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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Verwertung Zucker
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 Betreff des Beitrags: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 25.11.11, 11:41 
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Hallo,

welche Gründe gibt es dafür das der Blutzuckerspiegel nach Messung steigt und nach oGTT Prüfung wie normal auf sinkt, dennoch die Person Probleme in der Verwertung des Zuckers hat und sich unterzuckert fühlt bzw. unkozentriert ist die Sprache nicht in den Griff bekommt.

In diesem Zusammenhang wurde beobachtet das diese Person erst Besserungen erzielt wenn sie sich körperliche betätigte. Interpretiert wurde dies als Möglichkeit ähnlich wie bei Diabetes den Zucker besser zu verwerten. Allerdings weist die Person wie beschrieben keine Hinzeichen auf ein Diabetes hat aber Probleme in der Verwertung des Zuckers die einem Diabetiker gleichen der unterzuckert ist, sogar bis hin zu schweren Komminikationsproblemen aufgrund der Unterzuckerung. Äußerlich lässt sich feststellen das auch die Haare der Person bei stabilen Blutzucker normale Form und Farbe annehmen. Bei einer Unterzuckerung z.B. nach dem Sex aber dann langsam ihr Form verlieren, bis der Blutzuckerspiegel dann wieder normal ist und die Haare sich damit dann auch wieder ändern.

Hinweise darauf könnten Krankheitsbiler geben bei denen dies beobachtet wird.

Alexander


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 25.11.11, 13:47 
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Guten Tag Elastor,

könnten Sie die Anfrage bitte etwas strukturieren und verständlich posten? Ich verstehe von dem was Sie schreiben aktuell nur Bahnhof.


Mit freundlichen Grüßen,

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der Matze,
(dieser Benutzer ist nicht mehr im DMF aktiv)

Info: Koma und Aufwachen auf der Intensivstation


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 25.11.11, 19:34 
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eine Person leidet ständig unter subjektiv emfundener Unterzuckerung. Andere Personen sehen dies auch so und haben Probleme mit dieser Person zu Reden. Die Person muss sich sehr anstrengen um Sprechen zu können, hat Schweißausbrüche und ihr ist Schwindelig. Der Blutzucker verhällt sich allerdings normal. Die Frage ist jetzt ob es eine Krankheit/Störung/Snydrom gibt die de ähnlich sieht. Also wo es keine erkennbaren Dinge gibt aber die Person unterzuckert ist.

Nochmal kurz und klar gesagt: Eine Person die eine normale Blutglukose hat und bei der auch der oGTT (oraler Glukosetoleranztest) nicht so ausfällt das man auf ein Diabetes schließen kann hat trotzdem einen Diabetes oder ein Problem in der Verwertung des Zuckers. Der Zucker kommt nicht in die Zelle (grob gesagt).

Was hat es damit auf sich ? Dabei kommen mir Ding wie MODY, LADA in den Sinn. 2 Diabetes Formen die relativ unaufällig verlaufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 25.11.11, 21:35 
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Guten Abend Elastor,

Zitat:
Eine Person die eine normale Blutglukose hat und bei der auch der oGTT (oraler Glukosetoleranztest) nicht so ausfällt das man auf ein Diabetes schließen kann hat trotzdem einen Diabetes[...]


Laut WHO-Definition nicht. Sie hat höchstens ähnliche Symptome wie bei einer Hypoglykämie - die allerdings auch anderer Ursache sein können.
Kurze Überlegung nebenbei: Wenn die Glukose nicht in der Zelle ist, und nicht im Blut, und sie ebenfalls nicht ausgeschieden wird - wo soll sie dann sein? Bliebe ja nur noch der Extravasalraum übrig, und wie sollte sie dahin kommen?

MODY und LADA würden nachweisbare Veränderungen der Glukosekonzentration im Blut mit sich bringen.


Wie kommen Sie darauf, dass es eine Krankheit in Zusammenhang mit Glukose / Glukoseverwertung sein muss? Was wurde ansonsten abgeklärt?


