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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 04.06.14, 08:38 
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Den Spruch hörte oder las ich noch nie und stimme dem auch nicht zu

Aha, na dann wissen Sie bereits auch über orthomolekulare Medizin bescheid und kennen dann auch den Unterschied zwischen Vitaminen und Mikronährstoffen?

Warum ein Arzt Ernährungsumstellung Patienten anrät, weiß ich dann jetzt nicht mehr.
Vielleicht klärt uns einer aus dem Forum dann darüber auf, weil dann ja Nahrung als Medizin nicht eine wirklich Medizin ist und Leute entwickeln sich zu Ernährungsfanatiker bis hin zu Essgestörten.

So langsam verstehe ich durch unsere Diskution dann etwas mehr das Fach der Gastro-Enterologen, jedoch nicht das Fachgebiet Endokrinologie noch Allergologie/Immunologie geschweige Onkologie und Internisten wie Okulisten und HNO mit samt ihren Therapien der Pharmakologie, aber die Psychologie um so mehr.

Dabei verstehe ich die Alternative Medizin nicht durch Lehrmethoden von Belehrten aus vor hunderten Jahre, denn die ist mehr und mehr spirituel als nachweislich heilend wirkend. Können auch mal schulische Psychologen wohl besser erklären als Gelehrte nach und von welchen Zeitepochen von welchen Lehrer dessen "Wissen"? Psychiater sind ja die, die über Neurologen Therapien mit Opiaten zur Hemmung von Apatheit, Depressionen, Schmerzen, etc.pp's behandeln oder wegsperren wegen Verhaltungsstörungen die man der Allgemeinheit nicht antun kann = Gefahr für sich oder anderen Mitmenschen gegenüber.

An sich will ein jeder aktiv bleiben ohne Einschränkungen an Lebensqualität, das bewirken nur teilweise Pharma-Produkte, können auch noch klassische Medizinprodukte sein, nur Globulis halt weniger, vielleicht eher auf Langzeit hin im Sinne der Einnahme und Quantität.

Ja, ja, alles dreht sich im Kreis im Bereich Medizin, der Eine schafft es so, der Andere vielleicht auch ganz von selbst und Andere wiederum mit Begleitung, kommt auf den Patienten an und wem er eher Glauben schenken mag, oder irre ich da?


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 04.06.14, 11:55 
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Zitat:
Warum ein Arzt Ernährungsumstellung Patienten anrät, weiß ich dann jetzt nicht mehr.
Vielleicht klärt uns einer aus dem Forum dann darüber auf, weil dann ja Nahrung als Medizin nicht eine wirklich Medizin ist und Leute entwickeln sich zu Ernährungsfanatiker bis hin zu Essgestörten.
das wird ein Arzt anraten, dem das eine oder andere auffällt, sei es eben Übergewichtige oder gar Unterernährte, oder die dazu neigen, es müssen auch dann keine Essstörungen sein sondern durch Stress. Und ernsthafte Essstörungen müssen vorerst diagnostiziert und die Ursache herausgefunden werden. Ist es der Schlankheitswahn oder chronischer Frust, also ständiger Stress oder ist es nur zeitweilig? Ich kenne ja die zweite Ursache, allerdings nur zeitweilig, keine Diäten oder irgendein Wahn. Solche psychischen Erkrankungen haben ihre Ursache und die gilt es neben den Symtomen anzugehen. Nahrung ist keine direkte Medizin, wir wissen aber auch, dass es ohne nicht geht und man rät hier und da zur bewussten Ernährung, also gesunde Ernährung. Ich hatte ja viele Debatten miterlebt soetwas wäre mit Sozialleistungen nicht möglich und wenn, dann haben die Kinder keine Lust. Meine zwei Rabauken hattens auch nicht gelernt, aber die hatten mächtig Spaß daran, sich aus Gemüse und Obst je nach Alter und Fähigkeit, Figürchen zu "schnitzen", dann haben wir sie für die Mutti fotografiert und mal bei einem Kinderfilm statt Chips das genascht. Also ist das Bewusstsein dafür zu vermitteln und vor allem vorzuleben. Ein Apfel ersetzt nicht, wie in einem Sprichwort den Arzt, aber man weiß, dass gesunde Ernährung verdammt wichtig ist.
Allerdings sind wir bei alternativer Medizin und nicht bei der Ernährung, dafür gibts ein separates Thema.
Zitat:
So langsam verstehe ich durch unsere Diskution dann etwas mehr das Fach der Gastro-Enterologen, jedoch nicht das Fachgebiet Endokrinologie noch Allergologie/Immunologie geschweige Onkologie und Internisten wie Okulisten und HNO mit samt ihren Therapien der Pharmakologie, aber die Psychologie um so mehr.
die Ernährung hat indirekt damit zu tun, auch das wird nur ein Arzt genau erklären können. Allgemeinärzte, Endikrinologen etc. werden den Zuammenhang erläutern können. Ist sicher schon im Forum enthalten, ich weiß es nicht.
Code:
An sich will ein jeder aktiv bleiben ohne Einschränkungen an Lebensqualität, das bewirken nur teilweise Pharma-Produkte, können auch noch klassische Medizinprodukte sein, nur Globulis halt weniger, vielleicht eher auf Langzeit hin im Sinne der Einnahme und Quantität.
ja, das verlangt unter anderem auch die "Leistungsgesellschaft". Wer traut sich denn, sich krank schreiben zu lassen? Wenn es nötig ist, ist es nötig, ansonsten kann man sich auch behelfen, wenn es etwas Harmloses ist. Und welche "alternativen" Mittelchen hemmen den Schmerz? Denn letztendlich sind Schmerzmittel mitunter dazu da, dem Patienten auch die Bewegung zu ermöglichen, um die Muskeln zu erhalten oder durch gezielte Therpie wiedr aufzubauen. Es kommt natürlich auf die Erkrankung an. Und mit jedem Muskelaufbau lindern sich auch bestimmte Schmerzen, nicht alle. Beispiel gefällig? Ich hatte zu den "üblichen" Schmerzen der Übelastung auch mächtig Schmerzen,wenn ich auch nur kurze Zeit stand oder normal saß. Erklärt wurde mir,dass das Blut eben so "durchrauscht", weil kaum noch Muskulatur vorhanden war. Je mehr ich mich aber mittels Schmerzdröhnung bewegen kann und es auch mache, bauen sich die Musketen auch wieder auf und somit rauschts nicht mehr so durch. Das war natürlich für mich nachvolllziehbare Erklärung. Und beobachten kann ichs auch selbst. Allerdings war mansich im letzten Jahr nicht mal einig, ob ich mich mit dn Entzündungen bewegen darf oder nicht. Also jagten m ich die einen übern Gang, der nächste willte mir gleich mal beide Beiine über 4 Wochen eingipsen. Heute kann ich drüber lachen, aber damals habe ich mich mächtig versch... gefühlt. "Schulmedizin" ist eben auch mit ziemlichen Widersprüchen behaftet. Aber alternative Medizin kann ich mir dann auch beim besten Wissen nicht vorstellen. Es braucht kompetente Ärzte, die wissen, was sie da tun und was sie empfehlen. Daher muss ich über das Wort "Schulmedizin" immer so lachen.
Zitat:
Ja, ja, alles dreht sich im Kreis im Bereich Medizin, der Eine schafft es so, der Andere vielleicht auch ganz von selbst und Andere wiederum mit Begleitung, kommt auf den Patienten an und wem er eher Glauben schenken mag, oder irre ich da?
kommt auf die Erkrankung und teilweise sicher auch auf das Alter an und ein Quentchen persönliche Einstellung. Ist schon richtig, wem der Patient wissen sollte, worauf er vertraut: ist es der Arzt, der HP oder vielelicht auch beides, also begleitend und Begleitung durch Therapeuten ist ja nichts falsches und sehr hilfreich, denke ich, habe solche Therapien ja noch nie erlebt. Weder solche noch solche. Ich bin da nicht erfahren, aber kann es mir vorstellen.
Man kann sich ja beide zu Rate ziehen, also ergänzend, statt "alternativ". Das wäre ein Kompromiss, auf den sich zb. Patienten , denen man nur noch ermöglichen kann, ihre Krankheit zu ertragen, physisch wie auch psychisch, spielt ja beides eine Rolle.

