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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Die elektronische Patientenakte
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BeitragVerfasst: 03.10.17, 16:22 
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Sie beide machen mich „fertig“. :wink:
Ich habe Probleme, meine Finger schnell genug fliegen zu lassen, weil sie alt werden und mit meinen Augen auch, dieser schnelle Wechsel vom Blatt zum Dirigenten wird echt anstrengend. Sie nicht? So jung sind Sie beide doch auch nicht mehr, wenn ich das sagen darf.
Ich geh mal Barnie fragen wegen der Augen, ob es da Extra Musikus Gläser gibt. Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich es formulieren soll, damit er kapiert, was ich meine.

Ich bedanke mich für das Offtopic (habe mir viel diesbzgl. angehört bzw. werde es noch) und auch bei Humungus für das noble Erklären.

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 03.10.17, 19:36 
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Beiträge: 4729
Christianes Herz hat geschrieben:
Ich geh mal Barnie fragen wegen der Augen, ob es da Extra Musikus Gläser gibt. Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich es formulieren soll, damit er kapiert, was ich meine.
Dafür gibt es tatsächlich spezielle Musizierbrillen. Entweder sind sie auf das Notenblatt (bze. die Notenständerentfernung) eingestellt, oder (wenn Sie den Dirigenten in der Ferne fixieren müssen - kann der nicht Taktstöcke mit gelbem Bommel drauf nehmen?) sie sind oben für die Ferne und unten für die Notenentfernung. Entweder als Gleitsichtgläser oder auch als Bifokalgläser. Sehr gut für Spezalisten sind Exekutivgläser (die haben nicht nur ein Fenster für die Nähe, sondern teilen das Glas genau in der Mitte).

Sie glauben gar nicht, was es für Brillengläser gibt! Sogar welche, die ganz für die Nähe sind und oben ein kleines rundes Fenster für die Ferne haben - oder eine andere beliebige Entfernung. Glasherstellung kann eine Kunst sein, und Gläserberatung auch! Aber da kann Barnie sicher mehr erzählen.

Danke für die Nobelblumen. Die Medizin ist voller Geschichten, und man kann Begeisterung für solche Inhalte wecken und empfinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Patientenakte
BeitragVerfasst: 04.10.17, 09:45 
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Beiträge: 804
Zitat:
Sehr gut für Spezalisten sind Exekutivgläser (die haben nicht nur ein Fenster für die Nähe, sondern teilen das Glas genau in der Mitte


thumbs up!

An Ihnen ist ja ein Optiker verloren gegangen :mrgreen:
Sie haben völlig richtige Empfehlungen gegeben, allerdings liegt der Vorteil der Executivgläser nicht in der Tatsache, dass sie genau in der Mitte geteilt sind (was auch nicht zwingend sein muss), sondern dass sie bildsprungfrei sind.
Die optischen Mittelpunkte des oberen und unteren Teiles liegen exakt aufeinander und gleichzeitig exakt auf der Trennkante (@Christiane. ...wo sich mit der Zeit eine Menge Schmutz ansammelt und die schnell zerkratzt. Executivgläser sind nix für Ästheten).
Durch diesen Umstand ergibt sich beim Blickrichtungswechsel vom unteren in den oberen Glasbereich kein "Springen" des Bildes durch prismatische Wirkungen an der Trennlinie

Es gibt aber auch bildsprungfreie Bifos mit eingeschmolzenen Nahsegmenten, Gleiter sind nur bedingt empfehlenswert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Patientenakte
BeitragVerfasst: 04.10.17, 11:39 
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Beiträge: 4729
Barnie Geröllheimer hat geschrieben:
An Ihnen ist ja ein Optiker verloren gegangen
Handwerk hat eben goldenen Boden. Optik kann ziemlichen Spaß machen. Meinem ehemaligen Physiklehrer so viel, dass er uns damit zwei Jahre quälte (er konnte nichts anderes).

