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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ein kleiner Ausblick auf 2018
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 26.09.17, 09:16 
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Humungus hat geschrieben:
Ist ja so still hier geworden? Da hat der eine oder andere wohl mit Berufspolitik zu tun?! :wink:


Ich nicht. Es gibt auch jetzt, nach der Wahl, keine Hoffnung auf vernünftige Reformen und für uns Optiker schon gar nicht. Allerdings hat ein bemühter Kollege das Bundesgesundheitsministerium angeschrieben, weil er wie die meisten Kollegen die neue Hilfsmittelregelung bzgl. des Erfordernisses einer ärztlichen Verordnung nicht akzeptiert.
Ist auch schwer nachvollziehbar, weshalb man uns für sauteures Geld alle 5 Jahre "präqualifiziert" und dafür eine Refraktionsausstattung vorweisen muss, andererseits eine Refraktion durch uns Optiker in praktisch keinem Fall mehr anerkannt wird
Es wird überall gemauschelt. So soll es z.B. einen Augenarzt geben, der fast blinden Patienten Formulare für Unterstützerunterschriften der AfD vorgelegt haben soll, wie "Die Welt" berichtete. Dieser wehrt sich nun mit einer Verleumdungsklage gegen die CDU-Politikerin.

Was wird sich jetzt tun? (außer das PR in 2 Tagen aufhört und Maulburg noch immer keinen Arzt hat)

Ich fürchte, nicht viel. Man wird sich "Alternativlosigkeiten" und "Sachzwängen" beugen und den Patienten weiter abzocken und rechtlich im Regen stehen lassen. Man kann nur hoffen, dass wenn eine CSU, die allerdings nur 6,88% aller abgegebenen Stimmen ergattern konnte, "die rechte Flanke schließen" will, auch die Bedürfnisse der Patienten und Pflegefälle erkennt, sonst schafft sie gleich wieder einen Bereich, in dem sich Frustwähler der "Alternative" für Deutschtümler anschließen.

Es ist jetzt Sozialpolitik gefragt, Frau Merkel und Herr Seehofer!! Die Obergrenze oder die bajuwarische "Leitkultur" interessieren da nur äußerst peripher. Man muss bezahlbaren Wohnraum haben, es muss was auf dem Teller liegen und nicht zuletzt muss man menschenwürdig alt werden können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 26.09.17, 11:55 
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Barnie Geröllheimer hat geschrieben:
Allerdings hat ein bemühter Kollege das Bundesgesundheitsministerium angeschrieben, weil er wie die meisten Kollegen die neue Hilfsmittelregelung bzgl. des Erfordernisses einer ärztlichen Verordnung nicht akzeptiert.
Von mir aus können Sie die Refraktionen gerne haben. Seit dem Frühling kommen mehr und mehr Patienten zu mir, die ich nie gesehen habe oder die vor X Jahren zuletzt da waren. Und immer gehts um eine neue Brille. Sie können sich vorstellen, wie schön eine Refraktion bei +8,0/-4,5 in schräger Achse ist...

Zitat:
So soll es z.B. einen Augenarzt geben, der fast blinden Patienten Formulare für Unterstützerunterschriften der AfD vorgelegt haben soll, wie "Die Welt" berichtete.
Hm. Da muss er ja viele Blinde behandelt haben, damit sich das lohnt. Nicht gerade die beste Werbung... :wink:

Zitat:
Ich fürchte, nicht viel.
So ist es. Mal sehen, wer "gerne" Minister wird im Gesundheitsressort. Und der wird sich sofort publikumswirksam auf die Pflegeproblematik stürzen, die noch recht überschaubar zu lösen ist: Kohle ins System und Jobs attraktiver machen. Der Rest wird wieder unter ferner liefen laufen.

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Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 26.09.17, 13:53 
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Beiträge: 753
Humungus hat geschrieben:
Von mir aus können Sie die Refraktionen gerne haben. Seit dem Frühling kommen mehr und mehr Patienten zu mir, die ich nie gesehen habe oder die vor X Jahren zuletzt da waren.

