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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Periduralanästhesie / Geburt
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 Betreff des Beitrags: Periduralanästhesie / Geburt
BeitragVerfasst: 01.10.16, 13:57 
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Beiträge: 3
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich werde voraussichtlich im November entbinden und schwanke noch zwischen Kaiserschnitt (Vollnarkose) und "normaler" Geburt mit PDA.
Dazu muss ich sagen, ich habe totale Panik vor Spritzen und werde bei Blutabnahmen auch regelmäßig ohnmächtig :?

Wie groß kann ich mir so eine PDA Nadel ca. vorstellen?
Wie die Nadel eines Venenzugangs in Hand oder Armbeuge?
16G? 18G?

Und wie lange dauert das setzen des Zugangs ca.?

Ich hatte beim Zuckerbelastungstest einen Zugang in der Armbeuge, weil ja mehrmals Blut entnommen wird. Das war "erträglich" und die Stelle war ja vorher nicht mal betäubt.
Aber gerade am Rücken stelle ich mir das mega schlimm vor :shock:

Kann mir jemand "helfen"?

Liebe Grüße,
Yara :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Periduralanästhesie / Geburt
BeitragVerfasst: 01.10.16, 17:34 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3413
hallo,

die Nadel wirst du kaum sehen, weil das ja alles am Rücken geschieht. Die Nadel sitzt relativ schnell und es kommt halt wie in der Armvene darauf an wie gut jemand sticht. Ich empfnand es nicht schlimmer als Blut abnehmen.
Warum willst du nicht " normal " entbinden ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Periduralanästhesie / Geburt
BeitragVerfasst: 01.10.16, 20:58 
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Registriert: 01.10.16, 13:45
Beiträge: 3
Hi,

ich überlege ja noch ob "normal" - halt mit PDA dann oder mit Kaiserschnitt. Normal ohne Betäubung habe ich zu sehr Angst vor. Ich brauche die Sicherheit das ich was bekommen kann, was hilft.
Alternative Schmerzmittel haben mich nicht überzeugt (habe nur davon gelesen bzw sie mir erklären lassen).

Gegen den Kaiserschnitt sprechen halt viele Punkte.
Deswegen versuche ich aktuell davon wegzukommen und befasse mich mit der PDA :wink:

Mich beruhigt es aber wenn ich weiß was auf mich zukommt beim PDA legen und auch wie groß die Nadel sein wird etc... das nimmt mir etwas die Panik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Periduralanästhesie / Geburt
BeitragVerfasst: 02.10.16, 11:37 
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Registriert: 07.06.15, 23:01
Beiträge: 116
hallo,
aus eigener erfahrung (ich habe 2 kinder aus medizinisch NOTWENDIGEN gründen per kaiserschnitt entbunden) kann ich sagen: ein kaiserschnitt ist natürlich heute von der OP her keine grosse sache mehr. routine. ABER wenn es medizinisch nicht nötig ist, würde ich es niemals tun. danach hat man bedeutend länger was davon...man darf nicht vergessen, es ist ein nicht unerheblicher bauchschnitt. es dauert, bist das verheilt ist. man kann um den schnitt herum dauerhaft ein pelziges gefühl haben, je nachdem wie die nerven sich nach der durchtrennung verhalten. und und und...also wenn es nötig ist klar. dann ists ein segen, dass es das gibt. aber nur mal eben weil man keinen bock hat würde ich es nicht empfehlen. die schmerzen sind danach nicht unerheblich. das einzig komfortable ist der geburtsvorgang. das kind ist sofort da, man merkt nix. aber wiegesagt, danach ist das ganze deutlich schmerzhafter.
wenn medizinisch alles ok ist, würde ich im vorfeld alles für die PDA abklären. das ist keine grosse sache und eine gute unterstützung recht schmerzfrei durch die geburt zu gehen :) alles gute

ps: das legen der PDA ist wie bei der spinalen, die beim kaiserschnitt gemacht wird, denke ich ähnlich. du spürst nach vorheriger betäubung der stelle einen kleinen stich, mehr nicht. ich fand man konnte es vergleichen, wie wenn einen eine biene sticht. ein kurzer piek. mehr nicht :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Periduralanästhesie / Geburt
BeitragVerfasst: 06.10.16, 13:05 
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Registriert: 01.10.16, 13:45
Beiträge: 3
Würde immer noch gerne wissen:

Wie groß kann ich mir so eine PDA Nadel ca. vorstellen?
Wie die Nadel eines Venenzugangs in Hand oder Armbeuge?
16G? 18G?

Und wie lange dauert das setzen des Zugangs ca.?


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 Betreff des Beitrags: Re: Periduralanästhesie / Geburt
BeitragVerfasst: 06.10.16, 16:08 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:24
Beiträge: 2028
Hallo Yaramin84,

unter http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... 7&biw=1024
gibt es ein Bild von einer Epiduralkanüle mit Vergleichslineal. Das vermittelt vielleicht einen ganz guten Eindruck.
Wie lange es dauert, eine Vene zu punktieren kann sooooooo unterschiedlich sein. Wenige Sekunden bis 1 oder 2 Minuten, wenn der Arzt und der/die Patient/in so viel Geduld haben.
Menschen sind keine Maschinen, die man auf irgendeinen Zeitrhythmus takten kann. Ich würde fast sagen, je mehr Angst Sie haben, um so länger kann es dauern, weil keiner mehr locker an die Sache herangeht.
Also ist es wichtig, sich vorher zu entspannen. Es gibt genügend mentale Techniken hierfür. Das wäre von Ihrer Seite aus meiner Sicht, die allerbeste Vorbereitung.
Alles Gute wünsche ich Ihnen
MfG W.Gahbler
----------------------

Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme,
die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit größtmöglicher Sorgfalt
verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhängig davon persönlich zur
Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine Ärztin oder einen
Arzt Ihres Vertrauens!
_________________
aus der Gemeinschaftspraxis
Dr.W.Gahbler/F.Becker/Dr.K.Sieben/R.Simon/Dr.U.Stosberg-Lindert
http://www.schmerzkreis.net


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