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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Akupunktur-Erfolg nach welcher Behandlungsdauer?
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BeitragVerfasst: 25.05.10, 00:18 
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Ich (40 Jahre) leide seit vielen Jahren unter einer chronisch mehr oder weniger stark verstopften Nase; Ursache dafür ist ein vermutlich allergiebedingter (Hausstaub) permanenter Schleimfluss, der u.a. auch dazu führt, dass ich im Hals ständig ein Kloßgefühl habe.
An diesen Zustand habe ich mich fast schon gewöhnt. Versuche mit einer schulmedizinischen Behandlung bei mehreren HNO-Ärzten (Nasensprays etc.) brachten keinerlei durchgreifende Änderung. Zuletzt riet mir mein aktueller HNO-Arzt zu einer erweiternden Nasen-OP, die ich bisher aber nicht durchführen ließ - u.a. auch deshalb, weil mir bei einer eigens durchgeführten CT-Aufnahme der zuständige Arzt erklärte, er könne an meiner Nase keine operationsbedürftigen Abnormitäten feststellen. Außerdem leitet mich die Befürchtung, dass eine erweiterte Nase alsbald wieder 'zu' ist - gleich einer wegen Überlastung ausgebauten Straße, die dann noch mehr Verkehr anzieht und sofort wieder zugestaut wird.

Lästig und mittlerweile auch psychisch zunehmend stark belastend ist aber weniger diese Verschleimung von Nase und Rachen selbst, sondern vielmehr eine Erscheinung, die ich damit in Zusammenhang bringe: Oft fühle ich mich nach sieben bis acht Stunden durchgehenden Schlafes und keiner nennenswerten Belastung am Vortag beim Aufwachen wie gerädert; ich bin schlapp, die Augen brennen bzw. ich habe ein Druckempfinden unterhalb der Augen - kurz: Ein Gefühl, als ob man die Nacht durchgemacht hätte. Dieser Zustand schränkt mich in meiner Antriebskraft und Leistungsfähigkeit und damit auch in meinem psychischen Befinden ganz stark ein. Dies wird mir insbesondere an den seltenen Tagen bewusst, an denen ich dieses Schlappheitsgefühl nicht habe und mich dann fast schon als unnormal gutgelaunt und tatkräftig erlebe. Ich vermute hinter all dem chronische Probleme mit den Nasennebenhöhlen.
Ich muss noch hinzufügen, dass ich erst jüngst einen Rundumcheck bei meinem Hausarzt absolviert habe, der durchgehend gute bis hervorragende Blutwerte ergab. Ich rauche nicht, treibe regelmäßig Sport, habe auch sonst viel Bewegung und bin entsprechend schlank.

Auf Zuraten von Freundin habe ich zur Klärung dieser chronischen Erschöpfung vor etwa sechs Wochen eine traditionell chinesische Medizinerin konsultiert, die auch approbierte Ärztin ist. Nach einer kurzen Untersuchung (Zunge, Puls) und einem Gespräch riet sie mir zu einer kombinierten Akupunktur-/Schröpftherapie, die ich mittlerweile zwölfmal (zweimal pro Woche) absolviert habe. Die Nadeln werden immer rund um die Nase, außerdem teilweise an Kopfhaut, Nacken und Rücken sowie außerdem im Bereich von Wade und Fußknöcheln angebracht und verbleiben dort jeweils ca. 25min; mehrfach wurden vier Nadeln im Nasenbereich noch zusätzlich durch Strom stimuliert. Leider kann ich aber bisher keinerlei Veränderung meines Zustandes feststellen. Als Übungen soll ich meine Nase regelmäßig massieren, und ich erhielt mittlerweile auch mehrmals in der Praxis Nacken- und Halsmassagen.

Die Kommunikation mit der Ärztin wird leider durch ihre relativ geringe Deutschkenntnis erschwert, und so beschränkt sich unser Austausch meist auf "Geht gut?", "Tut weh?" und ein bedauerndes Gesicht, wenn ich von meinen mangelnden Fortschritten berichte, worauf dann meist ein "Wird bestimmt bald gut" folgt.
Als ich zuletzt einmal die Frage der mangelnden Besserung ansprach, meinte die Ärztin plötzlich, meine Erschöpfung könne auch mit meiner vegetarischen Ernährung zusammenhängen ("Zu lange kein Fleisch!"). Auf die Frage nach der Behandlungsdauer erfolgte nur die kryptische Aussage "Nase muss langsam aufbauen; dauert Monate".

Aus verschiedenen Gründen - auch aus finanziellen, da ich die Behandlung selbst zahlen muss - frage ich mich nun, ob und wie lange ich diese Therapie noch fortsetzen soll, denn natürlich will ich die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen. Umgekehrt haben mir aber mittlerweile mehrere Leute berichtet, dass ein Behandlungserfolg eigentlich schon nach wenigen Sitzungen spürbar sein müsse.

Ein schwieriger Fall, bei dem ich für einen kundigen Ratschlag äußerst dankbar wäre!

Michael Geiger


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BeitragVerfasst: 25.05.10, 08:56 
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Die wirksamkeit der von ihnen beschriebenen Therapie ist an sich medizinisch höchst umstritten. Deswegen können Prognosen über einen möglichen Therapieerfolg nicht seriös gegeben werden. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, daß sich kein Erfolg einstellt.


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