse umlernen..??? Ich hab das Gefühl, es tut sich gar nichts und ich bin sehr enttäuscht, zumal ich so gerne lese


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 20:55 
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Registriert: 05.02.18, 10:06
Beiträge: 9
Humungus hat geschrieben:
Nachteil: technisch schwieriger als Cat-OP und als mögliche Komplikation die Entwicklung eines Grauen Stars.


Keine schöne Nebenwirkung. Darüber steht auf den einschlägigen Seiten auch nichts geschrieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 21:02 
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Registriert: 24.12.17, 12:41
Beiträge: 5
Hallo,
bei mir sind mittlerweile 7 Wochen vergangen und meine Sehschärfe hat sich in der Ferne deutlich verbessert. Im Nah- und Mittenbereich war es von Beginn an recht gut.
Ich hoffe, dass ich mich nicht zu früh freue, aber auf meinem rechten Auge sehe ich mittlerweile sehr gut, links ist laut meines Augenarztes noch eine Fehlsichtigkeit von ca. -0,5 Dioptrien festzustellen.
Da sich das laut Arzt auch wieder verschlechtern kann, habe ich bisher kein Update in diesem Forum schreiben wollen.
Ich bin aber wirklich positiv überrascht, dass sich gerade zwischen der 3 und 5 Woche bei mir eine deutliche Verbesserung eingestellt hat.

Ich hoffe, dass sich das bei dir auch noch bessert!
Alles Gute!


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 Betreff des Beitrags: Re: Multifokallinsen
BeitragVerfasst: 07.02.18, 21:07 
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Registriert: 05.02.18, 10:06
Beiträge: 9
Hallo Todden!

Hast du Phake IOl oder Linsentausch?


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