Und schauen wir uns eben die älteren Leute an, die wollen auch noch ordentlich mobil bleiben, andere geben sich auch schnell auf. Aber ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, wenn sie Hilfe brauchen, eiei :)

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"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 04.06.14, 22:01 
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Alternative Medizin wird im Netz (viele nachgegoogelt) allgemein (auch von HPler und gar "Gesundheitspädagpogen") so erklärt

Sammelbezeichnungen für unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die sich als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden verstehen, wie sie im Medizin- und Psychologiestudium gelehrt werden.
Die Wirkungen vieler alternativmedizinischer Therapien beruhen hauptsächlich auf psychologisch erklärlichen Placeboeffekten.

Hierzu wird ebenso die komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden miteinbezogen.

Hmm, die Einen möchten dann lieber debattieren über Studien, manch Andere gar von Forschung und Wissenschaft bestätigt wissen :shock:

Es gab mal einen Thread (den man aber geschlossen hat) in Bezug von hauptsächlich Studien, zu Forschung und Wissenschaft kam es leider nicht mehr, den fand ich spannend, leider entgleiste das Thema dabei :(

Wenn ich mich zum Arzt begebe, gehe ich davon aus, dass seine Diagnose-Recherche und die daraus entstehende Behandlung nach bestem Wissen und Gewissen stattfindet, mir erklärt welche eventuellen Nebenwirkungen möglich sein können und wie ich damit umgehen kann, somit vermeidet man (rein psychologisch und aus meiner Sicht heraus) dass der Patient den Beipackzettel liest und Angst vor !!!möglichen!!! Nebenwirkungen entwickelt/einbildet. Einbildet? Naja, manch Arzt möchte bei je nach welcher Erkrankung es sich handelt, lieber dass Patient sich nicht im Netz rumtreibt, denn offensichtlich (ob nachweisbar, bleibt dann mal dahingestellt) wer sucht der findet und bildet sein eigener Reim, will sagen, fühlt sich in irgendeiner Weise sich bestätigt und verleitet es anders zu machen, sprich Therapien abzubrechen und auf anderes zu bauen und dann geht's meist in die Hose, der Arzt wurde nicht in Kenntnis gesetzt und soll sich die Schuldzuweisung bieten lassen?
Was ich tat, weiss mein Arzt und solange (nennen wir es mal klassische Naturheilkunde in Form von Phytotherapien mit kompletter Nahrungsumstellung) bezogen auf Orthomolekularische Ernährung = basische Ernährung aus frischen Pflanzengewächsen und Gewürzen um auf den Säure-Basenhaushalt ein zu wirken (was ungemein viel hilft und Schmerzen eingrenzt=aushaltbar macht), besagt nicht dass es komplett heilt, hat nur beim Elisatest und Rezeptor bewirkt dass der Zellkern sich aufräumt und dichter wird. Das sind die meinige Erfahrungen und da stelle ich mir mittlerweile die Frage, was heisst chronisch Systematisch und unheilbar, wenn es doch tatsächlich funktioniert.
Obliege ich einem Placeboeffekt oder erkundigte ich mich nur im Netz, bei Forschung und Wissenschaft, die manche Erkrankungen detailgetreuer aufdecken und ich den Weg der Erkrankung zurückdränge, auch wenn ich das Ypsilon vom c nicht runterkriege der mit dieser Doppelhelix rumspielt, vielleicht jedoch in Bezug der Langzeitdauer und Zielgerichteter?

Als nächstes beschreibt man,
Placeboeffekte sind positive Veränderungen des subjektiven Befindens und von objektiv messbaren körperlichen Funktionen, die der symbolischen Bedeutung einer Behandlung zugeschrieben werden. Sie können bei jeder Art von Behandlung auftreten, also nicht nur bei Scheinbehandlungen.

Keiner brauch Placebos um zu heilen, wenn Diagnostisch nach Laborwerten per Blutbilder und Punktation wie auch die differenzierte = Liste der humanen CD Antigene absolviert wurden und ich nicht (wie auch viele andere Patienten) nach Pap-Tabellen oder WHO-Tabellen mit Gradeinstuffungen und Blutwerten behandelt werden möchte, sondern nach anderen möglichen Optionen von Behandlungsmethoden anfrage. Dazu brauch ich keine Studien, weder noch Forschung und Wissenschaft, sondern frage nach menschlichem Behandeln mit gutem Gewissen und Wissen durch dessen Praxiserfahrungen. Mehr ist da nicht und mehr brauch es auch gar nicht, zumal wenn es um Seltenheitserkrankungen oder gängige Erkrankungen geht, die eben auch nicht und sage bewusst NICHT weitererforscht wurden, also quasi UNBEKANNT in seiner Art, auch wenn es heisst 1:1 ooo ooo kommt sowas mal vor.

Jeder kann ein guter Begleiter sein, vorausgesetzt, wenn er denn es auch will, oder?