...und die ha'm jetzt schon einen Termin bei Ihnen bekommen?? :shock: :mrgreen:

Humungus hat geschrieben:
Und immer gehts um eine neue Brille. Sie können sich vorstellen, wie schön eine Refraktion bei +8,0/-4,5 in schräger Achse ist...

:mrgreen:
Der g-BA wollte es so und Dr. Eckert, Pressesprecher des BVA, verteidigt das auch.

Humungus hat geschrieben:
Mal sehen, wer "gerne" Minister wird im Gesundheitsressort.


Tippe auf einen aus der FDP, denn die können am besten mit der Industrie.
Was für ein Schweinderl hätten S' denn gerne? :mrgreen:

Humungus hat geschrieben:
Und der wird sich sofort publikumswirksam auf die Pflegeproblematik stürzen, die noch recht überschaubar zu lösen ist: Kohle ins System und Jobs attraktiver machen.


Da bin ich nicht so optimistisch. Eine Bekannte von mir, gelernte Krankenschwester, hat sich auf eine Stelle als Altenpflegerin beworben.
Abgelehnt. Sie sei "überqualifiziert".


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 26.09.17, 14:18 
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Barnie Geröllheimer hat geschrieben:
...und die ha'm jetzt schon einen Termin bei Ihnen bekommen?? :shock: :mrgreen:
Hab gerade nachgefragt. Aktuelle Wartezeit für Routinetermin ca. 6 Wochen bei Kassenpatienten.

Zitat:
Da bin ich nicht so optimistisch. Eine Bekannte von mir, gelernte Krankenschwester, hat sich auf eine Stelle als Altenpflegerin beworben.
Abgelehnt. Sie sei "überqualifiziert".
Die wollten sie nur nicht vernünftig bezahlen. Aber ohne das wird es keinen Nachschub geben. Der Job ist unattraktiv, was ich (habe während des Studiums im Altenheim gejobbt) bestätigen kann, insbesondere bei dünner Personaldecke. Ohne Moos nix los!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 26.09.17, 20:59 
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PR hat geschrieben:
Das mutmaßliche Wahlergebnis ist exakt das von mir gewählte: ein Schuss Gelb zum Schwarz, damit man sich auch etwas Grün noch wird leisten können
Hatten Sie nicht schon 2009 die „Gelbe Karte“ gezückt und sind damit auf die Nase gefallen? Manche lernen’s halt nie… :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 26.09.17, 22:38 
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Der Rotstich wird von den Grünen kommen müssen, der farbechte Rest hat sich ja ins Randdasein verzogen und schmollt.

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 Betreff des Beitrags: Die Gelbe Karte
BeitragVerfasst: 27.09.17, 00:12 
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Ich hab jetzt dreimal GelbGrün gewählt, völlig richtig, Timmiezwoo.

Von meinen Investitionen enteignet haben mich noch immer die von Franz Knieps (vormals AOK-Bundesverband) gemachten von Schmulla Schmidt durch den Bunzdag gehauenen Gesetze.

Auf sonstwas bin ich deswegen nicht gefallen, weil ich mich seitdem vor Politfunktionären hüte und vor ihnen warne.

Ansonsten: noch ein halberSprechstunden-, ein Dokumentenausgabe- und ein sogenannter Abrechnungstag, und dann können mich kranke Kassen und ihnen anverwandte Körperlichkeiten mal eben an der Hose riechen.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 27.09.17, 06:41 
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Da leiden wohl einige unter Amnesie

Süddeutsche 2010 hat geschrieben:
Weit mehr als 60 Prozent der Befragten bejahen, die FDP im Bundestagswahlkampf unterstützt und sogar aktiv Werbung für die Partei gemacht zu haben. Das war einmal. Die Lage hat sich um 180 Grad gewandelt. Heute zeigen sich gerade noch 13,5 Prozent zufrieden mit der Gesundheitspolitik der FDP. Der Anteil derjenigen, die die FDP ihren Patienten empfehlen würden, hat sich auf 31,6 mehr als halbiert...

