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medizin-forum.de • Thema anzeigen - [ KB ] Naturheilkunde und Alternative Heilmethoden
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BeitragVerfasst: 21.05.11, 21:48 
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Interessante Frage, Adromir: "Durch welche Methode haben wir den bestimmte Prinzipien in Abläufen erkannt?"

Na, da steht die Frage nach Huhn oder Ei im Raum: Haben wir Prinzipien durch Methoden erkannt oder umgekehrt?

Zuallererst: Ein Prinzip ist eine übergeordnete Gesetzmäßigkeit. Anhand von neuen medizinischen Innovationen kann man sich das anschauen:
Ein aktuelles Beispiel ist Cordinated Reset für mich. Die Firma Adaptive Neuromodulation GmbH hat (unter anderem) ein Gerät entwickelt, welches die Tinnitus- Töne der Betroffenen herausfindet und mit darüber- und darunterliegenden Frequenzen beeinflusst. Das Gerät findet langsam bundesweit Verbreitung.
Das Muster dahinter ist wohl, dass offensichtlich die Nervenzellen sich "krankhaft" synchronisieren und so einen Ton senden ohne äusserlichen akustischen Reiz. Die vom Gerät der Firma gesendeten Töne "sprengen" diesen synchronisierten Nervenzellenblock und lassen wieder Individualität zu, weil sie die Nervenzellen mit den verschiedenen Frequenzen durcheinandergebracht haben. Nun muss man sich fragen, ob die verantwortlichen Entwickler erst das Prinzip Synchronisation gesehen haben oder "zufällig" auf die Beeinflussung der Töne gekommen sind.

Wir hatten das Thema schon mal: Ich denke, dass für uns Menschen jahrhundertelang die Erfahrung die Realität erklärt hat und wir mittlerweile soweit sind, dass Logik für uns die Realität erklärt.
Als weiteres Beispiel: Dr. Stephen Typaldos D.O. , der Begründer des Fasziendistorsionsmodells hat in der amerikanischen Ausgabe seines Buches geschrieben, dass er glaubt, dass die bei einem myokardialen Infarkt auftretenden Symptome nicht nur innen an den Koronararterien zu beeinflussen sind, sondern auch aussen. Er meinte, dass die Ausstrahlungen beispielsweise in den linken Arm behandelbar seien, durch Abfahren des Daumens von sogenannten Triggerbändern (Verdrehungen der bandartigen in Linie angeordneten Faszienfasern). Dies war (und ist) natürlich nur eine Arbeitshypothese, die er aufgrund seiner Beobachtungen als Notfallmediziner formuliert hat. Wenn man den Ausführungen in seinem Buch folgt, so muss er im intensivmedizinischen Bereich (Emergency Room) solche Behandlungen unter EKG- Kontrolle etc. durchgeführt haben. Leider hat durch seinen frühen Tod mit 49 Jahren (2006) niemand diesen Ansatz weiterverfolgt, aber neuere Erkenntnisse durch Carla Stecco von der Universität Padova scheinen ihm recht zu geben. Denn nach Stecco geht die Adventitita der Gefäße in die weiteren oberflächlichen Faszienschichten über. Und was ist das Empfindlichste was wir haben? Die Faszien...Sobald sich die Leber soweit vergrössert, dass sie die fasziale Hüllschicht beeinträchtigt, gibt es Schmerz. Am Hirn kann man problemlos operieren, doch muss man erst durch die schmerz- empfindlichen umgebenden faszialen Schichten. Prof. Mense von der Uni Heidelberg und sein Assistent haben vor etwa 1,5- 2 Jahren gezeigt, dass die oberflächliche Schicht der Fascia thorakolumbalis die meisten Substance P Rezeptoren aufweist- wo also kommt der Rückenschmerz am wahrscheinlichsten her, bzw. von wo wird er am schnellsten übertragen? Scheinbar nicht von den Facettengelenken, sondern von den Faszien.
Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen für mich aber an zweiter Stelle: Zuerst finden wir die effektive Behandlung heraus und dann schauen wir, wie wir das erklären.
Um beim Thema zu bleiben:
Da muss sich aus meiner Sicht die Homöopathie genauso dran messen lassen, wie die Chirurgie. Selbst wenn die Homöopathie "individuell" (oder nennen wir es spezifisch) behandelt, so muss eine beurteilbare Effektivität da sein. Der Patient kommt mit einem klaren Behandlungsauftrag. Auch wenn zum Beispiel die Halsschmerzen durch lymphatische Konstitution, Leber- Stau oder was auch immer (bin kein Homöopathieexperte- soll nur als Beispiel dienen) bedingt sein sollte: Nach der Behandlung sollte es gut sein!
Bei der Chirurgie sollte es aber genauso sein...Wenn bei der operativen Versorgung der Tossy- Verletzungen nur die Beseitigung der Stufe im AC- Gelenk positive Resultate hat und bei der Arbeitsfähigkeit sogar negative Zahlen gegenüber der konservatien Therapie rauskommen, dann muss hier hinterfragt werden.
Da ist es bei der Homöopathie genauso wie in der Chirurgie: Wenn Geld damit verdient wird, dann wird es schwierig, liebgewordene Glaubenssätze zu hinterfragen, die die klinische Realität widerlegen.