Ich mag nicht darüber debattieren über Ärzte und Ihr daraus zu folgenden Benehmen. Ich bin kein geschulter Profiler = Menschenkenner, kann vieles nachvollziehen, jedoch nehme mir das Recht nicht heraus Ärzte zu zwingen Begleitrollen zu übernehmen, wenn Sie es nun mal nicht wollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 05.06.14, 18:52 
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Zitat:
Sammelbezeichnungen für unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die sich als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden verstehen, wie sie im Medizin- und Psychologiestudium gelehrt werden.
Die Wirkungen vieler alternativmedizinischer Therapien beruhen hauptsächlich auf psychologisch erklärlichen Placeboeffekten.
das hatten wir ja und Adromir hatte sich auch so dazu geäußert, japp.
Zitat:
Hmm, die Einen möchten dann lieber debattieren über Studien, manch Andere gar von Forschung und Wissenschaft bestätigt wissen :shock:
ja, ganz klar, bevor man Geld dafür ausgibt ,sei es privat finanziert oder nach der Rausschmeißtechnik wie Kv oftmals, will man schon davon überzeugt sein, dass es auch zur Genesung beiträgt.
Zitat:
Wenn ich mich zum Arzt begebe, gehe ich davon aus, dass seine Diagnose-Recherche und die daraus entstehende Behandlung nach bestem Wissen und Gewissen stattfindet, mir erklärt welche eventuellen Nebenwirkungen möglich sein können und wie ich damit umgehen kann, somit vermeidet man (rein psychologisch und aus meiner Sicht heraus) dass der Patient den Beipackzettel liest und Angst vor !!!möglichen!!! Nebenwirkungen entwickelt/einbildet. Einbildet?
das mag mal irgendwann so gewesen sein, aber wir wissen, dass das seit langer Zeit sehr hinkt. Unabhängig davon, ob mir ein Doc die Nebenwirkungen nun erläutern will oderkann, lese ich mir dennoch die Packungsbeilage durch und wenn dann Fragen sind, "brauche" ich nicht bei meinem Arzt danach fragen, denn Schulternzucken bringt ja auch Geld (das ist das Kranke am Gesundheitsssysem). Aber Nebenwirkungen kann man sich sicher nur mit einer psychischen Erkrankung einbilden. Das heißt nicht, dass ich mich darüber belustige, sondern oft mitbekommen habe und ständig selbst als Patient beruhigend mitwirke.
Zitat:
Naja, manch Arzt möchte bei je nach welcher Erkrankung es sich handelt, lieber dass Patient sich nicht im Netz rumtreibt, ...
logisch, am liebsten auch schon die Diagnose mitbringen :lol: ist schon Gang und Gäbe. Fragt man aber nach, ob es niht dies oder jenes sein könnte, mna hätte da was gelesen oder gehört und vielliecht könnte, dürfte..., dann fühlt man sich ins Geläut gegriffen. Ich verstehe es bis heute nicht aber wie reagieren denn "Heilpraktiker"?
Zitat:
...fühlt sich in irgendeiner Weise sich bestätigt und verleitet es anders zu machen, sprich Therapien abzubrechen und auf anderes zu bauen und dann geht's meist in die Hose, der Arzt wurde nicht in Kenntnis gesetzt und soll sich die Schuldzuweisung bieten lassen?
dasist natürlich unfair dem Doc gegenüber, denn es sollte schon alles abgesprochen sein und auch, was man weglassen oder dazunehmen möchte, seien es auch frei verkäufliche Mittel. Das ist ein ziemlich gemeiner Zug dem Arzt gegenüber und auch Selbstbetrug, denn man schadet sich ja mit und dem Arzt auch. So unzufrieden man auch sein mag und könnte nicht wechseln, aber das gehört zur Absprache und dass unbedingt.
Zitat:
Was ich tat, weiss mein Arzt und solange (nennen wir es mal klassische Naturheilkunde in Form von Phytotherapien mit kompletter Nahrungsumstellung) bezogen auf Orthomolekularische Ernährung = basische Ernährung aus frischen Pflanzengewächsen und Gewürzen um auf den Säure-Basenhaushalt ein zu wirken (was ungemein viel hilft und Schmerzen eingrenzt=aushaltbar macht), besagt nicht dass es komplett heilt, hat nur beim Elisatest und Rezeptor bewirkt dass der Zellkern sich aufräumt und dichter wird. Das sind die meinige Erfahrungen und da stelle ich mir mittlerweile die Frage, was heisst chronisch Systematisch und unheilbar, wenn es doch tatsächlich funktioniert.
auch synth. Zeug heilt nicht vollständig, es trägt ja meist dazu bei, dass man die Symtome "eindämmt" und somit auch die Ursache bald "erledigt" ist. Also bei den "heilbaren" Erkrankungen, aber so hammermäßig manches Zeug auch ist, was man sich da einwirft, aber meistens nutzt es ja wirklich etwas. Ich kann ergänzend irgendwelche Kräuter verwenden, sei es als Tee oder eine andere Aufbereitung für das Wohlbefinden und ja auch der kleine Trick des Placeboeffektes, wie ich schon bei Kindern erklärte. "Das ist ein Zaubertee, der macht dich innerhalb von etwa 4-5 Tagen wieder fit, damit du wieder schön spielen kannst" (bloß nicht die Schule anbringen, den Effekt mögen viele Schulkinder nicht :lol: immer schön den Vorteil anbringen, ist wie bei Erwachsenen und Versicherungswesen :mrgreen: oder Dienstleistungen). Dann nehmen die Kinder den "uncoolen" Tee auch meistens an. Ich habe die Kinder auch praktisch "besch...". :wink: ich sollte in die Medizin oder Politk. Ich mache vor, etwas zu können und habe davon gerade mal wenig Ahnung :lol:
Zitat:
Keiner brauch Placebos um zu heilen, wenn Diagnostisch nach Laborwerten per Blutbilder und Punktation wie auch die differenzierte = Liste der humanen CD Antigene absolviert wurden und ich nicht (wie auch viele andere Patienten) nach Pap-Tabellen oder WHO-Tabellen mit Gradeinstuffungen und Blutwerten behandelt werden möchte, sondern nach anderen möglichen Optionen von Behandlungsmethoden anfrage. Dazu brauch ich keine Studien, weder noch Forschung und Wissenschaft, sondern frage nach menschlichem Behandeln mit gutem Gewissen und Wissen durch dessen Praxiserfahrungen. Mehr ist da nicht und mehr brauch es auch gar nicht, zumal wenn es um Seltenheitserkrankungen oder gängige Erkrankungen geht, die eben auch nicht und sage bewusst NICHT weitererforscht wurden, also quasi UNBEKANNT in seiner Art, auch wenn es heisst 1:1 ooo ooo kommt sowas mal vor.
Praxiserfahrungen gehören dazu, wenn sie vorhanden sind und wenn auch noch Wissen und Gewissen vorhanden sind und nicht mit dem Titel an der Garderobe abgelegt werden, dann wird man auch darüber beraten und für den Patienten die individuell beste Therpie ausprobieren und auch über mögliche Risiken sprechen. Das ist Traumwelt, das funktioniert nöchstens bei Privatpatienten, die auch gut was hinlegen und dementsprechend was erwarten. Mein Freund hat ja nun meine ganze Krankheitsgeschichte mitbekommen ,auch das miese Verhalten des einen oder anderen Arztes und dazu oftmals auch Inkompetenz. Der hat mir m al so zum Vergleich gebracht,was die eine oder andere Behandlung kosten würde, wenn ich privat versichert wäre (geht aber nicht oder man hat hammermäßige Beiträge) . Hefitg, echt. :shock:
Zitat:
Mehr ist da nicht und mehr brauch es auch gar nicht, zumal wenn es um Seltenheitserkrankungen oder gängige Erkrankungen geht, die eben auch nicht und sage bewusst NICHT weitererforscht wurden, also quasi UNBEKANNT in seiner Art, auch wenn es heisst 1:1 ooo ooo kommt sowas mal vor.
ob und wie intensiv da geforscht wurde und wird, weiß ich nicht. In irgendeiner Sendung ging es mal um sehr seltene Erkrankungen, bei dem ein Großteil der Ärzte ratlos ist. Und irgendwo gab oder gibt es eine Klinik, in der man aber nach verdammt langer Wartezeit auf eine Diagnose und einen Behandlungsansatz erhoffen könnte. In der Zeit, wo auch die mich "behandelnden" Ärzte übrfordert waren, habe ich uch schon lachend gedacht, da musste hin. Die Ärzte dort würden im Falle des Falles einen Lachfläsh kriegen, wenn ich denen meinen ganzen dokumentierten Verlauf in die Hände drücken würde, also übersetzt :mrgreen: Es ist nichts Seltenes, auch wenn man mir das als solches vermarkten wollte. Aber ich gucke mir gern solche Sendungen an und auch interessiert es, wie weit die Forschung ist, wenn es um immer mehr auftretende krankheiten geht, die wirklich selten sind und bislang "nicht heilbar" sind und sich die Betroffenen bis zu ihrem Ende quälen.
Zitat:
Ich bin kein geschulter Profiler = Menschenkenner, kann vieles nachvollziehen, jedoch nehme mir das Recht nicht heraus Ärzte zu zwingen Begleitrollen zu übernehmen, wenn Sie es nun mal nicht wollen.
oftmals können die das auch nicht, zeitmäßig. Sie waren noch nie Begleiter und das wird auch nie so werden, da müsste es andersrum sein. Sehr wenige Patienten und massig Ärzte, die um jeden Patienten werben müssten, selbst wenn man gesund ist, irgendwas dolles anbieten (die IGEL gibts ja schon). Dann könnte man drauf bauen, dass es der eine oder andere möchte, als stetiger Ansprechpartner, wenn es mal spontan sein soll, sprich, mal am Telefon fragen stellen können. Wer richtets? Der "Teledoktor" :lol: Lebe mal in einer Region, in der das "Demografie-Problem" sehr stark zu sehen ist, die Jungschen ob mit oder ohne Familie, die meh rwollen, ziehen weg, weil ja immer mehr Möglichkeiten zurückefahren werden und dann kannn man sich vorstellen, wie überlastet die Orthopäden, Augenärzte und ja, am meisten meines Gefühls nach Allgemeinmediziner. Die Praxen der "Heilpraktiker" wie ich schon beschrieb, die haben in einer solchen Region beste Bedingungen, da sich die Leute daran hangeln. Aber jede Leistung wird nicht aus lauter Nächstenliebe erbracht, sondern fürs Geld, ganz gleich ob direkt finanziert oder über die KV. Und je mehr das Gesundheitswesen so derart katastrophal wird, umso mehr Chansen siehen sich als Nische diese Heilprakiker, so traurig es auch ist. Diese hätten bei einer guten Versorgung mit kompetenten und auch menschlichen Ärzten null Chance, glaube ich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 05.06.14, 21:37 
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Sie sind einfach herrlich in Ihren Erläuterungen=Antworten :D

Heute debattieren wir über Studien mit teilweise Forschung und Wissenschaft, demnächst sind es Molokularbiologie und Genetik bis hin zu epigenetischen Ausfällen (mittlerweile wachsen diese Labore wie Pilze aus dem Boden) und da stockt mir der Atem, weil dieses Ethikrat nur dabei zusieht wie alles biologische patentiert werden möchte zumal bei Stammzellen und 3D Nachkonstelation= Umbastelei an genetischem Material.