Zitat:
Durch diesen Umstand ergibt sich beim Blickrichtungswechsel vom unteren in den oberen Glasbereich kein "Springen" des Bildes durch prismatische Wirkungen an der Trennlinie
Ah, da war noch was, und das mit dem Bildsprung ist wichtig, insbesondere, wenn man wie beim Musizieren immer wieder die Blickrichtung wechselt.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.10.17, 11:55 
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Beiträge: 804
Zitat:
Optik kann ziemlichen Spaß machen.


Nicht, wenn man davon leben muss! Dabei ist es übrigens völlig wurscht, ob man in einem Speckgürtel seinen Laden hat oder auf dem Land ;-)

Es gibt Tage, da wünschte ich, ich hätte doch noch Medizin studiert....! Dann wüsst ich wenigstens, wer schuld ist an meiner Armut :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Patientenakte
BeitragVerfasst: 05.10.17, 12:12 
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Zu allererst meinen herzlichen Dank für Ihre/Eure Tipps. Ich war auch damit beim Optikermeister, bei dem ich gefühlt mein halbes Leben meine Gleitsichtgläser (und @Barnie, immer s…-teuer, ich habs mal probeweise mit einem Darunter-Angebot versucht und konnte es vergessen, es ist ein himmelweiter Unterschied vom Sehkomfort. Ich nehme immer und überall nur die eine Brille.
So und mein Optikermeister meint, ich sollte es mir „abschminken“ solch gute Sicht sowohl auf die Noten, als auch auf die Mitspieler, als auch auf die Geige unterm Kinn (wir gucken beim Geigespielen ja auch immer komisch, weil ein bisschen schräg) immer weiter zu haben. Er sagt, im Nahbereich könnte man noch einiges tun, so eine Art erweiterte Computerbrille (ich sag es jetzt nur mit meinen Laienworten), aber dass ich den Taktstock gestochen scharf sehe und meine Noten und den "mittleren" Bereich könnte ich auf lange Alterssicht nicht erwarten.
Das mit den Bommeln (gelb? aus einem bestimmten Grund?) am Taktstock soll ich mal zur Sprache bringen, meinte er noch und ich soll ihn mitnehmen, damit er sich das Gesicht des Kapellmeisters anschauen kann, wenn ich ihn diesbzgl. berate. :wink:
Ich bin ja auch keine Berufsmusikerin, deshalb sind die Beschwerden handelbar, ich ärgere mich halt. Wenn es ganz nervig wird, würde ich bei Bedarf gerne in die Augenthemen gehen. Oder auch ins Ohrthema oder in die Orthopädie oder ...
Jetzt hör ich auf, sonst muss ich noch in die Seele :(

Nochmals Danke schön und frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 05.10.17, 17:28 
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Beiträge: 6273
Wohnort: Lörrach
Die Bandprobe heut abend lass ich ausfallen, da und beim Auftritt am Wochenend vertritt mich ein neunzehnjähriges Hochtalent mit Studienplatz an der Jazzakademie Basel, Violine und eBass Kann ich dafür weiter an der Partitur des Crocodile Rock tippen, hab erst den Bass und drei Saxe fertig, hört sich aber schon echt nach Studentenwohnheim an, seufz...


Die "elektronische Patientenakte" ist nichts prinzipiell Dummes. Wie gesagt, ich hab eine für jede "meiner" knapp 15.000 Patientinnen. Sie hat bei aller Individualität der Daten eine Grundstruktur, und die ist gewiss standardisier- und dann wahrscheinlich auch auf das Gesamt aller Patienten anwendbar.

Es hat aber gar keinen Sinn, mit dieser Standardisierung irgendjemanden zu betrauen, der nicht tagtäglich eigenverantwortlich mit Patienten arbeitet. Die größenwahnsinnigen ITler, die jedes Problem auf der Welt mit flott getippten Algorithmen in Programmiersprache lösen können, und wenn's daneben gegangen ist, halt aufs nächste update vertrösten, die dürfen das selbstverständlich nicht machen.

Nur wenn dereinst die Patientendaten "operational" sinnvoll standardisiert strukturiert sind, sind sie auch barrierefrei kommunizierbar und für weitere Gesundheitsarbeiter "im System" verständlich, und erst dann können die so "Hand in Hand" arbeiten, wie der Patient sich das wünscht.

PR

_________________
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die Nummer zur Sicherheit


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