_________________
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BeitragVerfasst: 22.05.11, 14:40 
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Hallo T.Fischer,
mit ihrem Artikel kann ich leben. Lassen sie uns doch klären.
1) Spezifisch - bezieht sich auf die Sache( Fakt des Organs) -Sagen wir Gallenblasenentzündung ! OK
Gallenblasenentzündung - Bakteriel - viral- Steine- Verletzungen-Tumor- (gutartig-bösartig)OK
Entzündung-alle Laborparameter der Entzündung,ebenso Rö-Ultraschall usw.Ok
Schlußfolgerung = Diätische Behandlung -medikamentöse Behandlung oder Op. OK
2) Individuell -bezieht sich aber auf die Person - die Momentan eine spezifische individuelle Symptomatik zeigt.
Welche Ursache haben wir- wenn uns der Patient sagt nach Zorn trat diese Reaktion auf ist es eine individuelle Äüßerung der Erkrankung.Wenn ich Fieber habe ist die Frage - mit oder ohne Frost-
erst Frost und dann Fieber oder umgekehrt oder Wechselweise -hoch oder subfebril-
welche Zusatzbeschwerder - Kopfschmerz= wo - wie- wann- wodurch besser wodurch schlechter.
Mit schweiß = wenn ja -wo -wie - wann- wodurch <,wodurch>.
Hat er Hohes Fieber und kein Durst - könnte dies eine Symptom ein Schlüßelsymptom sein.
Es müssen aber die anderen Syptome passen.
Was fangen sie mit folgenden Syptomen an=
Magenschmerz nach Zorn - oder eiskrem
Erwachen nachts (jede Nacht) um 1 oder 2 Uhr , mit Angst ja Todesangst
Wärme bessert
ständige tötliche Übelkeit
Der ganze Magen brennt wie Feuer - äußere Wärme >, Warme heiße Getränke >
Ruhelosigkeit ständig usw
Symptome die uns das mittel verraten IHNEN AUCH?
Gruß


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BeitragVerfasst: 22.05.11, 15:24 
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Dann führen sie doch einfach mal aus, warum ihre Schlussfolgerungen "Wenn Symptome A, B und C auftreten, dann ist Z das geeignete Medikament" nicht klinisch Überprüfbar ist. Wenn sie das aufgrund ihrer Erfahrungen machen (eine unsystemathische Anekdotensammlung aus vorherigen, gesammelten Wahrnehmungen) dann kann man das auch über eine systematische Überprüfung gehen. Zum Beispiel, daß die Verblindung erst bei der Medikamentenausgabe geschieht, der Homöopath kann vorher gewohnt arbeiten.

Wenn es alleine Aufgrund der Auswertung der Arzneimittelprüfung geschieht, dann kann man sich ein Versuchsaufbau wie in den Donner- Reporten wählen. Probanden einer Arzneimittelprüfung bekommen verblindet ein homöopathisches Medikament verabreicht (machen also eine erneute Arzneimittelprüfung) und nach der erneuten Auswertung wird bestimmt, welches homöopathische Medikament getestet wurde.


