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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Sensibilisierung gegenüber Zahnersatz-Kunststoffen
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BeitragVerfasst: 04.08.16, 13:09 
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Interessierter

Registriert: 14.03.16, 13:41
Beiträge: 10
Hallo,

seit ca. 2 Jahren geht es mir sehr schlecht: Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Erschöpfung, wie bei einer Grippe.
Immunologisch wurde nichts gefunden (kein EBV etc.).
Alles begann 1 Woche nachdem mir 2 Kunststoffkomposite eingesetzt wurden, seitdem treten die Beschwerden immer wieder schubweise auf.
Daher kam ich irgendwann auf die Idee, einen Allergietest (Typ IV) auf die verwendeten Zahnersatzmaterialien durchführen zu lassen. Es wurde nach Blutentnahme ein Lymphozytentransformationstest (LTT) in Berlin durchgeführt, dabei traten T-Lymphozyten spezifisch gegen Urethandimethacrylat auf, das Bestandteil der bei verwendeten Komposite war (und auch sehr häufig Bestandteil ist).
So weit, so gut, dachte ich, und habe mir die 2-Jahre alten Komposite austauschen lassen gegen ein Material, auf das im LTT keine Sensibilisierung sichtbar war. Das ist nun ca. 1 Woche her, und ich muss leider feststellen, dass es mir sehr schlecht geht!! Ich sehe derzeit keine Besserung meiner Symptome, obwohl die dafür beschriebenen systemischen Symptome bei mir sehr gut passen, eine Sensibilisierung laut Test vorliegt, und auch der zeitliche Beginn meiner Probleme passt.

Nun aber meine Fragen:
1) Hat jemand Erfahrungen mit solchen Symptomen bei einer Allergie gegenüber Zahnersatz?
2) Ist es nach einer Woche noch zu früh, um beurteilen zu können, ob die Entfernung des Komposit-Allergens zur Besserung führt? Dauert es womöglich viel länger?
3) Ich habe auch 5 weitere, viel ältere Komposite, von denen ich nicht weiß, ob das Allergen enthalten ist, aber es ist aufgrund der Häufigkeit des Urethandimethacrylats gut möglich. Früher hatte ich damit aber nie Probleme. Ist es ratsam, sich alle Komposite austauschen zu lassen? Kann es sein, dass erst mit dem letzten Komposit eine Allergie ausgelöst wurde, die dazu führt, dass keines der älteren mehr vertragen wird?

Ich bin inzwischen ziemlich verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Bisher habe ich nach etlichen Arztbesuchen alles mögliche abklären lassen und nichts gefunden. Auf der anderen Seite will ich mich nicht in irgendwas verrennen, denn das macht mich verrückt.

Ich freue mich über jede Antwort und jeden Hinweis. Vielen Dank!

Schöne Grüße

Kassenpatient


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