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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Unzureichende Orthostase-Reaktion nach Gewichtsreduktion?
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BeitragVerfasst: 21.09.14, 19:09 
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Hallo!
Ich habe eine Frage bezüglich der Orthostase-Reaktion. Ich habe einen männlichen Bekannten, welcher innerhalb der letzten 10 Monate 20 kg abgenomen hat (von 125 kg auf 105 kg). Die Person ist 178 cm groß, treibt aber sehr viel Sport (mindestend fünf mal die Woche mit zweimal Kampfsport, zweimal Kraftraining und einmal Joggen). Nach dem mein Bekannter nun die letzten 5 kg sehr schnell (in zwei Wochen) verloren hat, hat er Probleme mit seiner Orthostase. Immer, wenn er aus dem sitzen oder liegen aufsteht, wird ihm leicht schwarz vor Augen. Eine wirkliche Einschränkung hat er dadurch nicht, allerdings würde mich schon interessieren, wieso dies der Fall ist.
Bevor er abnahm hatte er einen Butdruck von 140/70, manchmal auch 130/65 (isolierter systolischer Hypertonus). Jetzt liegt der Blutdruck bei 120/60. Der Ruhepuls liegt unverändert bei 60. Wieso liegt hier ein Problem mit der Orthostase-Reaktion vor? Es ist bekannt, dass eine Reduktion des Körperfetts zu einer Blutdruckreulation bzw. Senkung führt (laut Wikipedia pro 10 kg mit 5-20 mmhg).
Meine Fragen:
1)Könnte der Grund für das Problem mit der Orthostase sein, dass der Körper es nicht mehr schafft, schnell genug Druck zu erzeugen, da Körperfett fehlt und die sympathischen Gegenregulierungen an das neue Gewicht angepasst werden müssen? Verschwinden seine Probleme also wahrscheinlich nach einer gewissen Anpassungphase?
2)In diesem Kontext würde ich auch gerne wissen, wieso erhöhtes Körperfett zu einem höheren Blutdruck führt. Viszeralfett produziert diverse proimflammatorische Stoffe aber auch Substanzen, die die Vasokonstriktion beeinflussen (z.B. Angiotensin). Doch reicht dies aus? Führt mehr Masse und damit mehr zu durchströmendes Volumen zu einem geringerem Strom, weswegen der Druck erhöht werden muss?
Vielen Dank für das Lesen und die Antworten im Vorraus!
Mfg
Peter


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