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BeitragVerfasst: 22.05.11, 15:35 
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Hallo T. Fischer,
Bin leider unterbrochen worden.Aber nun weiter.
Ist es mit der logik zu erklären- das ich bei hochfieberhafter Erkrankung keinen Durst habe -
vieleicht schon ,aber es ist auf jedenfall außergewöhnlich- sonderbar sehr beachtenswert= denn wir erwarten ja was anderes.
Es geht nicht um Glaubensfragen-sondern um Fakten.
Wenn ich sage, was hat die gallenentzündung mit der Durstlosigkeit zutun-das ist doch nur ein
Begleitsyptom ohne Relevanz- dann ist das in unseren Augen eine vernachlässigung der individuellen Symptomatik. Wenn die schulmedizin diese Symptomatik zur Kenntnis nimmt -aber es nicht umsetzen
kann = ist es eben eine lästige Begleiterscheinung- und wird behandelt mit dem wissenschaftlichen Rat ---- viel trinken. Aber das der Körper kein VERLANGEN hat und hier die Eigentümlichkeit spricht,wird negiert.Was soll ich dem Patienten sagen wenn er mir mit Tränen berichtet- er hat eine solche Gesundung nach zweiGlobuli erfahren - wie er es nie gedacht hat. Homöopathie ist halt leicht zu verstehen -aber die Ausführung ist eine wahre Kunst. Erfahrung durch die Fälle- Wissen-
Lebenslanges Studium .Und der Patient entscheidet ob das Mittel half oder nicht.Ich kann ihm da garnichts vomachen.
Nächstes Mal mehr ----Gruß


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BeitragVerfasst: 24.05.11, 16:08 
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Hallo Adromir,
nochmals für Nachzügler-wenn wir eine Substanz am gesunden lebenden Menschen prüfen wollen,giebt es Prüfungsrichtlinien die sie einlesen sollten. Die Probanten sollten optimal gesund sein-was schon sehr schwer heutzutage ist. dieser Probant muß sagen Können was ihm nach der Mittelgabe wiederfährt (Tierversuche). Es sollten männliche ,weibliche,alte, junge verteten sein.
Auch andere Volksgruppen-empfindliche oder unempfindliche Probanden.Die Substanz sollte die reinheit besitzen die die Natur uns liefert-nicht die reinheit von der die Reagenzglasmedizin postuliert.
(keimarm -steriel-staubfrei-chemisch bhandelt usw)Warum dieses -wir suchen nach Symptomen die nun jeder Probant liefert und jeder liefert individuell von 0-100.Der eine hat Symptome im Schlaf (einschlafen -erwachen -Zeitsymptome) der andere Hautsymptome der nächste gemütssymptome der andere rei garnichts (als hätte er ein Placebo) Diese gabe löst bei jedem individuelle Symptome aus. Diese werden gesichtet und man versucht ein Mittelbild zu erstellen. Man versucht ein Gesicht von dieser Substanz zu bekommen.Wenn ein neue Substanz geprüft wird - bedarf es sehr verlässliche Syptome bis es beachtet wird -steht aber noch lange nicht im repertorium . erst wenn
es auch klinisch-(durch besserung einer Erkrankung oder Heilung ) geprüft ist -rückt es auf.
Also ist der Umkehrschluß (mann gebe jeden ein Mittel und an Hand dessen bestimmt jeder Das mittel -was er glaubt bekommen zu haben. Damit erübrigt sich auch die Prüfung eines Brötchens
es sei denn es ist mitverdorbener wurst belegt-aber diese Substanzen sind schon auseichend geprüft (Ars. - Pyrog. Carb.an. usw.)Je giftiger eine Substanz -um so mehr Symptome und Heilkraft ist zu erwarten,.Es geht um die vielfalt der Symptome die ein Gesicht einen Charakter der Substanz zeigen, Und so läst sich manchmal allein von ein paar wenigen Syptomen und Modalitäten das Mittel bestimmen. Denn Die krankheit spricht durch ihre Symptome zu uns .
Bringe ich das gesicht des Mittels mit dem Gesicht der Krankheit in Einklang -dann ist das homöopathie! Hab ich ein Gesicht einer Substanz- verlieren die anderen Symptome nicht ihre Gültigkeit sie werden in der Praxis weiter eingesehen von Fall zu Fall.
Probieren (Arzneimittelprüfung) geht über studieren. Machen sie eine AP mit.am besten eine mit einer tiefen Potenz, das hebt das einfühlungsvermögen gewaltig.
Gruß


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BeitragVerfasst: 24.05.11, 18:48 
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Und nun erklären sie mir doch mal, warum solche Arzneimittelprüfungen im Rahmen einer RCT nicht möglich sind, bzw. womöglich nicht aussagekräftig, wenn die Sonstigen Vorraussetzungen für eine AP gegeben sind. Warum fallen solch durchgeführten Versuche dann so negativ für die Homöopathie aus (siehe den Donnerreport, der übrigens von Beführwortern der Homöopathie durchgeführt wurden).