Mit freundlichen Grüßen,

_________________
der Matze,
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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 26.11.11, 16:02 
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Hallo,

danke für ihre Hinweise. Es war mir eine Hilfe. Ich weiß jetzt das es gut sein kann das es mitochondriale Diabetes ist oder zumindest eine Mitochondrienpathie vorliegt. Der Zucker ist im Blut Die Mitochondrien hungern aber trotzdem und springen nicht richtig an. Q10 ist ein Stoff der aus der Nahrung gewonnen wird oder hochdosiert über Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden kann. Nehme ich dieses Mittel nicht zur mir trete ich weg und habe Schlaganfallähnliche Smyptome, das MELAS-Syndrom.

Ich bin darauf gekommen da ich eine geringe körperliche Belastbarkeit habe und schnell übersäure.
Mein Herz ist gut bedient wenn es Q10 zur Verfügung gestellt kommt. Allerdings kann das noch nicht alles zur Therapie sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriopathie

Gruß Elastor


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 27.11.11, 22:40 
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Welche Gründe (grob gesagt) gibt es daüfr das Zucker nicht richtig in die Zellen kommt und derjenige dann Probleme bekommt und erschöpft ist dadurch das er keinen Brennstoff mehr in die Zelle bekommt ?

Welcher Wert ist ausreichend um zu Erfahren ob die ß-Zellfunktionen noch funktioniert also sprich ob genug Insulin produziert wird. C-Peptid ist ein Wert. Gibt es da noch mehr Werte die eine Rolle bei Diabetes spielen und bei denen es wichtig ist diese Untersuchen zu lassen ? Wenn ja, welche sind das.


Gruß

Elastor


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 28.11.11, 12:22 
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Es kann zwei Gründe haben:

1. Ein relativer bzw. absoluter Insulinmangel
2. Eine Veränderung in den Transporterproteine, die die Glukose vom Extrazellularraum in die Zellen schleusen. Diese sind erblich bedingt, aber eher selten. Die Symptomatik ist davon abhängig, welcher der Transporter betroffen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 28.11.11, 14:47 
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Danke adromir. Welche Transporter die den Zucker in die Zelle transportieren gibt es. Ich denke doch das Insulin einer von diesen ist ? Welche gibt es noch ?

Gruß

Elastor


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 28.11.11, 15:00 
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ALso es gibt 14 Transporter der GLUT- Klasse, wobei nicht alle Glukose, sondern manche auch Fruktose in die Zelle transportieren.
Insulin selber ist kein Transporter, sondern eher ein Aktivator, zum Beispiel des GLUT-4 Transporters.
Relativ kurz und Prägnat ist das bei Wikipedia beschrieben, wie das vor sich geht: http://de.wikipedia.org/wiki/GLUT-4


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 03.12.11, 16:05 
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mal drüber nachgedacht, dass wenn das verhalten der blutglukose normal ist, es vielleicht gar keine stoffwechselstörung (und zwar auch keine mitochondriale) ist ...?!

grüße

downcase


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 15.12.11, 00:23 
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es geht ja um die atp synthese, da kann der blutzuckerspiegel auch normal sein, wenn am ende aus der glucose in der zelle kein atp gewonnen wird und eine entsprechende äußerlich am verhalten abzuleitende benommenheit ähnlich wie im besoffenen zustand festgestell wird sollte dies eine erklärung dafür darstellen. laktat pyruvat geben aufschluss ob eine übersäuerung vorliegt. übersäuerung ruft auch insulinresistenzen hervor. die oxidative phosporylierung ist genau das was es ermöglicht atp zu gewinnen und bei solchen mitochondrialen störungen liegen probleme in dieser vor. jetzt ist die frage mit welchen werten man sich dem nähert sagen zu können ob die oxidative phosphorylierung noch läuft oder nicht.

gruß elastor


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 15.12.11, 08:50 
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Guten Morgen zusammen,

Zwischenfrage: Wenn in der Zelle keine ATP Synthese stattfindet - warum sollte dann weiter der Zucker nach intrazellular verschoben werden?