Was werden da dann erst Debatten entstehen und dann wohlmöglich die Naturheilkunde sei's homöopatisch und/oder pflanzenkundlich ausstirbt.
Das hinterlässt den Eindruck (jedenfalls bei mir) was nicht passt, wird passend gemacht und dann entartet Medizin in Wirtschaft und genau DAS macht und löst bei mir Angst aus u.z. insoweit, dass man bestimmen werden wird, bei wem man das Leben auslöschen lässt oder rettet.
Eine Ethikkommission äussert sich ja mal nicht dazu, sondern lässt gewähren.

Wenn aus dem was nicht passt, ein passend gemacht wird, dann sind dann für den Einzelnen die Alternativen Heilungsmethoden welche?
Erleichtert da man Ärzten wirklich die Arbeit oder auch mitunter dem Patienten?

Sind das die Folgen, wegen Erkrankungen die nach pharmakologischen Produkte immun wurden oder durch mangelnde Organspendebereitschaft (leider Gottes) wegen den Skandalen und weit weniger angeborenen Defekten und mehr erworbenen Erkrankungen hervorgerufen vom Lebenswandel (arbeiten bis zum umfallen, Food-Fraß, für jedes Aua ein Bonbon, Frustfrupserei, mangelnde Bewegung und dessen Entstehung, weil Maschinen brauchen nur bedient zu werden, weswegen der Körper physisch nur monoton verschleisst u.v.m.)?


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 05.06.14, 22:15 
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Naturheilkunde und Vergleichbares wird nie aussterben, ich glaube jedenfalls nicht daran, da diese Nische eben auch ordentlich Ertrag bringt. Medizin ist Wirtschaft, längst, nicht erst seit der Wende. 8)
Zitat:
DAS macht und löst bei mir Angst aus u.z. insoweit, dass man bestimmen werden wird, bei wem man das Leben auslöschen lässt oder rettet. Eine Ethikkommission äussert sich ja mal nicht dazu, sondern lässt gewähren.
Auch diese sind nicht von grenzenloser Nächstenliebe erfüllt, was Geld einbringt wird gemacht. Guck mal ins Thema Sterbehilfe. Noch heben einige entrüstet die Arme hoch, aber würde man es zulassen und es gäbe ordentlich Honorar, na dann möchte ich die noch heute entrüsteten Ärmchenheber sehen 8) denn Geld stinkt auch den vermeintlichen Kritikern nicht.
Zitat:
Wenn aus dem was nicht passt, ein passend gemacht wird, dann sind dann für den Einzelnen die Alternativen Heilungsmethoden welche? Erleichtert da man Ärzten wirklich die Arbeit oder auch mitunter dem Patienten?
wie will man die Arbeit erleichtern? Es ersetzt ja keine ärztliche Behandlung, also im besten Falle nicht, es sei denn man hat so Religiotenfanatiker, die keinen Arzt an sich oder die Kurzen heranlassen, höchstens die geforderten und kontollierten Untersuchungen.
Zitat:
Sind das die Folgen, wegen Erkrankungen die nach pharmakologischen Produkte immun wurden oder durch mangelnde Organspendebereitschaft (leider Gottes) wegen den Skandalen und weit weniger angeborenen Defekten und mehr erworbenen Erkrankungen hervorgerufen vom Lebenswandel (arbeiten bis zum umfallen, Food-Fraß, für jedes Aua ein Bonbon, Frustfrupserei, mangelnde Bewegung und dessen Entstehung, weil Maschinen brauchen nur bedient zu werden, weswegen der Körper physisch nur monoton verschleisst u.v.m.)?
wenn man nun gegen jedes Bisschen allerhand Zeugs futtert, mags sein. Und dass die Organspende mitunter auch durch die Skandale ziemlich zurückgegangen sein soll, ist doch klar, wer will sich denn noch als Toter als Abrechnungsposten sehen? Und egal welchen Grund man dagegen hat, ist der auch zu respektieren, irgendwann kommt sicher der Zwang dazu. Wer nicht mehr einsetzbar ist , dessen benötigte Organe noch ok sind, na ich mags mir nicht ausmalen, schließe sowas aber auch nicht aus. Die Perversion des Gesundheitswesens hat ja längst begonnen und lässt sich noch "verbessern" :mrgreen: und den Lebenswandel, den können wir größtenteils ja selbst regeln, außer im Beruf, wenn hier und da nichts anderes mehr möglich ist , sei es physisch , psychisch oder beides. Und ich habe sicher noch nicht allen Umfang der Perversion in der Medizin miterleben müssen, da gibts ja Heftigeres. Sehen wir mal rund 5-10 Jahre weiter :lol: "was , sie haben Schmerzen? Uff naja, also zu helfen ist ihnen ja nicht mehr. Ach übrigens, ich habe noch nicht recherchiert, ob ihre Organe noch vollzählig und in Ordnung sind" Gute Nacht :lachen: ich muss morgen zu einem Exemplar, der die tollste Phantasie in Sachen Diagnosen und Abrechnungen hat :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 06.06.14, 09:21 
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Medizin ist Wirtschaft, längst, nicht erst seit der Wende.

Ja das kriegt man wirklich zu spüren und genau das ist was die Medizin heute in einem ganz anderem Licht erscheinen lässt.
Jedoch will ich es so in der Weise nicht in mich einwirken lassen und frage nach anderen Optionen und die gibt es auch und erfreue mich darüber :mrgreen:

Zu den übrigen Erläuterungen stimme ich Ihnen zu.

Sehen wir mal rund 5-10 Jahre weiter :lol: "was , sie haben Schmerzen?

Ich habe keine Schmerzen in so weit, wurde nur belehrt wie damit umgehen, OHNE dass man dazu unentwegs Schmerzmittel verordnen muss. Das ist mal ein Vorschritt mit Sinn und Hilfestellung.

Uff naja, also zu helfen ist ihnen ja nicht mehr.

Doch man hilft mir ungemein und lässt mir mal meine Ruhe vor Therapien die wissenschaftlich sich nicht nachweisen lassen, ebenso wie Laborbefunde aufdeckten, dass jene pharmakologische Produkte KEINEN positven Effekt von sich geben, eher Vergiftungen aufzeigten.

Also auch so mir endlich mit solchen Produkten meinen Körper nicht mehr belastet bis vergiftet.

