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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Popliteaaneurysma
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 Betreff des Beitrags: Popliteaaneurysma
BeitragVerfasst: 26.05.14, 16:25 
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Registriert: 23.05.14, 15:52
Beiträge: 2
Guten Tag,
vor ca. zwei Jahren wurde bei mir ein Popliteaaneurysma (P.) linksseitig mit einem femoro-poplitealen Interponat operativ ausgeschaltet (Bypass wurde gelegt). Nun zeigt sich rechtsseitig ebenfalls ein fortschreitendes P., das nach Auskunft des Gefäßchirurgen größenkritisch und deshalb behandlungsbedürftig ist.
Zur Wahl stehen eine OP wie die oben beschriebene oder eine endovaskuläre OP, bei der eine künstliche Gefäßprothese verwendet würde. Für eine solche Prothese gibt es wohl aber noch keine dokumentierten Langzeitergebnisse.
Sind im Kreis der Forumteilnehmer Erfahrungen mit künstlichen Gefäßprothesen bei Vorliegen eines P. vorhanden, ggfs. Langzeiterfahrungen bzgl. der "5-Jahres-Offenheitsrate"? Auch würde mich -sekundär- dieselbe Fragestellung bei einem Aorta-Aneurysma interessieren.
Besten Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
onkelrichy


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 Betreff des Beitrags: Re: Popliteaaneurysma
BeitragVerfasst: 26.05.14, 17:29 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:23
Beiträge: 418
Ein Venen-Interponat ist nach wie vor der "Gold-Standard" in der Behandlung von Popliteal-Aneurysmata. 5-Jahres-Offenheitsraten von 80-90%.
Die Propaten-Endoprothese zur Aneurysma-Ausschaltung kommmt wohl auf etwa 65-75% Offenheitsrate und ist viel einfacher einzubringen (minimal invasiv über Leistenpunktion).
Bei der Wahl des Verfahren spielt natürlich das Alter und die körperliche Konstitution eine Rolle, welches Verfahren man wählt.
Jung und Sportler: Vene. Alt und weniger aktiv: Propaten-Endoprothese (inzwischen gibt es da auch ausreichende Langzeitergebnisse).
Viele Grüße!

_________________
Prof. Dr. Stefan von Sommoggy

Nach § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ersetzt meine Stellungnahme nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Popliteaaneurysma
BeitragVerfasst: 29.05.14, 12:22 
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Registriert: 23.05.14, 15:52
Beiträge: 2
Sehr geehrter Herr Professor Dr. von Sommoggy,

ganz herzlichen Dank für Ihre Ausführungen auf meine Frage. Diese waren für die Meinungsbildung sehr aufschluss- und hilfreich. Bei meinem Alter (66 J.) entscheide ich mich für die künstliche Gefäßprothese, nicht zuletzt deshalb, weil die Beeinträchtigungen (des bereits operierten Aneurysmas) linksseitig recht gravierend sind, nämlich Lymphödem, Taubheitsgefühle und Muskelschwäche. Solche oder ähnliche Auswirkungen auch rechts bei meinem "stärkeren" Bein mag ich mir nicht zumuten, denn hier würde ich mit Sicherheit wesentliche Beeinträchtigungen der Lebensqualität hinnehmen müssen.

Nochmals vielen, herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

onkelrichy


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