Meuterei der Weißkittel

Mal sehen, wie lange die Euphorie diesmal anhält


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 Betreff des Beitrags: Meuterei
BeitragVerfasst: 27.09.17, 09:28 
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Dass ich nicht lache.

Freiberufler können nicht streiken und nicht meutern.

Aber sich (bislang noch) selber entscheiden, für wen sie arbeiten und für wen nicht.

Hätt nichts dagegen, wenn das so bliebe, obwohl es mich ab Freitag 14.00h in keiner Weise mehr betrifft.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Meuterei
BeitragVerfasst: 27.09.17, 09:43 
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Beiträge: 2003
PR hat geschrieben:
... es mich ab Freitag 14.00h in keiner Weise mehr betrifft. PR


Dazu wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins ruhigere Leben; es war (ist ?) mir immer eine Freude/ein Gewinn, Sie zu lesen.
:wink:

Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 27.09.17, 09:53 
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Beiträge: 753
Timmie2 hat geschrieben:
Mal sehen, wie lange die Euphorie diesmal anhält


Eine Chance hat die FDP vedient. Sie ist vermutlich uns allen als Alternative zu den großen Parteien allemal lieber als die selbsternannte "Alternative".
Der Veranstaltungsabend hier bei uns vor Ort, an dem "die" FDP ihre Gesundheitspolitik vorstellte, war - bis auf einige Wischiwaschi-Formulierungen, die man aber der begrenzten Zeit zuschreiben kann - bei weitem nicht so absurd wie die Veranstaltung 2009.

Es wird doch die Frage sein müssen, was von den hehren Versprechungen noch übrig bleibt, angesichts dieses Zweckdreiers. Er wird imho nicht funktionieren, deshalb bin ich für Neuwahlen.

Für alle Beteiligten im Gesundheitswesen wird sich nicht viel ändern, es sei denn, man würde mal eine Person ins Gesundheitsministerium entsenden, der man nicht am liebsten beidäugig Ptosisstützen verordnen würde und resistent gegen jede Form der Beeinflussung von außen ist, bei allen Entscheidungen den Bürger/Patienten/Wähler im Blick hat und sein Essen selbst bezahlt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 28.09.17, 07:22 
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Beiträge: 10892
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo Christiane,
"Dazu wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins ruhigere Leben; es war (ist ?) mir immer eine Freude/ein Gewinn, Sie zu lesen"- PR wird mit Sicherheit weiter hier schreiben, die Medizin lässt einen nicht los und ist fesselnd -und das ist gut so!
Hallo lieber PR:
vielleicht unterstützen Sie mich im Forum Gynäkologie bei Gelegenheit, gern auch in anderen Unterforen-je nach Kenntnisstand. Leider habe ich den Eindruck- bin zwar nicht so lange im Forum wie Sie, es sind jetzt aber auch schon immerhin 10 Jahre-dass es mit diesem Forum bergab geht. Es haben sich zwischenzeitlich viele verabschiedet, die sonst sehr aktiv dabei waren.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 05.10.17, 20:53 
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Registriert: 27.03.05, 23:51
Beiträge: 6193
Wohnort: Lörrach
sondern potentiell hektischer als der eines Berufstätigen,
weil er plötzlich nicht mehr e i n e n Arbeitsplatz hat, sondern deren v i e l e,
und die hauptamtlich, und jeden an einem anderen Ort.

Es sei denn, man mache ois oms ander. Wie bisher.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 07.10.17, 09:53 
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Das sind erste Symptome für AAADD

Zitat:
Vor Kurzem wurde bei mir A.A.A.D.D. diagnostiziert – Age Activated Attention Deficit Disorder, auf Deutsch: Altersbedingtes Aufmerksamkeitsdefizit.