Wenn ein Darm zu viel über dessen Haut ins Blut absolviert, ist man schon für die behandelnde Medizin "krank" und kommt zum Einsatz mit Produkten die es vermeiden soll. So was nennt man Leaky-Gut-Syndrom und das nur weil nicht der Darm poröse ist, sondern Mineralien und Elektrolyten nicht im Ausgleich stehen. Nachvollziehen liess sich das anhand stationärem Aufenthalt hat minder mit Allergien zu tun, obwohl dann doch noch, denn Mastzellen werden im Mastdarm produziert und wandern bis dahin wo der Durchlass möglich ist, gelangt in's Blut und verteilt sich und dann kommen noch die AK's die sich eher in Organgewebe implantieren und bei Glück Makrophagen Vernarbungen hinterlassen und erst mit der Zeit auch ebenso verschwinden. Doch dauernd über diesen Prozess sei's durch Nahrung, Medikamente zu unterliegen wusste auch nur die Gastro-Enterologin zu beheben, ansonsten würde ich heute noch unter Lymphoedemie und vasculit Urtikaria leiden. Da nutzte mir die Endokrinologie nix mit ihrem ach so tollem Produkt, weder noch die Allergologie mit samt ihren Anti-Histaminen und Korikosteroiden, noch die Nephrologie, obwohl dieses Fachgebiet nun eine sehr markante Nierenveränderung mit Observation verordnete, dabei trotz der minimalen Insuffizienz KEINE Veranlassung sieht medikamentös vorzugehen.
Was diese ganze Verdauungsprozesse bis hin zu Zellentartungen mit Einsatz von Hydroxydchloroquin noch zusätzliche Chromosombrüche veranlasste, so dass Histiozyten nun wachsen und gedeihen innerhalb Organe, sich noch Granulozyten absetzen konnten ist nicht des geringsten tödlich und kann damit leben.

Selbst das ist für mich motivierend weiter an mir zu arbeiten und nicht mich aufzugeben, jedoch wie wurde mir gestern noch vom immunologischem Allergologen mitgeteilt, mal sehr mich von Ärzten zu distanzieren und nur noch meine Kontrolluntersuchungen absolvieren soll, dann erholt sich auch mal das ganze Immunsystem eventuell von ganz alleine und käme der Spontanheillung zu Gute. :roll:

Dessen Auffassung war ich auch schon und muss mich überwinden um diese Kontrolluntersuchungen über mich ergehen zu lassen und deshalb Psycho-Therapie (ich bin nicht alleine) und tut mir deftig gut :mrgreen:

Ansonsten wurden hier im Thread sehr interessante Anmerkungen getätigt was das Thema "Alternative Medizin und Medizin" anbelangt und sind für mich sehr lehrreich.
Tolles Thema, was man so auseinander zerpflückt hat und man bekommt auch noch eine andere Ansicht zum Thema, sehr positiv beeinflußend.
Gruß
Piepmatz


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 06.06.14, 16:31 
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Zitat:
Selbst das ist für mich motivierend weiter an mir zu arbeiten und nicht mich aufzugeben, jedoch wie wurde mir gestern noch vom immunologischem Allergologen mitgeteilt, mal sehr mich von Ärzten zu distanzieren und nur noch meine Kontrolluntersuchungen absolvieren soll, dann erholt sich auch mal das ganze Immunsystem eventuell von ganz alleine und käme der Spontanheillung zu Gute.
:mrgreen: sehr gut. Aber das Wort "Spontanheilung", das muss ich mal im nächsten Artikelchen verarbeiten, das ist endlich mal ein angenehmer Lacher heute (bin eigentlich kurz vorm Platzen wegen ein paar Trotteln).
Zitat:
Uff naja, also zu helfen ist ihnen ja nicht mehr.
:lachen: nö.
Zitat:
Dessen Auffassung war ich auch schon und muss mich überwinden um diese Kontrolluntersuchungen über mich ergehen zu lassen und deshalb Psycho-Therapie (ich bin nicht alleine) und tut mir deftig gut
naja, wenn die Untersuchungen nötig sind, dann sei es halt so und wenn die Psycho-Therapie gut tut, na ist doch klasse.
Zur Auflockerung mal eine Buchempfehlung: Manfred Lütz "Irre! Wir behandeln die Falschen... " ich bekam das Buch im KH von einer Freundin geliehen und das beschreibt eigentlich alles und ist herrlich amüsant. Und ja, Medizin,egal welche Form, ist ein Markt, ich merke es mehr denn je. Ist alles wie Religion: aus der Not und Angst anderer Leute Kohle machen, und nicht zu knapp für wenig Aufwand natürlich.
Zitat:
Ansonsten wurden hier im Thread sehr interessante Anmerkungen getätigt was das Thema "Alternative Medizin und Medizin" anbelangt und sind für mich sehr lehrreich.
Tolles Thema, was man so auseinander zerpflückt hat und man bekommt auch noch eine andere Ansicht zum Thema, sehr positiv beeinflußend.
ja, solange man sich sachlich darüber unterhält ist das doch in Ordnung. Ich bin ja nu eine, die beidem kaum noch was abgewinnen kann. Vom Vertrauen sind vielleicht so 5% übriggeblieben :lol: heute durfte ich mich wieder aufregen, aber ich bleibe beim Gespräch erstmal sachlich und zu Hause wird "getobt" :x denn ,was man sich so anhören muss und wie man herumspringt, ist hammermäßig. Naja, erstmal abwarten und Tee trinken, kalten :mrgreen:

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"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 07.06.14, 09:08 
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Wer stellt die Globulis im Endeffekt her, der HP, der Apotheker, ein Pharmakonzern der Naturheilkunde oder ein Lebensmittelhersteller?

Wie hat die Wissenschaft (welche Wissenschaft, die pharmakologische?) nach welcher Forschungsmethode (an erkrankten Zellen), mit der selbigen Abgabe von, wie Globulis verordnet werden an den Patienten und welchen Transkriptionswegen um behaupten zu können, null Einwirkung zu resultieren, wobei sich die Frage stellt auf welche Zeitdauer denn hin, oder nur durch ein paar Probanten (gesunde wie Erkrankte) auf welche Zeitdauer als klinische Studie?

Wenn Globulis nur Gleiches mit Gleichem heilen soll, anhand wessen Provokation hervorgerufen, da reicht mir diese Aussage der Hp nicht aus, weil es Gesunde erkranken tut und somit Erkrankte mal nicht nachweislich erbracht werden kann geheilt zu haben.
Ist und kommt bei mir rüber mit der Psyche eines Patienten rum zu werkeln um diesen von der Erkrankung ab zu lenken, weil er dem HP rüber kommt, sich da fesstgefressen zu haben.
Da könnte selbst mein Arbeitgeber mir als Heilpraktiker vorkommen, wenn er auch die dementsprechende Geduld hat, somit ich wieder Leistung erzeuge, oder?

Und zu guter Letzt, was soll das mit den Phytotherapien deren Grundheilungsstoffe?, sich in Blättern von Gemüse oder Obst befinden sollen, die man ja nicht verspeisen kann durch angebliche Pestizideinwirkungen und Umweltstoffen und dann in Gewächshäusern aufgezüchtet werden, ausgetrocknet werden und in Gelatinekapseln (mal durch Färbung verschönernd gemacht werden und Zusätzen) unseren Prozess der Verarbeitung als Pulver reingetan werden und so heilungswirkend verkauft werden, wie die Ernährung anhand von Mikronährstoffen, ebenso als Allheilmittel bekannt macht, jedoch nur als Prävention und bei Erkrankung als Zusatzempfehlung angeraten wird.

Ist doch Gaga, wenn alles in Pillchen verfasst wird und brauch eine Menge an Verkaufsüberzeugung, wie nicht minder die Pharmakonzerne drauf sind.

Was will der Mensch als Patient? Schnellere Heilung und was bietet da die gelehrte Schulmedizin der Medizin einem an? Na das was man zur Verfügung hat, sehe es auch nur als Option, mehr auch nicht, nur abhängig sollte man davon nicht werden, denn das ist negatives Verhalten und mittlerweile meckert da bereits die Wissenschaft und appeliert an die Vernunft im Umgang mit deren Produkten.
Hmm, Vernunft? Wenn denn Mediziner anhand von Dosen glaubt mit viel mehr zu erbringen, als mit etwas minder, was nutzt denn dieser Appel?


