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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Chiropraktik studieren?
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 Betreff des Beitrags: Chiropraktik studieren?
BeitragVerfasst: 27.05.16, 16:36 
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Hallo zusammen,

habe lange nach einem passenden Forum gesucht und denke bin hier nun fündig geworden :D Erlaubt mir bitte erst einmal einiges zu meiner Wenigkeit zu sagen, da es eventuell eine Relevanz beim Beantworten der Frage hat. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit mein Abitur gemacht, mein Durchschnitt war jetzt nicht der Kracher aber relativ okay. Wie die meisten Abiturienten wollte auch ich studieren, für mich kam nur etwas in Richtung Medizin/Pharmazie infrage. Leider war der NC zu hoch, sei es nun für das Medizin - oder Pharmazie Studium und auf Wartesemester keine Lust gehabt. Also habe ich mich kurzerhand für ein Dualstudium in Physiotherapie (B.Sc.) entschieden.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema: Wie ihr aufgrund des Titels bereits erahnen könnt, geht es um das (umstrittene?) Studium "Bachelor und Master of Science in Chiropraktik". Die Chiropraktik hat mich fasziniert und sagt mir einfach mehr zu als die Physiotherapie, weshalb ich auch momentan über einen Wechsel nachdenke. Ich bin mir da jedoch noch etwas unsicher. Wie bei jeder Sache die mich brennend interessiert habe ich mich auch diesmal auf verschiedenen Seiten reingelesen, was die Chiropraktik anbelangt. Neben Leuten die es bis zum Himmel preisen und von ihren eigenen positiven Erfahrungen berichten (auch in meinem Bekanntenkreis), gibt es natürlich auch die Sorte, die das ganze "verteufeln" (mal krass ausgedrückt) und es als eine "Pseudo-Medizin" betiteln. An der Stelle würde ich auch gerne ein Zitat bzw. These von dem Facharzt für orthopädische Chirurgie Max Geiser (u.a. auch durch seine Publikation in der Schweizerischen Ärztezeitung bekannt) heranführen, und zwar das „mit der manipulativen Behebung von ‚Fehlstellungen‘ der Wirbelgelenke verschiedenste von diesen ‚Fehlstellungen‘ verursachte Krankheiten heilen zu können [...] widersprechen allen im 20. und 21. Jahrhundert erkannten Fakten über die Anatomie, Physiologie und Pathologie des menschlichen Organismus.“. Aber sagt nicht genau das die Chiropraktik? Obwohl man dazu sagen muss, dass auch viele Schüler der Schulmedizin Chiropraktik anbieten/praktizieren.

Ein weiter Einwand wäre auch die gesellschaftliche (Mehrheit?)Meinung zur Chiropraktik. Im Volksmund einfach nur als "gefährliches knacken/einrenken" bekannt oder vielen allerhöchstens bekannt von Two and a Half Men (Alan Harper), wo man auch an dem Beruf kein gutes Haar lässt (und nicht nur in Deutschland hat so ‘ne Serie mehr als Millionen von Zuschauern). Grundsätzlich ist Deutschland im Gegensatz zu anderen EU-Ländern auch sehr weit hinterher bzgl. Anerkennung der Chiropraktik. In der Schweiz sind studierte Chiropraktiker in vielen Sachen mit Humanmediziner, den Zahnarzt, den Tierarzt und den Apotheker gleichgestellt. (Vgl. Wikipedia) und einfach angesehener. Und nicht jeder 0815-Heilpraktiker mit Halbwissen von Wochenend-Seminaren darf die Chiropraktik dort ausüben, mit dem dann Akademiker in ein Topf geworfen werden.
Worauf ich hinaus will: Wozu etwas studieren, was einem Spaß macht und sogar das "richtige" wäre, mit dem man aber auf dem Arbeitsmarkt nicht gut abschneidet? Ich will ja nicht irgendeinem Hobby nachgehen sondern auch Geld verdienen und davon (am besten gut) leben können. Oder bin ich in der Überlegung vielleicht doch zu pessimistisch? In anderen Ländern sieht die Chance natürlich besser aus (in den USA z.B. ist das Gehalt überdurchschnittlich gut für deutsche Verhältnisse), bin auch mehrsprachig aufgewachsen, aber Deutschland bleibt nun einmal meine erste Anlaufstelle zum Arbeiten.

Dazu kommt auch noch, dass das Studium 10.500€ im Jahr kostet (!) und man bis jetzt nur in Dresden die Möglichkeit hat, dass Studium zu absolvieren. Bin in Köln wohnhaft und mit dem Gedanken in Dresden anzufangen kann ich mich schwer anfreunden. Die Möglichkeit ein Stipendium zu bekommen besteht zwar aber ist nichts Sicheres.

Man muss halt auch dazu sagen, dass es in Deutschland relativ wenig Chiropraktiker gibt so wie auch die Möglichkeit es zu studieren. Es ist ganz frisch. Vielleicht einfach mal abwarten bzw. Physiotherapie weitermachen bis sich auch etwas in NRW ergibt zum Studieren? Eventuell kann ich einige Module sogar anerkennen lassen, wenn ich Chiropraktik studieren möchte? Immerhin habe ich streng genommen viele von den Modulen wie Anatomie, Physiologie oder Biomechanik.

Was sagt ihr zu dem ganzen? Ich bin für Einwände, Zuspruch und allgemein andere Meinungen offen und freue mich auch sehr darüber. Deshalb bin ich ja auch hier ^^

Liebe Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Chiropraktik studieren?
BeitragVerfasst: 02.06.16, 00:23 
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 Betreff des Beitrags: Re: Chiropraktik studieren?
BeitragVerfasst: 08.06.16, 18:59 
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 Betreff des Beitrags: Re: Chiropraktik studieren?
BeitragVerfasst: 28.10.16, 23:56 
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Registriert: 28.10.16, 22:50
Beiträge: 9
Ich persönlich glaube schon an Chiropraktik und denke auch dass die alternativen Heilmethoden immer wichtiger werden... Aber an deiner Stelle würde ich auf jeden Fall das Physiotherapie-Studium fertig machen damit du zumindest erstmal einen einen Beruf hast der auch von jedem anerkannt wird. außerdem ist es ein super vorteil wenn du den menschlichen körper schon kennst und dann auch leichter verstehst wie das alles funktioniert. ich würde dann nach dem physio bachelor einfach noch einen bachelor in chiropraktik dranhängen :)


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