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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Triplet bei WPW wie gefährlich ist das ???
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BeitragVerfasst: 26.03.12, 22:22 
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Registriert: 26.03.12, 21:49
Beiträge: 3
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen kleinen Sohn der knapp 22 Monate alt ist.
Bei der U4 Untersuchung wurde zufällig ein WPW Syndrom bei ihm Attestiert.
Also es wurden Geräusche gehört die vom VSD kamen.
Daraufhin bekamen wir Ultraschall EKG usw.
Dabei hatten sie das WPW festgestellt.
Der Vsd bzw das Loch konnte bei einer Katheteruntersuchung nicht mehr diagnostiziert werden also es ist zugegangen.
Aufgrund des WPWs bekommt er alle 4 - 6 Monate ein Ultraschall und ein Dauer EKG.
Beim letzten Dauer EKG wurde ein Triplet festgestellt. Der Kinderarzt meinte da es nur 1 Triplet war ist es gar nicht schlimm hat uns aber in die Klinik geschickt zur Risikoabschätzung bzw gegegbenenalls für eine EPU. Wobei er meinte für die EPU iss er evtl auch noch etwas zu klein.

Dann hatten wir auf einer KardiolgieStation im Krankenhaus auch nochmal alle Untersuchungen abgewartet. WO auch keine schlimmen Diagnosen gestellt wurden aber de Doc im Krankenhaus meinte aufgrund des 1 Triplets in dem vorausgegngenen Duer EKG würde er gerne eine TOEK Untersuchung machen.
Das ist so eine Untersuchung wo sie mit einer Sonde in die Speiseröhre gehen und versuchen das HErz also denVorhof und auch die Kammern mit Elektroimpulsen zu stressen. Bzw zu schauen ob er ins Vorhofflimmern bzw Kammerflimmern kommt und ob er wieder unproblematisch von alleine rauskommt, oder ob der DEFI gebraucht werden muss.

Ich muss dazu sagen der Eingriff hört sich zwar harmloser an als die EPU. Aber ich weiss nicht ob das wirklich notwendig ist da er nur 1 Triplet gehabt hatte im Dauer EKG abgesehen von den Extrasystolen die aber von EKG zu EKG weniger geworden sind.
Da wir über die Diagnose bzw Behndlung schon etwas geschockt waren hatten wir auch noch bei anderen Fachleuten nachgefragt.

Wir sind aber ehrlich gesagt etws überfordert ob der Engriff bzw die Untersuchung wo versucht wird das Herz also Vorhof und Kammern zum Flimmern zu bekommen wirklich sinnoll ist.
Wir haben auch die verschiedensten Meinungen dazu schon gehört. Wir haben auch erfahren das die zusätzliche Bahn beim WPW bis zum 5-6 Lebensjahr Ihre Funktion verlieren kann. Das würde ja heissen das das WPW sich wieder komplett normalisiert.

Kann uns jemand da Auskunft oder Erfahrungen geben ob das nicht etwas übertrieben ist diese Untersuchung wegen des 1 Triplets im EKG. Wir wurden auch echt nur wegen des Triplets in die Klinik zur Risikoeinschätzun überwiesen.

Unser Plan wäre ja wie gehabt die Ultraschalls und Dauer EkGs weitermachen vielleicht in einem etwas verküztem Zeitrahmen die 1 um dann zu schauen ob oder wie sich das EKG verhält und dann die ganze Situation erneut abzuklären. Da die Extrasystolen weniger geworden sind hofft man ja auch das wenn die Bahn ihre Funktion verlieren kann das sie es auch macht in dem Zeitraum denn irgendwann....


Ich sage schonmal vielen dank im voraus


Carsten


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BeitragVerfasst: 28.03.12, 20:29 
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DMF-Moderator

Registriert: 23.02.06, 22:06
Beiträge: 493
Wohnort: Niederkassel
Hallo Carsten,

für mich hat ihr behandelnder Arzt sehr fürsorglich gehandelt und ihren Sohn folgerichtig an eine Spezialklinik die Kinderkardiologie überwiesen. Das sind Spezialisten für die Rhythmusstörungen bei Kindern, kennen sich bestens mit dem WPW Syndrom aus. Ich kann ihnen nur empfehlen, die Ratschläge und Untersuchungen anzunehmen und durchführen zu lassen. Es ist oft sehr schwierig die Rhythmusstörungen in einem Langzeit EKG zu dokumentieren. Meistens treten die Rhythmusstörungen gerade dann nicht auf. Es ist überhaupt wie ein kleiner Lottogewinn, ein Triplet in diesem Rahmen einzufangen.

Wenn sie unsicher sind, erfragen sie die Fallzahlen dieser Diagnosesicherung in den verschiedenen Zentren ihrer Wahl und wie häufig eine Komplikation bei dieser speziellen Untersuchung auftritt.

Alles Gute

_________________
Birgit Höveler
DMF-Moderatorin


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