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 07.06.14, 18:08 
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Zitat:
Ist und kommt bei mir rüber mit der Psyche eines Patienten rum zu werkeln um diesen von der Erkrankung ab zu lenken, weil er dem HP rüber kommt, sich da fesstgefressen zu haben.
Da könnte selbst mein Arbeitgeber mir als Heilpraktiker vorkommen, wenn er auch die dementsprechende Geduld hat, somit ich wieder Leistung erzeuge, oder?
An der Psyche der Patienten herumzumwerkeln, ganz gleich, ob man psychisch verhältnismäßig stabil ist oder nicht, scheint ja ein sehr ertragreiches Geschäft. Und wenn man irgendwo eine Nische findet, wo der Patient veletzbar ist, dann gehts erstmal so richtig los, denn man verdient sich offenbar dumm und dusselig , achnee, man leidet ja Not :wink: klar kann jeder, auch der AG zum "HP" mutieren, wenn der entprechend manipulieren kann. Sowas ist keine Kunst, nur eine Gewissensfrage ,wie man es anwendet. Bei den Kurzen nennt man das sogar Erziehung :lol: also wenns ins Positive gehen soll.
Und dann hat man noch die niedliche Nische der medikamentösen Beeinflussung, wenn ich mir immer so fürchterlich das Lachen verkneifen und gütig dahergucken muss , wenn mir eine Mami mit stolzgeschwellter Brust erklärte, ihr Kind hätte ADS und es bräuchte sehr viel Aufmerksamkeit (ach was? :mrgreen: ) , womit pumpt man Kinder mit beispielsweise ADHS zu? Mit dem bekannten Mittelchen,dessen Namen ich ja nicht nenne. Es ist eigentlich traurig, aber der Markt gibts her. Budget hin oder her. Schnell ist so etwas "diagnostiziert" und schon hats Kindelein den "Stempel" drauf. Also scheint man ja entgegen jeder Behauptung davon zu profitieren. Ganz egal, ob man in der "Schulmedizin" ( :lachen: ) oder auch "alternativ" ( :mrgreen: ), irgendwas findet sich immer, dass noch was rauszuholen ist (hm, zu Zonenzeiten hieß es noch, aus den volkseigenen Betrieben war viel rauszuholen). Heute sinds die Patienten, ob nun stationär, wie ich bald wieder erleben darf (jaja, regional neigt man halt zu einem Humor, den nur wenige verstehen werden) .
Zitat:
Zitat:
Ist doch Gaga, wenn alles in Pillchen verfasst wird und brauch eine Menge an Verkaufsüberzeugung, wie nicht minder die Pharmakonzerne drauf sind.
dann würdest du bei meinem "Werbeblock" sicher permanent nicken. Denn ich nehme am liebsten solche Werbung auf die Schippe, ich nenne auch da keine Produktnamen, komischerweise wissen viele, die mir auf andere Art Feedback geben, um welches Produkt es sich handelt oder manche kommen da nicht hinter und fragen halt mal nach. Als wären die Pillchen oftmals zur Salbe die Wundermittel schlecht hin. So sympathisch so mancher Spot auch wirkt, aber es soll je ganau damit Vertrauen hervorrufen. Also wird die ältere Dame in einem Spot nach Einnahme des Wunderpillchens noch viele Kisten, total unbeschwert schwindlig machen können. Wers glaubt, wird selig und wenn plötzlich ein "Kopfschmerzgesicht" dann wieder so -> :D aussieht, dann war es ein anderes Wundermittelchen, welches bei "guten Preisen" und "gute Besserung" verspricht :lol: . Bei manchen Verpackungen hat man nicht mal was drin. Da soll uns also nur das Treibmittel zur Besserung verhelfen? :mrgreen: das ganze Medizinzeug, welcher Art ist zwar teilweise unverzichtbar oder gute Ergänzung aber reine Geldschneiderei und wie sagt man zu den geldgeilen Beteligten? "Verbrecherbande" 8)
Zitat:
Was will der Mensch als Patient? Schnellere Heilung und was bietet da die gelehrte Schulmedizin der Medizin einem an? Na das was man zur Verfügung hat, sehe es auch nur als Option, mehr auch nicht, nur abhängig sollte man davon nicht werden, denn das ist negatives Verhalten und mittlerweile meckert da bereits die Wissenschaft und appeliert an die Vernunft im Umgang mit deren Produkten. Hmm, Vernunft? Wenn denn Mediziner anhand von Dosen glaubt mit viel mehr zu erbringen, als mit etwas minder, was nutzt denn dieser Appel?
Vernunft ist da, wo viel Geld fließt oder man es erwartet nicht vorhanden. Schnell wird mit dem Anziehen der Kittel das Verantwortunsbewusstsein, Menschlichkeit etc. abgelegt, man tauscht also ein, niht alle , aber ein Großteil.Geld stinkt nunmal niemandem, egal wie viel und um welchen Preis. Solange man sich selbst nicht schadet, alles bestens :ironie: Der Mediziner, der aber genau erklärt, mit welcher Dosis er vorgehen will und auch vorausschauend erklärt, dass man sie nach Zeitpunkt XY langsam wieder runterregeln will, ist das nachvollziehbar und sicherlich korrekt. In guten Kliniken, wo wirklch gute Ärzte tätig sind und nicht so "Übriggebliebene", weil sie wo anders nichts wurden, die tarieren genau aus, wie viel gut tut und wie es der Patient empfindet. Erst mit niedriger Dosis, dann eben herausfinden, wo eine Erhöhung um wieviel mg nötig wird. Erst dann wird der Patient evtl. nach Hause geschickt mit einem ordentlichen Behandlungsansatz, welcher natürlich unter weiterer Beobachtung seiner Genesung und auch langsamen Absetzung wieder fit werden könnte. Die Garantie gibts nie.Kulturschockreise können bei mir gern gebucht werden, wer das nicht glaubt. Bringt zur Sicherheit bereits Diagnosen mit, sonst werdet ihr mit einer ganz anderen konfrontiert. Aber Schwangerschaften werden hier erkannt :lachen: Tja, alles Gaga. Aber "normal" halt. Ich weiß nicht , ob die Zulassung strammer ist, als jeder HP werden kann, aber viel Unterschied kann ich kaum noch glauben. Da muss man mich schon wirklich im Positiven überzeugen :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 07.06.14, 18:53 
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Die Überzeugung erhält man beim Arzt und glaubt blind und vertraut blind, bis zu einem gewissen Punkt und dann ist Schluß mit Lustig.

Wer schaden zufügen darf und das Gesetz auf seiner Seite hat, darf dann auch mal zusehen wie sehr Schluß es mit Lustig ist.

Schmeckt vielen nicht, ist mir persönlich aber auch egal.

Heilungsmethoden die keine sind, weil es ja nicht gänzlich erforscht ist (aus wie vielen Basenpaaren bestehen wir schon mehr?) Rezeptore die mal nicht des geringsten die Eine oder die Andere Erkrankung bestätigen, sind aus meiner Sicht dann auch nicht anzugehen mit irgendwelchen Produkten, mal nicht nach Pflanzenheilkunde und noch am allerwenigsten mit Zuckerpillchen :ostern:

Da ist mir persönlich eine Visite beim Psychologen mehr von Vorteil :lachen:

Spaß bei Seite, wenn Reformen zum sparen zwingen (ja,ja das gibt's auch im wirtschaftlichen Gesundheitswesen) dann sollten die schon vorzeitig dafür Sorge tragen daß genug Arbeitsfähiges über die Grenzen herreinbricht (bis Kinder mal ausgelernt und selbstständig Arbeitsfähig sind,vergehen zwei einhalb Jahrzehnt) denn man muß ja nichts, man kann oder will, jedoch müßen muß man überhaupt nichts (so belehrte man mich mal bei stationärem Aufenthalt in der Geriatrie), seit dem legte ich mal das übertriebene Pflichtbewußtsein ab und das war mal sehr erleichternd 8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 07.06.14, 19:38 
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Hm, könntest du die Ärzte fragen, die mich bislang gesehen haben, könnten sie die vielen Löcher im Bauch "zeigen", nein Quatsch ist natürlich sinnbildlich :lol: Schade finde ich allerdings, kaum Antworten zu bekommen und dann noch die eh stark belasteten Pfleger oder Schwestern zu befragen. Und von ca. 10 Pfleger/innen sind höchstens zwei die es können und höchstens einer, der sich die Zeit nimmt, so eine Erfahrung. Ich hatte dann ein bisschen Glück, dass der vermeintlich rettende "Engel" in die Station "geritten" kam und dann seine Medikation erklärte (wow! :mrgreen: ) und je nachvollziehbarer jemand erläutern kann, umso besser ists auch mit der Überzeugung :lachen: ich habe hier im Forum Sachen erfahren, die bei der Erkärung irgendwie untergekommen sein müssen (muss ich noch nen vor sich hinpfeifenden Smiley suchen?) Ich wurde leider auch in der Hinsicht enttäuscht, das wäre eine ganz lange Geschichte und gehört kaum hierhier. Unterm Strich bleibt aber, dass niemand etwas aus lauter Nächstenliebe macht. Man mag bei vielen Leuten die Berufung zum Beruf anmerken und einen gesunden Ehrgeiz und es mag bei wenigen Exemplaren von Medizinern oder gar auch HP geben, die wirklich hinter dem stehen, was sie tun und das mit echtem Interesse daran, dass es dem Patienten möglichst besser geht. Und unabhängig, wie das Gesundheitswesen aufgestellt ist, lass sich vielleicht nur wenige davon beirren, solange sie sich noch Marmelade oder so aufs Brot streichen können. Dass jeder zur Deckung der Kosten auch noch ein Quentchen Gewinn herausholen wollen, ist klar, außerdem sind auch Rücklagen nötig, ob man nun angestellt oder selbständig ist. Aber Unverschämtheit und Vernunft liegen seeeeeeeeeehr nah beieinander :mrgreen: Zu Zonenzeiten mag es vielen entgangen oder verdrängt sein (linientreu halt) und jetzt ists eben offensichtlicher als je zuvor und der "ganz normale Wahnsinn". Ich weiß nicht, wie es zu Zonenzeiten mit alternativer Medizin stand, habe davon ja n ie Wind bekommen, erst zur Wendezeit als es der absolute "Trend" war, sich auch anderem Hokuspokus hinzugeben (Reinkarnation).
Zitat:
Wer schaden zufügen darf und das Gesetz auf seiner Seite hat, darf dann auch mal zusehen wie sehr Schluß es mit Lustig ist. Schmeckt vielen nicht, ist mir persönlich aber auch egal.
tja, man kommt leider kaum dagegen an, daher ist es ja so wahnsinnig. Zugangsvorraussetzung muss ja sicher nicht zwingend Kompetenz oder die Persönlichkeit sein :lol: hätte der Patient wirklch ein Wahlrecht , sähe es für die Unfähigen echt mau aus und die fleißigen,wirklich guten und auch menschlichen Docs hätten was sie verdienen würden, eine wirklich angemessene Bezahlung und die Anerkennung der Patienten, denn gut empfiehlt sich weiter. Hier wird fast mit Adressen mit Ärzten gehandelt, die noch Patienten aufnehmen könnten :lol: so siehts hier aus und ich nehme ja noch "Strohhalme" entgegen 8) wie gesagt, boomt dann umsomehr der Markt der alternativen Medizin. Die Leute fühlen sich beim Doc nicht verstanden, nicht ernstgenommen, nicht geholfen, sei es zurecht oder nicht.
Zitat:
Da ist mir persönlich eine Visite beim Psychologen mehr von Vorteil :lachen:
Naja, ich hatte auch einmal den Bedarf , danach nie wieder :lachen:
Zitat:
Spaß bei Seite, wenn Reformen zum sparen zwingen (ja,ja das gibt's auch im wirtschaftlichen Gesundheitswesen) dann sollten die schon vorzeitig dafür Sorge tragen daß genug Arbeitsfähiges über die Grenzen herreinbricht (bis Kinder mal ausgelernt und selbstständig Arbeitsfähig sind,vergehen zwei einhalb Jahrzehnt) denn man muß ja nichts, man kann oder will, jedoch müßen muß man überhaupt nichts (so belehrte man mich mal bei stationärem Aufenthalt in der Geriatrie), seit dem legte ich mal das übertriebene Pflichtbewußtsein ab und das war mal sehr erleichternd
Sparen am richtigen Ende, aber das hat leider Auswüchse, die genau schaden, den Patienten. Man merkt es in Kliniken, wie die "wirtschaften" , au Backe! Man lässt zwar jemandem auf nem Klavier klappern, dann mal Bauchtänzerinnen und so Schmarrn , schön und gut aber von welchem Geld? Dafür aber gibts nur für Leute ab dr angebrochenen 4. Aufenthaltswoche frisches Obst und Gemüse. Nun feiert sich jene klinik mit Äpfeln im Foyer. Die Dinger sind hart wie Sau und so manche ältere Leute, die sich ja auch da herumdrücken, können sie kaum essen. Selbst mit einem gesunden Gebiss ists schwierig. Wo liegen die Prioiritäten? Dann kündigt man (nicht nur mir) etliche Maßnahmen an, die endlich mal kommen sollen. NÖ, passierte nichts weiter jetzt soll ich wieder in diese Klinik, wo man sich nun damit in den Himmel lobt, welch tolle Thrapien es jetzt gäbe. Ich glaube nicht daran und muss mir überlegen, ob ich das noch mitmache, denn man wird ja wieder sicher nur abgefertig, aber bekommt nie das,was versprochen wurde. Aber sollte ich es dennoch machen, ja, dann nenne ich es mal einen Wald-undFlur-"Urlaub", bei dem man den Tierpark hören kann, brüllende Löwen z.,B. und in die Sterne gucken, wonach diese Klinik ja im übertragenen Sinne greift. Priorität sollte sein, den Patienten, auch gKV wieder fit zu kriegen und auch die restlichen Schmerzen , die ja nach und nach abklingen sollen, durch Übungen oder Entspannungstechniken besser zu bewältigen. Mir steht dieser ganze Schmarrn bis zum Haaranzsatz :roll: :lol: na mal sehen. Gibt ja so putzige Leute da und ich werde dann mal zwei Tafeln Dankeschönzeugs kaufen und mal unseren Lieblingspfleger und Schwester,wenn auch spät mal damit beglücken. Das sind auchdie, die unter der falschen Sparsamkeit leiden müssen und den Frust der Patienten abkriegen. Denn viele Patienten mecken dasPersonal an, obwohl sie am wenigsten für die falschen Prioritäten können. Miteinander scherzen, was beiden Seiten guttut ist da viel besser. Der Schmerz konnte noch so stark sein, aber witzeln war immer drin. Ich möchte mal einen witzelnden Arzt oder HP erleben :lachen: mit den richtigen Prioritäten in der Behandlung eines Patienten. Hm, übertriebenes Plichtbewusstsein ist Auslegungssache, aber ich kenne das. Erst mit einem "therapierenden" Tritt in den Allerwertesten (sinnbildlich) wacht man erst auf. Also ich bin diesebezüglich geheilt :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 08.06.14, 10:18 
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Wissen Sie wie ich "alternative Medizin" betrachte?
Ich sehe diese als Versuch sei's mit Nahrung und deren Nährstoffe und Phytostoffen.
"Medizin" hinterlässt bei mir den Eindruck der komplementären Medizin und warum soll das denn nicht auch mal pharmakologische sein dürfen?
Den Rest findet man schon beim Psychologen als Option neue Wege einzuschlagen resp. sich neue Ziele zu setzen und neu zu orientieren im Leben und die körperliche nutzt man, um etwas mehr Kondition und Ausdauer zu erhalten, ob da sich was aufbaut oder gar heilt, wird die Zeit ergeben.

Das Leben besteht aus Schulungen? Je nach dem, wie man es auf sich bezieht und resultiert, nicht wahr?