Und so zeigt es sich:
Ich beschließe, meinen Rasen zu sprengen. Während ich den Gartenschlauch in der Einfahrt aufdrehe, schaue ich zu meinem Auto hinüber und stelle fest, dass es mal gewaschen werden sollte.
Als ich zur Garage laufe, bemerke ich, dass Post auf dem Terrassentisch liegt, die ich zuvor aus dem Postkasten geholt hatte.
Ich beschließe also, zuerst die Post durchzusehen, bevor ich das Auto wasche.
Ich lege die Autoschlüssel auf den Tisch, schmeiße die Reklame in den Mülleimer unter dem Tisch und bemerke, dass der Mülleimer voll ist.
Also lege ich die Reklame wieder auf den Tisch und beschließe, erst einmal den Papiermüll wegzufahren.
Doch dann denke ich mir, , wenn ich den Papiermüll wegfahre, kann ich auch gleich bei der Bank Geld abheben.
Ich schnappe meinen Geldbeutel und bemerke, dass meine Girokonto-Karte fehlt. Mir fällt ein, dass die Karte auf dem Schreibtisch im Büro liegt, also gehe ich zum Schreibtisch im Haus und sehe dort eine Tasse Kaffee herumstehen, die ich ja noch trinken wollte.
Ich schaue gleich nach meiner Bankkarte, aber erst muss ich noch den Kaffee wegstellen, damit ich ihn nicht aus Versehen umkippe.
Der Kaffee wird kalt, und ich beschließe, ihn in der Küche im Topf etwas aufzuwärmen.
Während ich mit dem Kaffee in die Küche laufe, fällt mir die Blumenvase auf dem Esstisch ins Auge - die Blumen brauchen Wasser.
Ich stelle den Kaffee auf den Esstisch und entdecke meine Brille, nach der ich den ganzen Morgen gesucht habe. Ich beschließe, die Brille lieber auf den Schreibtisch ins Büro zu legen, aber erst brauchen die Blumen frisches Wasser.
Ich lege dir Brille wieder auf den Esstisch, laufe mit der Vase zum Spülbecken und erblicke plötzlich die TV-Fernbedienung. Jemand hat sie auf dem Esstisch liegen lassen.
Mir wird klar, dass ich, wenn ich später fernsehen möchte, nach der Fernbedienung suchen werde, aber mich nicht daran erinnern werde, dass sie auf dem Esstisch liegt, also entscheide ich, sie wieder ins Wohnzimmer zu bringen, wo sie hingehört, doch zunächst werde ich den Blumen frisches Wasser geben.
Ich fülle frisches Wasser in die Vase, aber leider kleckere ich dabei etwas Wasser auf den Boden.
Also lege ich die Fernbedienung wieder auf den Esstisch, hole Handtücher und wische das Wasser auf.
Dann laufe ich wieder in den Flur und versuche mich zu erinnern, was ich eigentlich vorhatte. Am Ende des Tages: ist das Auto nicht gewaschen habe ich kein Geld abgehoben steht eine kalte Tasse Kaffee auf dem Esstisch haben die Blumen immer noch kein frisches Wasser, ist meine Bankkarte immer noch nicht in meinem Geldbeutel, kann ich die Fernbedienung nicht finden, suche ich wieder meine Brille und kann mich nicht erinnern, wo die Autoschlüssel hin sind. Als ich dann versuche, herauszufinden, warum ich heute nichts erledigt habe, bin ich erstaunt, denn ich weiß, dass ich heute den ganzen Tag lang verdammt beschäftigt war und jetzt völlig erschöpft bin.
Mir wird klar, dass das ein ernstes Problem ist, und ich versuche gleich, mir Hilfe zu holen, aber erst muss ich noch meine E-Mails checken...
Bitte tut mir einen Gefallen. Leitet diese Nachricht an alle weiter, die ihr kennt, denn ich kann mich nicht erinnern, an wen ich sie überhaupt geschickt habe.


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 Betreff des Beitrags: Muss doch mal wieder erinnern
BeitragVerfasst: 07.10.17, 20:53 
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Registriert: 27.03.05, 23:51
Beiträge: 6193
Wohnort: Lörrach
an einen Propheten, der unter Rotgrün ausgeplaudert hat, was heute unter dem Diktat kranker Kassen Sozialgesetz ist:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialvertr%C3%A4gliches_Fr%C3%BChableben

PR

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