Gruß,

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der Matze,
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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 15.12.11, 14:11 
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Eine Person ist etwas. Insulin durch die Bauchspeicheldrüse wird freigesetzt und bindet an die Zellen. Die Zellen öffnen sich daraufhin für den Zucker. Der Zucker kann in die Zelle wo dann aus Glucose in der Atmungskette die Energiegewinnung stattfindet. Dier Person ist trotz allem schein-unterzuckert obwohl sie nach dem Essen (postprandial >2h) einen normalen Blutzucker aufweist. Dies ist trotzu sonstiger eigentlich guter bzw. normaler Blutwerte und Körpergewicht sowie sonstiger Konstitution ein neurologischer Ausfall bedint durch einen ATP-Mangel. Die Mitochondrien in der Zelle Arbeiten nicht richtig. Aus diesem Grund wird Q10 gegeben da es in der Zelle die Energiegewinnung erleichtert. Allerdings hilft Q10 nur bei der Elektronenübertragung, es wird aber trotz allem kein ATP gebildet. Die Person ist natürlich immernoch am Leben, was heißt das ATP nur in geringerer Höhe produziert wird. Es liegt aber trotz allem eine mitochondriale Dysfunktion vor bzw muss vorliegen da ansonsten alles normal ist und es keine andere Erklärung dafür giubt. Sicher ist dies ein primitives Ausschlussverfahren und man brauch mehr Beweise. Aber die sind ja nicht unmöglich zu besorgen. Laktat/ Pyruvat Ratio gibt Auskunft über. Die Glukoseaufnahme der Muskulator ist geringer aufgrund einer vererbten Mitochondriopathie, weshalb sich Insulin lohnen würde, richtig oder falsch ?

Gruß Elastor


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 15.12.11, 16:28 
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der Matze hat geschrieben:
Guten Morgen zusammen,

Zwischenfrage: Wenn in der Zelle keine ATP Synthese stattfindet - warum sollte dann weiter der Zucker nach intrazellular verschoben werden? Der Zucker wird unabhängig davon ob ein Atmungskettendefekt und damit eine Mitochondropathie vorliegt in die Zelle aufgenommen, wenn Insulin durch die Bauchspeicheldrüse freigesetzt wird in die Zelle aufgenommen. Ein wenig muss es wohl funktionieren da der betroffene mit ATP-Mangelsynthese sonst stirbt.

Denken Sie das durch Mengenmässige Aufstockung der Aufnahme von Glukose in die Zelle insgesamt ein Energiegewinn gemacht werden kann. Denn, wenn der Patient nicht stirbt scheint es wohl nur stellenweise oder zumindest schon in einem großen Teil der Atmungskette zu Defekten zu kommen. Diese lassen sich aber wohl durch die Anhebung der gesamten einzelnen Atmungskettenreaktionen ausgleichen. Zum Beispiel wenn eine Möglichkeit gefunden wird die GLukoseaufnahme der Muskelzellen zu steigern um der Belastungsintoleranz entgegen zu wirken. Ich kenne mich mit den Mechanismen noch nicht alzu gut aus, insofern ist es nicht immer einfach ihre guten Fragen zu beantworten. Was denken Sie darüber matze ?


Gruß,


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwertung Zucker
BeitragVerfasst: 16.12.11, 09:21 
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Guten morgen Elastor,

vorab eine Frage: Handelt es sich hier um einen hypothetischen Fall (nach dem Motto: "wir finden ein neues Krankheitsbild") oder um den Versuch, ein Krankheitsbild bzw. eine Symptomatik nachzuvollziehen?

Was mich an der Situation stört, daher auch meine Zwischenfrage, ist, dass Glukose über GLUT Transporter transportiert wird und nicht einfach "irgendwie" in die Zelle kommt. Antrieb für die GLUT Transporter ist, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, das Konzentrationsgefälle von Glukose zwischen intra- und extrazellular. Wenn jetzt in der Zelle zu wenig Glukose umgesetzt wird, dürfte über kurz oder lang die Glukose-Konzentration intrazellulär steigen, was sich früher oder später auf Konzentrationsgefälle auswirken dürfte - was in einer Veränderung der Blutglukosekonzentration resultiert. Dass es insulinunabhängige und insulinabhängige GLUT gibt, sorgt ja nur für eine Dauer- bzw. Bedarfsversorgung mit Glukose, und ändert ja an der Situation sonst wenig. Soweit meine Vermutung.

Was ich meine: Wenn an irgendeiner Stelle der Glukoseverwertung etwas so fundamentales nicht stimmt, dass dadurch Symptome einer Hypoglykämie entstehen, müsste es doch messbare auf die Blutglukosekonzentration Auswirkungen haben.


Mit freundlichen Grüßen,

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