Sie haben auch noch nicht so richtig darlegen können, warum eine Komplexhomöopathie nicht zulässig ist. Naja es kam schon ein "Hahnemann sagt das" aber sowas gilt nicht als Argument. Denn abgesehen vom Abweichen der Hahnemannschen Regel "Nur ein Mittel zur gleichen Zeit" führen die Komplexhomöopathen die gleichen Argumente auf, die sie bis jetzt für sich bemüht haben.

Übrigens, als kleiner Denkanstoß: Ist ein Homöopathisches Mittel, dessen Urtinktur schon ein Stoffgemisch darstellt nicht auch ein Komplexmittel?


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BeitragVerfasst: 25.05.11, 20:12 
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Hallo Adromir,
natürlich ist eine Urtinktur ein Stoffgemisch=(chemisch gesehen) wir verabreichen aber eine homöopathische Potenz (die chemisch verdünnt und physikalisch verschüttelt oder eben potenziert ist) Diese Potenzierung ist ein homöopathischesMittel.Es giebt auch Krankheiten, Krankheitsstadien
wo eine Urtinktur nur angebracht ist-aber das ist allopathie.Erst wenn ich die Deckung des Mittels mit der Symptomatik erreiche und der Mensch spezifisch reagiert hab ich eine Homöopathische Behandlung getätigt. Es ist also ein allopathisches Komplexmittel diese Urtinktur.
Komplexhomöopathie--- Die Homöopathie ist ei Reiztherapie und keine Substitutionstherapie,also
Adromir-denn ich nun einen neuen Reiz spezifisch setzen muss welches Mittel. wenn ich ein Folgemittel geben muß welches dann , wenn sich dann 2 nicht vertragen und ich ein Antidot geben muß -- gegen welches denn? Also Kinderkram!
Jetzt zu Donner==== ich gehöre noch zu denen die bei Vögeli gelernt haben, dieser kannte Donner auch.Wir haben auch über den Report mit Eichelberger gesprochen.
In den Klagen von Donner kann ich mich wiederfinden in meiner Anfangszeit--- ja ich hab wie er nicht verstanden das es kein Mittel gegen Migräne gibt = sondern nur ein Mittel für einen Menschen mit einer Migräne _dies ist ein feiner aber wichtiger Unterschied.Donner war ein Organotroph --er sagte glaube ich er hätte mit der Cimicifuga war es wohl , bei Migräne immer gute Erfolge gehabt dann nicht mehr . Ja uns wundert das nicht. Er sagte die schreiben nur voneinander ab = ja ihr auch -- hab ein Lehrbuch über Gefäßkrankheiten ,da sind mehr Quellenangaben verzeichnet als Material. Bei uns gibt es ein erklärbares abschreiben = zeige ich das Bild von Sulfur auf hab ich über 2000 Symptome nur die kann ich abschreiben das ist legal.
Er äußert sich auch über Spontanheilungen- hab ich und die anderen auch. Ein Patient von mir bekam sein Rezept und ging nach Hause rief nach 2 Tagen an, ihm ging es schon viel besser hat das Mittel nicht geholt und nicht eingeommen. Die Lebenskraft hatte sich von alleine erholt das ist doch wunderbar-aber nicht auf unseren Mist gewachsen und auf euren auch nicht. Ich kann damit leben.Die Schulmedizin- sie sind die Macher-aber sie sind ein Auslaufmodell und zwar unwiederruflich.
Gruß andermal mehr


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BeitragVerfasst: 25.05.11, 23:44 
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Tora hat geschrieben:
.Die Schulmedizin- sie sind die Macher-aber sie sind ein Auslaufmodell und zwar unwiederruflich.
Gruß andermal mehr


Sorry, ich muss mal in den Keller lachen gehen. Die Homöopathie hat sich seid Hahnemann nicht verändert und es in den ganzen Jahren nicht geschafft, einen nachgewiesenen Wirkmechanismus vorzubringen. Weniger noch, einen stabilen Nachweis der Wirksamkeit gegenüber einer Scheintherapie. Seid die wissenschaftliche Methode Einzug in die Medizin gehalten hat, ist die durchschnittliche Lebenserwartung mehr als Signifikant gestiegen, nämlich auf gut das doppelte.

