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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Blutgruppenvererbung
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 Betreff des Beitrags: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 07.04.15, 11:54 
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Hallo,

ich habe im Internet nachgeforscht bezüglich Blutgruppenvererbung:

Meine Blutgruppe ist B positiv,
mein Vater hat die Blutgruppe 0 negativ und
meine Mutter 0 positiv und
lt. Tabelle ist zu 100% auch die Blutgruppe des Kindes 0.

Oder ist sowas möglich 0+0=B?


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 07.04.15, 12:12 
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Beiträge: 3416
hallo,
Zitat:
Oder ist sowas möglich 0+0=B?
:shock:
nein, wie du schreibst käme nur 0 in Frage.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 07.04.15, 13:09 
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Beiträge: 4726
dora hat geschrieben:
:shock:
:!:

Da würde ich raten mal die Blutgruppen der Familie neu bestimmen zu lassen. Eine ähnliche Schilderung in meinem Verwandtenkreis stellte sich als falsch heraus.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 07.04.15, 13:26 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3416
Humungus hat geschrieben:
dora hat geschrieben:
:shock:
:!:

Da würde ich raten mal die Blutgruppen der Familie neu bestimmen zu lassen. Eine ähnliche Schilderung in meinem Verwandtenkreis stellte sich als falsch heraus.


entweder die Blutgruppen sind falsch angegeben oder .....


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 09.04.15, 18:51 
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Registriert: 10.09.07, 13:30
Beiträge: 4726
...finde jetzt nicht den optimalen Smiley, vielleicht am ehesten der: :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 13.04.15, 08:14 
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Registriert: 15.10.13, 07:02
Beiträge: 17
@ Humungus: Also ist ein Irrtum bei der Blutgruppenbestimmung möglich?

Mein Vater ist Blutspender, da dürfte hoffe ich mal kein Fehler vorliegen, das hätte schlimme Folgen für die Menschen, die das Blut bekommen.

Bei meiner Mutter steht es so im Mutterpaß, evtl. stimmt da was nicht?!

Ansonsten ist es biologisch gesehen unmöglich, daß mein Vater mein Vater ist...unglaublich...

...es ist also auf keinen Fall möglich, daß die Blutgruppe B von den Großeltern vererbt wird? Blutgruppe 0 kann ja aus B0 entstanden sein, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 13.04.15, 09:10 
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Beiträge: 4216
Hallo,
bei der Mutter oder dir wäre eine Fehler eher möglich. Gespendetes Blut wird mehrfach getestet.

Aber: auch eine wichtige Thema. Forscht du nach muss du überlegen wie du damit umgehen willst.
Besteht ein Irrtum im Mutterpass oder bei deine Bestimmung - alles gut

Bestehen keine Irrtümer in die Blutgruppenestimmung: besteht natürlich ggf. ein sehr schwierige Situation. Meine gehört zu haben dass ca. 1 in 10 Kinder "Kukuckskinder" sind. Manche Väter wissen das und akzeptiere es, andere erm nicht.

Möglich: Schwangerschaft bestand vor der Beziehung die Eltern/während eine "Pause" (kurze Trennung).

selten: Adoption ohne spätere Aufklärung des Kindes oder wirklich extremst selten: Kinder im KHS vertauscht.

Daher sollte man überlegen, wie man diese Situation mit der Mutter anspricht. Auf jeden Fall sachlich, ohne Vorwürfe und am besten unter 2 Augen bis man weiß was Sache ist.

Gruss
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 13.04.15, 09:15 
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Beiträge: 3416
Zitat:
...es ist also auf keinen Fall möglich, daß die Blutgruppe B von den Großeltern vererbt wird? Blutgruppe 0 kann ja aus B0 entstanden sein, oder?


nein das ist nicht möglich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 13.04.15, 13:02 
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Interessierter

Registriert: 15.10.13, 07:02
Beiträge: 17
Meine Blutgruppe wurde auch beim Blutspenden bestimmt...verzwickte Situation irgendwie. Ich bin der Meinung, daß ich meinem Vater sehr ähnlich bin, meiner Mutter nicht so sehr bzw. gar nicht (Statur, Gesichtszüge, Augenfarbe, Charakter usw.)
Aber das läßt mir jetzt natürlich keine Ruhe...vertauscht im Krankenhaus? Soll es geben :shock:

Bestünden Zweifel ihrerseits an der Vaterschaft, würde sie mir doch nicht so ohne weiteres ihre Blutgruppe geben...also sollte mal schleunigst ihre Blutgruppe überprüft werden.