Ich muß heute zwar lachen, wenn Patienten mit Studien=Totschlag-Argumentation und Provokation) zu Ärzten laufen, obwohl (wäre ich Arzt), würde ich die Krankenakte desjenigen Patienten mit samt Laborbefunden und Röntgenbefunde unter die Nase legen, um dem aufzuzeigen, obwohl er diese Krankheit hat, sich bei ihm eben so nicht stattfindet, wie dieser sich mit seiner Studie überaus bestätigt fühlt und in meine Praxis sich begibt.

Das hätte mal zur Folge sich als Patient zu besinnen, es gäbe weit minder Unterstellungen der Inkompetenz gegenüber Ärzte, wie auch minder Berichte mit Wörtern des Spottes, die anderen Kollegen voraussagend erkennen tun, der spinnt oder ist abnormal.
Ironie ist auch eine Art zu beleidigen, ohne dass es bemerkt wird, wurde mir mehrmals erklärt und stimmt teilweise (je nach Empfindlichkeit=Sensibilität).

Ich habe Zeit, Ärzte haben Zeit, Therapien haben Zeit und man sollte eines NIE vergessen (tun wir aber ohne es mal wahr zu nehmen) ein Leben wird gelebt und NICHT so wie es heutzutage stattfindet. Manche Ärzte veräussern sich selbst und L E B E N NICHT mehr, sondern hinterlassen den Eindruck, wissende Maschinen zu sein, was auch Diese NICHT sind (nenne ich Menschroboter) und da kann ich mitreden, ich war genau so und habe mir doch tatsächlich eingeredet das wäre das Leben. Na ich wurde eines besseren belehrt, aber hat sein Positives mittlerweile bewirkt und somit habe ich wieder mehr Lebensmut und Freude am Leben, auch wenn es mal bei mir verstimmt, diese Lektion war von Nöten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 08.06.14, 13:26 
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Ja, das reden wir die ganze Zeit, dass man nun nicht bei jedem Zipperlein schniefend zum Doc rennen, um sich irgendne Dröhnung verordnen zu lassen, aber man kommt eben bei vielen Erkrankungen nicht drum rum. Wie will man sonst starke Schmerzen bewältigen? Zumal man ja wieder so schnell wieder fit sein müssen fürn Job, sonst ist man den los, wenn auch nicht mit der Begründung. Der Fall mit dem Trinchen von der Post ist ja nicht selten, denke ich mal. Der Fall ist nur so skurril, wenn es stimmt, dass eben so viele Verlängerungen liefen.
Zitat:
Den Rest findet man schon beim Psychologen als Option neue Wege einzuschlagen resp. sich neue Ziele zu setzen und neu zu orientieren im Leben und die körperliche nutzt man, um etwas mehr Kondition und Ausdauer zu erhalten, ob da sich was aufbaut oder gar heilt, wird die Zeit ergeben.
das eine ersetzt kaum das andere. Dass man mit dauernden Schmerzen und wenn man ständig damit konfrontiert ist, dass etliche Docs mit einer Allerweltskrankheit überfordert sind. Ich bin nicht schadenfroh, aber wie schnell man bei einem Fußballer eine Diagnose hatte :shock: hier hätte man ihm wahrscheinlich auch erst sehr spät ne Diagnose liefern können oder es ist halt auch nen kleines Schnüpfchen. Das Leben ist nunmal eine Schulung und tja Skizzen kann man im Leben nicht machen, man "zeichnet" oder "schreibt" ins Reine.
Zitat:
Ich muß heute zwar lachen, wenn Patienten mit Studien=Totschlag-Argumentation und Provokation) zu Ärzten laufen, obwohl (wäre ich Arzt), würde ich die Krankenakte desjenigen Patienten mit samt Laborbefunden und Röntgenbefunde unter die Nase legen, um dem aufzuzeigen, obwohl er diese Krankheit hat, sich bei ihm eben so nicht stattfindet, wie dieser sich mit seiner Studie überaus bestätigt fühlt und in meine Praxis sich begibt. Das hätte mal zur Folge sich als Patient zu besinnen, es gäbe weit minder Unterstellungen der Inkompetenz gegenüber Ärzte, wie auch minder Berichte mit Wörtern des Spottes, die anderen Kollegen voraussagend erkennen tun, der spinnt oder ist abnormal.
Ironie ist auch eine Art zu beleidigen, ohne dass es bemerkt wird, wurde mir mehrmals erklärt und stimmt teilweise (je nach Empfindlichkeit=Sensibilität).
Hm, naja, also zum Arzt zu gehen und dem geigen wollen,was man so hat und welche Medikamente jetzt das Richtige wären , uiui , der Griff ins Geläut :lachen: aber selbst wenn man fragt, ob Erkrankung x oder y möglich wäre, weil man darüber was hörte und las etc. sollte aber auch erlaubt sein. Eine Frage ist keine Klage und ja, dann werden sie plötzlich zu Menschen mit dem ebenfalls "Totschlagargument" sie wären ja auch nur Menschen. Fehler passieren, aber dazu stehen ist das A und O , das wäre eine Geste, die auf Charakter und auch Verantwortungsbewusstseiin deutet. Ich glaube, diese Exemplare kann man zählen deutschlandweit. Denn sie sind ja auf Bedarf Mensch, wie an manchmal aufgezeigt kriegt. Mir tuts aber um die leid, die wirklich noch Berufung darin finden, nicht nur nur den Einkommensnachweis und sonstige Nettigkeiten. Meist junge Ärzte, die noch nicht verdorben sind, solche und solche halt.
Zitat:
Ich habe Zeit, Ärzte haben Zeit, Therapien haben Zeit..
? :shock: habe ich irgendne "Wende" verschlafen? Zeit hat niemand, nicht mal Rentner und Arbeitslose :lol:
Zitat:
Manche Ärzte veräussern sich selbst und L E B E N NICHT mehr, sondern hinterlassen den Eindruck, wissende Maschinen zu sein, was auch Diese NICHT sind
...ist klar, aber sind wie gesagt, erst Mensch, wenn es gerade nötig reinpasst, bis auf wenige Ausnahmen. Für mich wäre es kein Beruf, nicht nur, weil ich ständig umkippen würde :lachen: und irgendwie hätte ich Bedenken, auch mal so abzustumpfen, das möchte ich für kein Geld der Welt, dann ernte ich für verdammt wenig Geld (nen kleines Kaffegeld pro Stunde, ist kein Witz) aber unheimlich viel Freude, wenn ich zur Arbeit kam und ja auch begeisterte Angehörige, klar ist nicht alles permanent rosa, aber toi toi toi , alles sachlich regeln können. Das ist Leben, auch wenns wenig Geld gab, aber man zwar schwere Beine hat, aber das pumpende Ding links zwischendurch nen Hopser macht (äh im übertragenen Sinne). man kann zwar kaum noch krauchen , hat auch oft 10-12 Stunden geschrubbt, da war für Gewerkschaften nebst dranhängenden Genossen nix zu holen, also kümmern die sich um den Schlaf angestellter Leute :lol: die grenzenlose Nächstenliebe halt :ironie:
Und den Lebensmut, tja, den muss man so frisch halten wie eine Beziehung, ist kein "Selbstläufer". Drum Juchheißa (oder so, ich übe noch , aber wer in meiner Region lächelt, macht sich verdächtig) 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative Medizin?
BeitragVerfasst: 08.06.14, 19:33 
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Was ist Alternative Medizin genau?

Zunächst ist Alternative Medizin eine Bezeichnung für verschiedene Alternative Heilmethoden. Zum Teil sind es auch diagnostische Konzepte, die eine "Alternative" zur sogenannten "wissenschaftlich orientierten Medizin" (Schulmedizin) darstellen.

Ich glaube an keine "alternative Medizin" seit die "wissenschaftlich orientierte Medizin" auch keine Lösung parat hat (nicht genügend erforscht).
Ausprobieren kann man vieles und heilen kann man nix. Ab da beginnt die Chirurgie und die lehne ich ab, denn danach ist man abhängig (heißt ja nicht umsonst auf englisch drug=Drogen=Medikament) :mrgreen:


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