Welche Medizin ist da wohl das Auslaufmodel? Homöopathen halten heutzutage an einer Denkweise fest, die Hahnemann selbst an seinen Zeitgenössischen Schulmedizinischen Kollegen kritisiert hat (siehe seine Kritik am Aderlass)...


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BeitragVerfasst: 27.05.11, 11:22 
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Hallo Adromir,
nicht in den Keller gehen -ich weine auch öffentlich , wir sind alles nur arme Sünderlein.
Warum haben die Menschen nur so einen Schleier vor den Augen -woher stammt diese flächendeckende Verblödung -liegt es am Trinkwasser?????? Ich erinnere mich noch an die Zeit als die Spalttablette hoffähig gemacht wurde. Da fing die Schulmedizin an mehr den Kaufmann als Arzt oder Apotheker in den Vordergrund zu stellen. Es fehlt allenthalben an der sittlichen Reife für diese Berufe.
Natürlich hat sich die Homöopathie verändert zum Wohle des Kranken - aber natürlich anders als die Schulmedizin sie hinpressen möchte. Kein ernsthafter Homöopath macht eine Scheinhomöopathie diese kommt von den " AUCHHOMÖOPATHEN" = 6 Wochenlehrgang = Schild --- Arzt für Homöopathie
6 Wochenlehrgang Akupunktur = Schild --Arzt für Akupunktur, 6 Wochenlehrgang = Arzt für Manuelle Therapie. Ja da weis man wo die Luftpumpen sitzen.
Gruß


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BeitragVerfasst: 27.05.11, 18:51 
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Wohnort: Hannover
Tora hat geschrieben:
Hallo Adromir,
nicht in den Keller gehen -ich weine auch öffentlich , wir sind alles nur arme Sünderlein.
Warum haben die Menschen nur so einen Schleier vor den Augen -woher stammt diese flächendeckende Verblödung -liegt es am Trinkwasser??????

Wahrscheinlich die Nebenwirkungen der Stoffe, mit dem es irgendwann mal in Berührung kam ;)



Tora hat geschrieben:
Natürlich hat sich die Homöopathie verändert zum Wohle des Kranken - aber natürlich anders als die Schulmedizin sie hinpressen möchte.

Welche Veränderungen sind das und wie lassen sich die Festmachen? Worin unterscheidet sie sich zu der Urform (Organon) und auf welchen überprüfbaren Grundlagen geschah die Anderung?


Tora hat geschrieben:
Kein ernsthafter Homöopath macht eine Scheinhomöopathie diese kommt von den " AUCHHOMÖOPATHEN" = 6 Wochenlehrgang = Schild --- Arzt für Homöopathie
6 Wochenlehrgang Akupunktur = Schild --Arzt für Akupunktur, 6 Wochenlehrgang = Arzt für Manuelle Therapie. Ja da weis man wo die Luftpumpen sitzen.
Gruß


Da sind wir uns sogar einig, solche Ärzte sind mir suspekter als jeder Alternativmedizinier, da sie oft demonstrieren, die Grundsätze beider Medizin nicht verstanden haben (besonders schön sind die, die neben der Homöopathie noch Aderlässe im Angebot haben).


