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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Der Placeboeffekt
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BeitragVerfasst: 14.05.10, 18:29 
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Hallo Beitragszahler

Sie haben recht :)

Sehen Sie was ich über Wiki rausgefunden habe.
Ich bin paff :shock:

Alternativmedizin

Die Wirkungen vieler alternativmedizinischer Therapien beruhen hauptsächlich auf Placeboeffekten
Die Begriffe Alternativmedizin / Komplementärmedizin (CAM) umfassen ein breites Spektrum von Heilmethoden, die nicht Teil der Tradition des jeweiligen Landes sind und nicht in das dominante Gesundheitssystem integriert sind.
Usw. usf.

_________________
L.G. Blanche


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BeitragVerfasst: 14.05.10, 18:38 
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Hallo

Das kommt dann noch dazu

Placebos werden vor allem in placebokontrollierten klinischen Studien eingesetzt, um die therapeutische Wirksamkeit verschiedener Verfahren möglichst genau erfassen zu können, idealerweise in Doppelblindstudien. Die Gabe von Placebos ist auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen und ethischen Grundsätzen geregelt und begrenzt. Die Gabe von Placebos zur Behandlung von Krankheiten ist ethisch umstritten, wenn sie nicht auf einer informierten Einwilligung beruht und nicht im Rahmen der partizipativen Entscheidungsfindung zwischen Patient und Arzt erfolgt.

:arrow: Das Gegenstück zum Placeboeffekt ist der Nocebo-Effekt. Hierbei handelt es sich um unerwünschte Wirkungen, die analog einer Placebowirkung auftreten können.

Wobei wir bei der Aussage von Adromir ankommen

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L.G. Blanche


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BeitragVerfasst: 14.05.10, 18:41 
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Ich kapiere gar nichts mehr.
Erst sollen Placebos untergejubelt worden sein und ich es in meinem Beitrag http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewt ... ht=#446483 mal auf den Punkt brachte, und nun wird hier etwas zitiert, das wir an anderen Stellen schon x-fach durchgenommen hatten?
Dazu doch nur mal die anderen Themen in diesem Forum hier durchschauen, wo Blanche sogar genau mehrfach so oder anders die Antwort bekam, dass ein entscheidender Wirkmechanismus in der Alternativmedizin zum Erreichen eines Selbstheilungseffektes auf Selbstbeeinflussung beruht.
Bitte, es heisst extra im DMF, dass etwas Neues gebracht werden soll.
Was sollen jetzt diese stumpfen Wiederholungen und Abschreibereien aus dem Wiki?
Auch hierzu äussert sich das DMF so, dass dies zumindest für Links nicht unkommentiert zu geschehen hat.
Du hast doch eine Selbstanzeige gemacht.
Das gehört jetzt da noch mit hinein.


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BeitragVerfasst: 14.05.10, 18:46 
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Humungus hat geschrieben:
Mir ist kein Placebo bekannt, das es als Fertigarzneimittel gibt.

Ich könnte Ihnen sogar die PZN geben... oder Sie googlen mal nach P-Tabletten :wink: (Sorry falls das Handelsname ist aber Wirkstoff fällt mir da nicht ein)

und was den Rest angeht schließe ich mich Ihnen an.

Viele Grüße Damiana


Zuletzt geändert von Damiana am 14.05.10, 18:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 14.05.10, 18:46 
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Und dann dies hier

Der Nocebo-Effekt (von lat. nocere = ‚schaden‘, nocebo = ‚ich werde schaden‘) ist, analog zum Placebo-Effekt (lat. placebo = ‚ich werde gefallen‘), die Bezeichnung einer Reaktion auf ein Präparat ohne eine spezifische Wirkung. Im Gegensatz zur positiven Wirkung beim Placebo-Effekt erfolgt beim Nocebo-Effekt eine negative Reaktion.

Leider steht da dann das dieser Artikel Überarbeitet werden soll
So als gäbe es da noch mehr was wir nicht wissen, Komisch :?

Symptome [Bearbeiten

Die von den Betroffenen beklagten Nebenwirkungen sind meist Erkrankungen, denen im Allgemeinen ein hoher Grad an psychosomatischen Ursachen zugeschrieben wird. So äußert sich der Nocebo-Effekt üblicherweise durch subjektive Symptome, wie beispielsweise Übelkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Benommenheit. Daneben sind allerdings auch objektive Symptome diagnostizierbar. Dies sind vor allem Hautausschlag, erhöhter Blutdruck und erhöhte Herzfrequenz. Diese Symptome können leicht und von vorübergehender Natur, aber auch chronisch und im Extremfall sogar letal sein. Der Nocebo-Effekt zeigt sich am deutlichsten in einer krankmachenden Angst vor eingebildeten Gefahren.