Vertauscht? Puh...


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 13.04.15, 13:18 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 2261
Hallo,

das ist tatsächlich eine verzwickte Situation.
Haben Sie denn von Ihren Eltern die Blutgruppenbefunde tatsächlich gesehen? Oder sind sie Ihnen nur von deren Erzählungen bekannt bzw. waren irgendwo handschriftlich notiert?
Eine erneute Blutgruppen-Bestimmung oder eine genetische Testung würden Klarheit bringen. Ist nur die Frage, inwieweit man tatsächlich selbst Klarheit haben möchte...

Gruß
Die Anästhesieschwester


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 13.04.15, 15:47 
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Beiträge: 4726
Anästhesieschwester hat geschrieben:
Eine erneute Blutgruppen-Bestimmung
..halte ich hier für einzig sinnvoll, und zwar von allen drei Beteiligten.

Zitat:
Ist nur die Frage, inwieweit man tatsächlich selbst Klarheit haben möchte...
...wobei der Ball bereits rollt. Ihn jetzt anzuhalten, indem man über diese Sache schweigt, ist arg schwierig. Die Frage wird in den Köpfen steckenbleiben.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 13.04.15, 20:03 
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Beiträge: 3416
Zitat:
Die Frage wird in den Köpfen steckenbleiben.

vorerst mal nur in einem.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 29.04.15, 10:50 
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So, jetzt neuester Stand: Der Fehler liegt vermutlich tatsächlich im Mutterpaß...mein Bruder ist seit kurzem auch Blutspender und hat die gleiche Blutgruppe, die ich habe...

Nun ja, passiert ist nix, denn meine Mutter hätte lt. Mutterpaß im Falle einer Blutspende Blutgruppe 0 erhalten und wie ich gelesen habe muß das sowieso vorher nochmal getestet werden.

Trotzdem...ob solche Fehler wohl öfters passieren?

Oder sind mein Bruder und ich ein medizinisches Wunder, falls die Blutgruppe meiner Mutter doch stimmen sollte? :ironie:


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 29.04.15, 11:36 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3416
Zitat:
Der Fehler liegt vermutlich tatsächlich im Mutterpaß

die Blutgruppe die dort eingetragen ist sollte eig. stimmen.
Klarheit bekommt man nur wenn die Blutgruppe der Mutter bestimmt wird.



Oder sind mein Bruder und ich ein medizinisches Wunder, falls die Blutgruppe meiner Mutter doch stimmen sollte? :ironie:

nein, keine medizinische Wunder, eher was anderes :?


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutgruppenvererbung
BeitragVerfasst: 05.01.16, 18:33 
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Beiträge: 8
Wohnort: Berlin
Mir liegt es eigentlich fern, redundante Antworten zu publizieren, aber ausschließen kann man sicherlich zwei Spontanmutationen bei zwei Geschwistern von ähnlicher Qualität.

Es gibt sicherlich noch eine denkbare Konstellation:
Und zwar bezüglich AB0-System gibt es noch den Bombay-Typ, bei der eine Blutgruppe 0 vorgetäuscht werden kann, da solche Erythrozyten nicht mit A- und B- Antikörpern reagieren, da diese Oberflächenantigene wegen fehlender Vorläufersubstanz H phänotypisch nicht regelhaft exprimiert werden.

Das Immunsystem würde aber mit Blutgruppe 0 reagieren (dort, wie auch bei A und B, liegt die Vorläufersubstanz H regelhaft vor), so dass diese Merkmalsträger nur Blut von anderen Bombay-Typ-Trägern erhalten dürfen (bzw. Eigenblutspenden).
Die Ursache liegt in einem Gendefekt der Vorläufsubstanz H. Der Träger dieses Merkmals wird mit hoher Wahrscheinlichkeit aber Antikörper gegen diese Vorläufersubstanz H bilden, die auch in Blutgruppe 0 regelhaft vorkommt.
Die Wahrscheinlichkeit ist sicherlich nicht sehr hoch, sollte aber ggf. diskutiert werden.

Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Bombay-Blutgruppe

_________________
Es ist wie in der Medizin:
Erst macht die Liebe blind (Amaurosis amoris), herzkrank (Tachycardia amoris) und hypomanisch, terminal verursacht Sie den abschiedlichen Schmerz (Dolor missionis) / Akutes Abdomen.


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