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BeitragVerfasst: 28.05.11, 13:41 
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Hallo Adromir,
wir können von ausgehen das die elementaren Grundlagen in der Physiologie oder im Verstehen der patophysiologie, das unabdingbare Wissen über den intermediären Soffwechsel ist. Das ist ein absolutes Muss in der Medizin. Ich kenne nur einen Hauch von Leuten die denselben fehlerfrei herrunerrasseln können mit der jeweiligen Begründung.!!! Und solche Leute haben den Schneid den Körper mit substanzen zu konfrontieren über Jahre hinaus. Man wundert sich über die Leistungsfähigkeit unseres Körpers - ein Wunder der Natur ( oder besser unseres Herrgotts Gnade)
Wir haben eine These von Hahnemann - eine geprüfte These. Diese These hat sich in derAnwendung bewehrt aber nicht so wie wir es uns wünschen (was ganz spezielle Günde hat)
Hahnemann war viel zu akribisch und vorsichtig (weil er auchChemiker war-) mit den Stoffen.
Er hatte noch Gewissen. Er wuste auch über den Schlendrian seiner Mitstreiter. Nur ganz wenigen vertraute er. MIT RECHT!!! Darum versah er auch seine Absätze im Organon mit § Zeichen-
Damit will er sagen- das ist Gesetz was ich euch mitteile und befolgt ihr das Gesetz nicht = zieht es eine Strafe nachsich. Und immer wieder bestätigt es sich -auf der ganzen Welt. Der Fortschrit in der Homöopathie besteht in den Wiederholungen der Arzneimittelprüfungen =ganz besonders in Indien.
Warum dort- Die Menschen dort können sich die Ultramedizin nicht leisten- der körper - Geist ist nicht so belastet Die Symptome sind klarer. Bei uns ist die Chemie so allgegenwärtig das wenn wir
sterben noch nicht mal mehr verfaulen. Die Wesenszüge der Mittel sind oft so brilliant zu ekennen-
wie nie zuvor. Natürlich wird auch von Gottes Natur, der Regenwurm, einer Arzneimittelprüfug unterzogen-aber hatte in meinen 34 Jahren eine solchen Fall nicht und werde ihn bis zu meinem Tode auch wohl nicht haben . Aber sollte so ein Fall kommen - dann haben wir ein Mittel.
Gruß
PS- wir haben sogar Mondlicht


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BeitragVerfasst: 31.05.11, 15:20 
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Wohnort: Hannover
Tora hat geschrieben:
Hallo Adromir,
wir können von ausgehen das die elementaren Grundlagen in der Physiologie oder im Verstehen der patophysiologie, das unabdingbare Wissen über den intermediären Soffwechsel ist. Das ist ein absolutes Muss in der Medizin. Ich kenne nur einen Hauch von Leuten die denselben fehlerfrei herrunerrasseln können mit der jeweiligen Begründung.!!! Und solche Leute haben den Schneid den Körper mit substanzen zu konfrontieren über Jahre hinaus. Man wundert sich über die Leistungsfähigkeit unseres Körpers


Und das soll uns jetzt was genau sagen?


Tora hat geschrieben:
- ein Wunder der Natur ( oder besser unseres Herrgotts Gnade)

Nicht jeder Mensch glaubt an Gott, nur mal so am Rande..

Tora hat geschrieben:
Wir haben eine These von Hahnemann - eine geprüfte These. Diese These hat sich in derAnwendung bewehrt aber nicht so wie wir es uns wünschen (was ganz spezielle Günde hat)

Ja stimmt, sie wurde schon oft geprüft, mit dem Ergebnis, daß sie widerlegt ist und das noch nicht mal der Chinarindeversuch Hahnemanns reproduziert werden konnte und zudem auf auf einer falschen Annahme beruht (Pulserhöhung = Fieber). Und das über einen Zeitraum, in dem die restliche Medizin erkannte, daß ein post hoc ergo propter hoc keine ausreichende Grundlage für einen Wirksamkeitsnachweis ist.

Tora hat geschrieben:
Hahnemann war viel zu akribisch und vorsichtig (weil er auchChemiker war-) mit den Stoffen.
Er hatte noch Gewissen. Er wuste auch über den Schlendrian seiner Mitstreiter. Nur ganz wenigen vertraute er. MIT RECHT!!! Darum versah er auch seine Absätze im Organon mit § Zeichen-
Damit will er sagen- das ist Gesetz was ich euch mitteile und befolgt ihr das Gesetz nicht = zieht es eine Strafe nachsich.

Schön, daß Hahnemann das gesagt hat, aber er hat auch gesagt, es gibt keine Mikroorganismen, da lag er ja leider auch falsch


Tora hat geschrieben:
Und immer wieder bestätigt es sich -auf der ganzen Welt. Der Fortschrit in der Homöopathie besteht in den Wiederholungen der Arzneimittelprüfungen =ganz besonders in Indien.

Und warum steigert sich die Lebenserwartung dort erst mit der erhöhten Verfügbarkeit westlicher Medizin und nicht schon seid der dortigen Einführung der Homöopathie 1830?