Nocebo-Symptome treten signifikant häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Bei älteren Menschen ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Nocebo-Effektes höher als bei Jüngeren.

Da platzt solangsam einem den Kragen :evil:

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L.G. Blanche


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BeitragVerfasst: 14.05.10, 19:03 
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Hallo Beitragszahler

Entschuldigung ich wusste mir wirklich nicht mehr anders zu helfen da ich mal glaube sehr wohl verstanden zu haben das Thema Placebo, Nocebo usw. usf.
Möge das Forum mir verzeihen :wink:

Mein Gebiet ist das Thema Allergie und wie ich als Patient immer wieder ausgenutzt werde und dann heisst es geh zum Psychodoc und das nerft mich nicht nur es k... mich an.
Jetzt habe ich noch ein zusätzliches Thema und zwar Hormone und ebenfalls da wieder verar.... pur, also bilde ich mir alles wohl ein oder wie?

Meine definitive Frage lautet es gibt sehr wohl das Placebo und ich bin dann Nocebo oder was denn nun oder bilde ich mir den Entschuldigung Sie Sehr und verzeiung ich weiss es nicht besser
DEN KREBS
denn auch nur ein dann müsste ich aber den Psychodoc wechseln oder soll ich da auch noch Nocebo sein????

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L.G. Blanche


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BeitragVerfasst: 14.05.10, 19:21 
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@Blanche: Nix versteh!

Also, weiter geht's:
Unter http://www.wiwo.de/technik-wissen/die-m ... os-413886/ wird das Thema im Thema mal von allen Seiten beleuchtet.
Erstaunlich finde ich nun, dass es danach doch möglich ist?
Gleichzeitig liest man doch immer wieder von ethischen und juristischen Problemen.
Ja, was ist denn nun mit Recht und Gesetz?

Die folgenden Aussagen finde ich als Kombination sehr interessant:
wiwo.de hat geschrieben:
Seinen richtigen Namen möchte Kissling allerdings nicht gedruckt sehen. Unter Ärzten ist das Thema Placebo nämlich umstritten. Der Grund: Eigentlich sollte kein Arzt einen Patienten täuschen, auch wenn es zu seinem Besten ist, so das berufsständische Ethos. Rechtlich würde es erst dann zum Problem, wenn eine Placebo-Therapie nicht wirkt, der Patient klagt – und dabei auffliegt, dass der Arzt dem Patienten eine offenkundig wirkungslose Therapie verordnet hat. Das macht die Nutzung von Placebos problematisch. Denn nach bisheriger Einschätzung wirkt ein Placebo nur dann, wenn man dem Patienten nicht verrät, dass es eines ist.

wiwo.de hat geschrieben:
Doch möglicherweise müssen Ärzte ihre Patienten gar nicht täuschen. Erste Studien weisen drauf hin, dass Placebos auch dann funktionieren, wenn man die Patienten darüber aufklärt, dass sie frei von Wirkstoff sind. Gleichzeitig müssen die Studienleiter aber die Zuversicht vermitteln, dass sie trotzdem wirken.

Wozu dann also die ganze Aufregung, ob nun Placebo heimlich oder offenbar verabreicht wird, wenn es doch egal ist?
Ich muss dabei wirklich schmunzeln, vor allem wenn die Verschwörungstheoretiker die glauben ein Placebo zu bekommen, tatsächlich eines bekommen, dann keine Wirkung haben werden, im Gegensatz zu denen, die wissen, dass sie eines bekamen.
Das ist doch eine echte Lachnummer und die Verschwörungstheoretiker müssen dann also vorher Realozap nehmen, damit das Placebo wirkt.
Aber Vorsicht, denn Realozap könnte es ja auch als Placebo geben.
http://ufo-sichtungen.forumieren.de/ver ... n-t748.htm


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BeitragVerfasst: 14.05.10, 20:31 
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Beiträge: 4694
Damiana hat geschrieben:
Ich könnte Ihnen sogar die PZN geben...
Leider kann ich den Beipackzettel nicht lesen, weil ich gerade keinen Zugriff zur Roten Liste habe. Aber:
1. gehe ich davon aus, dass man nach dem Studium des Waschzettels schnell merkt, dass kein Wirkstoff drin ist (oder Placebo)
2. lehne ich die Praxis, Placebos zu verordnen, strikt ab.

Die Beschwerden eines Patienten haben einen Grund, sei er nun somatisch oder psychosomatisch. Diesen Grund gilt es zu finden und an der Wurzel zu behandeln. Wer sich die Sache leicht macht und Placebo verschreibt, pfuscht meiner Meinung nach.

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Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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BeitragVerfasst: 14.05.10, 21:26 
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Beiträge: 1075
Wenn man mal nach §§40, 41 AMG nachblättert, dann scheint ja im Rahmen von doch so strikt geregelten Arzneimitteltests das Risiko bei Schaden durch Scheinbehandlung gedeckt.
Obwohl auch das wohl noch nicht ganz geregelt zu sein scheint, wie mal unter http://www.diplomarbeiten24.de/vorschau/90101.html das nachzufassen ist.

