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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Thrombophlebitis
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 Betreff des Beitrags: Thrombophlebitis
BeitragVerfasst: 13.12.15, 00:11 
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Registriert: 12.12.15, 23:41
Beiträge: 3
Guten Abend,

seit ca. einer Woche habe ich Schmerzen in einer Vene, auf dem rechten Handrücken, welche am großen Vieleckbein entlangläuft. Der kurze Venenstrang ist ziemlich verhärtet und lässt sich hin- und herschieben, auch schmerzt die Fläche zwischen dem Daumen und Zeigefinger-Dreieck, um es etwas zu lokalisieren, zusätzlich habe ich ein Druckgefühl und leichte Schmerzen in der rechten Halsgegend, bis zur Mitte des Schlüsselbeins. Da mein Hausarzt der festen Überzeugung ist, dass dies eher in eine hypochondrische Richtung (es ist eine Praxisgemeinschaft und man hat nie wirklich einen Hausarzt, sondern je nach Lust und Laune ist ein anderer da). Er riet mir dazu, dass ich ein ibuprofenhaltiges Gel auftragen solle und die Stelle Kühlen soll. Zwei Tage später und da ich schonmal eine Thrombose mit Lungenembolie hatte, bin ich auf eigene Faust in ein Labor gegangen um den D-Dimere Test privat zu zahlen, da mein Hausarzt meinte, dass der sowieso nicht erhöht sein kann.
Der D-Dimere-Test war leicht erhöht (0,65mg/l) (cut-off bei 0,5mg/l). Ich wurde direkt in die Notaufnahme geschickt und ein Kompressionsultraschall zeigte am Handrücken, in der betroffenden Vene einen ca. 4cm großen Thrombus (oder laut des Untersuchers ein "Thromböschen"), komprimiert hatte er dann noch am Ellenbogen, unter der Achsel und irgendwas Farcbodiertes am Hals und meinte eine kleine 4cm lange Thrombophlebitis, womöglich zurückzuführen auf diverse Blutentnahmen und Viggos. Als Therapie wurd gesagt, dass es Ausreichen würde, wenn man das betreffendes Gebiet dick mit heparinhaltiger Salbe einschmieren würde und einen Verband darum wickelt, was in der Notaufnahme dann getan wurde.

Auf meine jetztigen Fragen ist dort schon gar nicht mehr eingegangen worden, da extrem viel los war: Müsste man da nicht mit Heparin Spritzen antikoagulieren und kann dieses "Thromböschen" am Handrücken nichtmal eine Lungenembolie werden?

War vorhin in der Notfallpraxis und dort wurde das selbe Thema wieder aufgewirbelt,prinzipiell würde ich Heparin bekommen, da ich auch viel unterwegs bin und lange sitze und deswegen immer prophylaktisch spritze mit meiner Vorgeschichte (Lungenembolie) da und jetzt der genaue Wortlaut: eine Thrombophlebitis ist eine Entzündung der Venen ohne Thrombus, das die D-Dimere erhöht waren und auf dem Ultraschall ein Thrombus zu sehen war stritt sie ab, leider war der Untersucher nicht mehr in der Notaufnahme.

LG JEY


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 Betreff des Beitrags: Re: Thrombophlebitis
BeitragVerfasst: 11.06.16, 15:56 
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Registriert: 08.06.16, 12:13
Beiträge: 39
sanctuary hat geschrieben:
Guten Abend,

seit ca. einer Woche habe ich Schmerzen in einer Vene, auf dem rechten Handrücken, welche am großen Vieleckbein entlangläuft. Der kurze Venenstrang ist ziemlich verhärtet und lässt sich hin- und herschieben, auch schmerzt die Fläche zwischen dem Daumen und Zeigefinger-Dreieck, um es etwas zu lokalisieren, zusätzlich habe ich ein Druckgefühl und leichte Schmerzen in der rechten Halsgegend, bis zur Mitte des Schlüsselbeins. Da mein Hausarzt der festen Überzeugung ist, dass dies eher in eine hypochondrische Richtung (es ist eine Praxisgemeinschaft und man hat nie wirklich einen Hausarzt, sondern je nach Lust und Laune ist ein anderer da). Er riet mir dazu, dass ich ein ibuprofenhaltiges Gel auftragen solle und die Stelle Kühlen soll. Zwei Tage später und da ich schonmal eine Thrombose mit Lungenembolie hatte, bin ich auf eigene Faust in ein Labor gegangen um den D-Dimere Test privat zu zahlen, da mein Hausarzt meinte, dass der sowieso nicht erhöht sein kann.
Der D-Dimere-Test war leicht erhöht (0,65mg/l) (cut-off bei 0,5mg/l). Ich wurde direkt in die Notaufnahme geschickt und ein Kompressionsultraschall zeigte am Handrücken, in der betroffenden Vene einen ca. 4cm großen Thrombus (oder laut des Untersuchers ein "Thromböschen"), komprimiert hatte er dann noch am Ellenbogen, unter der Achsel und irgendwas Farcbodiertes am Hals und meinte eine kleine 4cm lange Thrombophlebitis, womöglich zurückzuführen auf diverse Blutentnahmen und Viggos. Als Therapie wurd gesagt, dass es Ausreichen würde, wenn man das betreffendes Gebiet dick mit heparinhaltiger Salbe einschmieren würde und einen Verband darum wickelt, was in der Notaufnahme dann getan wurde.

Auf meine jetztigen Fragen ist dort schon gar nicht mehr eingegangen worden, da extrem viel los war: Müsste man da nicht mit Heparin Spritzen antikoagulieren und kann dieses "Thromböschen" am Handrücken nichtmal eine Lungenembolie werden?

War vorhin in der Notfallpraxis und dort wurde das selbe Thema wieder aufgewirbelt,prinzipiell würde ich Heparin bekommen, da ich auch viel unterwegs bin und lange sitze und deswegen immer prophylaktisch spritze mit meiner Vorgeschichte (Lungenembolie) da und jetzt der genaue Wortlaut: eine Thrombophlebitis ist eine Entzündung der Venen ohne Thrombus, das die D-Dimere erhöht waren und auf dem Ultraschall ein Thrombus zu sehen war stritt sie ab, leider war der Untersucher nicht mehr in der Notaufnahme.

LG JEY


Hallo,
ärgerlich, dass der Hausarzt die Geschichte so ignoriert hat!
Ich bin kein Experte, meine aber, dass heparinhaltige Salben, Kühlung u.a. die Standardbehandlung bei Thrombophlebitis ist und Heparin nur in den seltensten Fällen nötig ist. Ich glaube gelesen zu haben, das bei einer Thrombophlebitis oft ein kleiner Thrombus vorhanden ist, eine Embolie entsteht dadurch aber so gut wie nie. Aber wie gesagt, ich bin nicht vom Fach. ;-)
Ich hatte mal einen D-Dimere-Test, der durch die Decke ging. 0,95mg/l, wenn ich mich nicht irre. Ich hatte dennoch keine Thrombose, sondern der Arzt hatte nur vergessen mich zu fragen, in welchem Bereich meines Zyklus ich war... :D Es gibt ja vieles, was den Wert in die Höhe treiben kann, z.B. auch Blutergüsse/blaue Flecke.
Allerdings kann ich die Sorgen verstehen - bei einer Vorgeschichte mit Lungenembolie!
Viele Grüße


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