Tora hat geschrieben:
Warum dort- Die Menschen dort können sich die Ultramedizin nicht leisten- der körper - Geist ist nicht so belastet Die Symptome sind klarer. Bei uns ist die Chemie so allgegenwärtig das wenn wir
sterben noch nicht mal mehr verfaulen.

Mmhh.. Aha, so denken sie also, naja, wenn sie mir einen nicht chemischen Stoff nennen könnten... Oder wollen sie wieder auf die Typische Argumentation künstlich = Schlecht, natürlich = gut hinaus? Einige, wenn nicht sogar die potentesten Gifte stammen aus der Natur (Polonium, Botolismustoxin)


Tora hat geschrieben:
Die Wesenszüge der Mittel sind oft so brilliant zu ekennen-
wie nie zuvor. Natürlich wird auch von Gottes Natur,

Es gibt auch Menschen, die Christentum und Homöopathie mit dem dahinter stehenden Vitalismusgedanken als unvereinbar sehen, da für sie die Homöopathie zu den okkulten Praktiken zählt..


Tora hat geschrieben:
der Regenwurm, einer Arzneimittelprüfug unterzogen-aber hatte in meinen 34 Jahren eine solchen Fall nicht und werde ihn bis zu meinem Tode auch wohl nicht haben . Aber sollte so ein Fall kommen - dann haben wir ein Mittel.
Gruß
PS- wir haben sogar Mondlicht

Danke, ich weiß schon ganz gut, welche absurden Mittel sich in der verdünnte Hexenküche der Homöopathie finden lassen.

Ich bin jetzt raus aus der Diskussion, mein Fazit ist nur, daß ich mich in meiner Wahrnehmung bestärkt sehe, daß Homöopathen keine konkreten Aussagen zu fundierter Kritik bringen können und in einer Argumentationsstruktur gefangen hat, die Hahnemann selbst (zurecht) an seinen "Schulmedizinischen" Kollegen kritisiert hat.


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BeitragVerfasst: 07.10.11, 13:35 
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Beiträge: 1
Ich werde nie verstehen, warum sich Angehörige des schulmedizinischen Lagers und Angehörige des alternativmedizinischen Lagers immer so sehr streiten müssen. Im Endeffekt geht es doch um das Wohl des Patienten. Der Patient sollte doch nicht bevormundet werden sondern selbst entscheiden, ob er sich lieber konventionell oder alternativ behandeln lässt.

_________________
http://www.hypnose-zentrum.com/flugangst-hypnose.html


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BeitragVerfasst: 07.10.11, 13:48 
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Registriert: 10.09.07, 13:30
Beiträge: 4726
KarinaF hat geschrieben:
Im Endeffekt geht es doch um das Wohl des Patienten.
Ganz genau.
Zitat:
Der Patient sollte doch nicht bevormundet werden sondern selbst entscheiden, ob er sich lieber konventionell oder alternativ behandeln lässt.
Dazu braucht er vollständige Information, die bei den "Alternativmedizinern" systematisch unterdrückt wird. Ich habe noch nie gehört, dass jemandem Globuli mit dem Kommentar angeboten wurden, dass eine Wirksamkeit nie nachgewiesen werden konnte.

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Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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BeitragVerfasst: 07.10.11, 15:52 
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Das ist richtig. Wenn jeder Mediziner seinen Patienten darauf hinweisen würde, dass es sich bei der angebotenen Therapie um eine reine Arbeitshypothese handelt, dann kommt auch einiges auf den konventionellen Medizinbetrieb zu.
Was ich alleine von den Patienten zum Thema "Manipulationstechniken mit dem verbundenen hörbaren Knacklaut" höre, was ihnen beispielsweise vom Orthopäden oder Chirurgen dazu an Hintergründen erklärt wurde, mangelt nicht an Kreativität, aber an Hinweisen, dass es sich um reine Modelle handelt.
Beispiel: Richtigerweise müssten Chirurgen vor bestimmten Eingriffen, wie z.B. bei minimalen Meniskusschädigungen sagen: "Wir versuchen mal, Ihnen mit dem Eingriff die Schmerzen zu nehmen." Aber das will doch kein Patient hören...
Versuchen impliziert das Scheitern. Meiner Meinung nach so sollte ein Behandler überzeugt von seinem Konzept auftreten und kann auch erwähnen, dass es sich um ein Modell handelt, aber keinen Schmu erzählen.

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