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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Behandlung mit dem Wirkstoff "Metoprolol"
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BeitragVerfasst: 16.04.11, 20:08 
Hallo,
das Problem ist eigentlich nicht mein Problem, sondern das meines Enkels (8 jahre).
Er ist am Herzen als Säugling operiert worden und später wurden ihm im Aortabogen Stents eingesetzt.
Zur Behandlung erhielt er vor 3 Jahren den Wirkstoff "Metoprolol".
Seit der Zeit nahm er an Gewicht zu (um nicht fett werden zu sagen).
Bei der Nachkontrolle vergangenes Jahr wurde Bluthochdruck festgestellt.
Als Ergebnis wurde von dem behandelnden Arzt festgelegt, daß die Dosis des Medikamentes
erhöht werden muß. Mein Enkel nimmt jetzt noch mehr an Gewicht zu.
Ich bezeichne das als "Jo Jo Effekt " ohne Ende.
Auf den Hinweis beim Arzt zu der Gewichtszunahme wurde gesagt:" es ist halt so" !.
Gibt es denn keine anderen Wirkstoffe mit gleichartiger Wirkung ?
Wie kann ich meinem Enkel helfen ?
Vielen Dank im Voraus für fachlichen Rat.
Fe.


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BeitragVerfasst: 17.04.11, 20:07 
Offline
DMF-Moderator

Registriert: 23.02.06, 22:06
Beiträge: 493
Wohnort: Niederkassel
Hallo opafeist,

so einfach lässt sich die Frage nicht beantworten, jedenfalls nicht im Internet ohne hinreichende Untersuchung.
Ihr Enkel ist sicherlich in Kinderkardiologischer Behandlung bzw. wird in einem Kinderherzzentrum betreut.

Der hohe Blutdruck bedarf einer Abklärung, ich denke es sind diesbezüglich Kontrollen erfolgt und ihr Enkel wird auch engmaschig kontrolliert. Eine Engstelle im Aoortenbogen kann ursächlich für den hohen Blutdruck sein und bedarf stetiger Kontrolle.
Metroprolol wird nicht nur zur Blutdrucksenkung eingesetzt, sondern kann auch aus anderen Gründen vor drei Jahren verordnet worden sein. Ohne jegliche Kenntnisse des Herzfehlers und den Verlauf, ist sehr hypothetisch hier Rückschlüsse zu machen.

Ihr Enkel sollte je nach Grunderkrankung in einem spezialisiertem Kinderherzzentrum vorgestellt werden. Eine unkontrollierte Gewichtszunahme ist für ein geschädigt Herz schwierig zu bewältigen. Eltern und Kind sollten beraten werden um eine Gewichtreduktion zu erzielen. Gegebenenfalls wäre eine Kur in Erwägung zu ziehen. Gibt es zum Beispiel als Familenreha (gerade für Kinder mit einem angeborenen Herzfehler).

Herzliche Grüße

_________________
Birgit Höveler
DMF-Moderatorin


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