Ich kann aber nichts finden, wie das im klinischen Alltag oder in einer Arztpraxis geregelt sein könnte.
Ist der Arzt dann nicht doch dem vollen Risiko von Strafverfolgung ausgesetzt, falls der Patient wegen diesem Spielchen Schaden nimmt?

Ich verstehe da auch etwas nicht, wenn auf der einen Seite für kontrollierte Studien viel Recht und Gesetz geschaffen wurde, um die Problematik bei Placebo-Schäden zu behandeln.
Und dann sollen Therapien mit Placebos von Praxen und Kliniken ohne gesetzliche Regelung laufen?
Wie gesagt, kann ich nur Regelungen für einen wie auch immer legitimierten Einsatz von Placebos in klinischen Tests finden.

Wenn man mal im Internet in der Sache verheimlichter Placebo-Einsatz unterwegs ist, findet man viel, von widersprüchlich bis nicht untereinander deckend.

Fakt für mich ist, dass für mich als Patient bei heimlicher Medikation mein Selbstbestimmungsrecht verletzt wird, mal von Nichtentscheidungsfähigkeit abgesehen.

Und dann noch: Wenn es die Scheinpräparate gibt, ist ja damit noch keine Antwort auf die vielen Risiken und Fragen gegeben worden.

humungus hat geschrieben:
Die Beschwerden eines Patienten haben einen Grund, sei er nun somatisch oder psychosomatisch. Diesen Grund gilt es zu finden und an der Wurzel zu behandeln. Wer sich die Sache leicht macht und Placebo verschreibt, pfuscht meiner Meinung nach.

Das geht wunderbar schon viele Jahre lang auch ohne Placebo, also das mit dem sich leicht machen, indem oft ohne genauer Diagnostik gleich mit den ICD-F-Schlüsseln entsorgt wird.
Da steckt zwar viel psychosomatisch dahinter, nur ist es dann doch meistens eine Fnn.9-Diagnose, die nämlich gar nichts aussagt, eben einfach zur schnellen Patientenentsorgung diente.
OK. Anderes Thema und mir das immer wieder für die sorgsam handelnden Ärzte leid tut, wenn ich diesen leicht beweisbaren Tatbestand benenne.
Und es mir auch leid tut für die gute Idee der Psychosomatik, die leichtfertig missbraucht wird.


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BeitragVerfasst: 19.05.10, 17:28 
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Das ist nun ein wenig Off-Topic, aber hier gab es im Verlauf wohl ein kleines Missgeschick.
Beitragszahler hat geschrieben:
@Blanche: Nix versteh
Falls Du noch mitlesen solltest, so tut es mir leid, wenn ich dich zuletzt etwas abweisend behandelt haben sollte.
Der eine oder andere wird vielleicht darüber erschrocken oder empört gewesen sein.
Aber einerseits hatte ich dich anfangs gut empfangen und andererseits fühlte ich mich irgendwann bedrängt und zu gut von dir behandelt, ich das nicht so aushalten kann, ich selbst auch meine körperlichen und seelischen Erkrankungen habe.
Natürlich für diese Situation aber nur hier im virtuellen Raum, mich sonst realere Dinge quälen oder erfreuen.

Da ich wirklich nicht verstanden hatte, was deine Erkrankung ist und wie ernst diese ist, fragte ich schon ziemlich am Anfang unserer Bekanntschaft mal im Internet nach und fand eine sehr schöne und klar formulierte Geschichte mit Fragen und Antworten unter http://www.schilddruesenbundesverband.d ... adid=10844

Schöne Grüße
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Placeboeffekt
BeitragVerfasst: 22.05.17, 09:10 
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noch neu hier

Registriert: 04.05.17, 20:28
Beiträge: 1
Ich habe von dem Placebo-Effekt zu hören. Dieser Effekt wird zunehmend gesehen, wenn es um Medizin geht. Obwohl. Nachdem viele Jahre lang einen Lehrer gearbeitet, ich glaube, dass dieses Phänomen auch bei der Ausbildung zu sehen. Also, wenn ich meine Schüler lassen Sie die .. gelöscht, Dr. Fischer verwenden, während Essays schreiben, merke ich, dass viele von ihnen mehr Selbstvertrauen werden. Wenn Sie die Profis vertrauen entscheiden, wird es eine bessere Chance auf Erfolg, wenn ihre Schreibfähigkeiten zu entwickeln. Ich bin froh, dass ich heute diesen Artikel gefunden und ich kann weiterhin den Staffelstab weitergeben und bitte Studenten mit neuen interessanten Fakten.


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