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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ein kleiner Ausblick auf 2018
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 Betreff des Beitrags: Ja klar ist Die Linke wählbar.
BeitragVerfasst: 16.09.17, 20:32 
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Wird auf jedem Wahlzettel stehen und brüllt einem derzeit von jedem fünften Laternenpfahl entgegen.

Ja, und ?

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 17.09.17, 01:26 
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Das Thema Linke haben wir doch durch. Im Westen klar unter 5 Prozent, im Osten Protest- und Vergangenheitspartei. Beiden Gruppen ist das Wahlprogramm egal, sonst wärs ganz aus. Im Osten teilt sich die Linke mit der AFD 40 Prozent. Ich freue mich schon auf das Gesicht von Matthias Höhn am 24. um 20.15 in der Berliner Runde. Selber schuld, nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen!

...ach ja, zum Thema 2018: Sie sollten auch auf die GroKo hoffen, denn sollte die SPD auf die Oppositionsbank, wird sie dort nach links rutschen. Der Platz dort ist eng, und jemand wird weichen müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 17.09.17, 10:28 
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Humungus hat geschrieben:
denn sollte die SPD auf die Oppositionsbank, wird sie dort nach links rutschen.
Wär' doch gar nicht so schlecht, würde die SPD nach links rutschen. Dann gäbe es vielleicht eine reelle Chance Politik für's Volk zu machen. Wie sagte jemand mal so schön: Hätten die Sozialdemokraten nicht so viel Angst vor der Sozialdemokratie, könnten sie ja tatsächlich was reißen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunt pueri pueri...
BeitragVerfasst: 17.09.17, 20:32 
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PR hat geschrieben:
Und denen will halt so gar nicht mehr auffallen, dass hier eine Tatsache nach der andern mit veröffentlichten Presseartikeln verlinkt ist.


Pueri ist 5-6 Jahre jünger als Sie, also verschonen Sie mich mit Ihrer Altersweisheit. Und "Tatsachen" liegen im Auge des Betrachters. Ich habe Ihnen meine Meinung zum Continentale-Pamphlet bereits mitgeteilt.
PR hat geschrieben:
Jetzt lassen Sie mal Frau Tochter fertig lernen und schaffen anfangen, und berichten dann wieder.


...worauf Sie sich verlassen können! Ich höre aber schon jetzt die Ausflüchte, warum unsere Erfahrungen doch ganz andere sind als Ihre. Es werden in etwa dieselben Kommentare kommen wie zu meiner Vorzeigeärztin oder dem Speyerer Arzt.

@Humungus

Haben Sie sich schon mal die "Partei der Humanisten" angesehen? 311 Mitglieder bundesweit, aber die dürften auf Ihrer Wellenlänge liegen. Und meiner auch...


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 Betreff des Beitrags: No, wenn Sie halt
BeitragVerfasst: 17.09.17, 20:36 
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Kindskopf
lieber lesen...

PR

PS: Die Einzahl von pueri ist puer

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 Betreff des Beitrags: Nicht interessieren?
BeitragVerfasst: 20.09.17, 15:55 
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Barnie Geröllheimer hat geschrieben:
Christianes Herz hat geschrieben:
Je mehr Konzern-/Kasseneigeninteresse, weil Letztere eben auch eine Art Unternehmer geworden sind, desto mehr eingeschränkte Medizin / ärztliche Handlungen, um Gelder für Eigeninteressen zu horten


Das alles ist eine Frage der Legislative, den Patienten muss das erst einmal überhaupt nicht interessieren, welche Probleme Doktor X mit seiner Selbstverwaltung oder seinen Arbeitsbedingungen hat. Ihn hat zunächst einmal nur zu interessieren, was ihm die diversen Sozialgesetzbücher und der Manteltarif Ärzte und das BGB zusichert.


Dr. Gassen spricht von „Versorgungsgefährdung“ und er ist eigentlich eher zurückhaltend in seinen Formulierungen.

https://www.youtube.com/watch?v=LlfrpAS ... e=youtu.be

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Die diversen Sozialgesetzbücher
BeitragVerfasst: 20.09.17, 16:52 
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sichern "dem Patienten" nix zu, und dem Kassenmitglied WANZ nackig.
Der Manteltarif Ärzte beschäftigt sich nicht mit Patienten.
Und das BGB geht unverdrossen davon aus, dass Arbeit ihren Preis hat, der in der Verhandlung zwischen Patient und Arzt "nach billigem Ermessen" gefunden, in Rechnung gestellt und bezahlt wird.

So geht das seit Jahrzehnten. Auch diese "Verhandlungen" zwischen zwei Behörden ergaben ein Resultat unterhalb der Inflationsrate, und auch Lohnsteigerungen spielen keine Rolle.

Wie Medien das Resultat kommentieren werden, ist ja auch längst klar.

Der Gassenjunge wird selbstredend keine neuen "Verhandlungspartner" kriegen, und die alten wie die neuen werden (Freiherr von und zu Bockelstark) lieber mit angestellten als selbständig denkenden Ärzten arbeiten wollen. Die werden sie kriegen. Sowie zunehmend mit angelernte Servicektäfte anstelle von Medizinischen Fachangestelltinnen.

Das Schweinesystem ist am Ende, Barnie. Kann aber natürlich gut sein, dass auch Sie noch e wengle brauchen, bis Sie es bemerkt haben.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 21.09.17, 09:38 
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Zitat:
Die diversen Sozialgesetzbücher sichern "dem Patienten" nix zu, und dem Kassenmitglied WANZ nackig.


Ausgerechnet Sie, der nicht imstande zu sein scheint, "Krankenkasse" und "Gesundheitswesen" richtig zu schreiben, wollen hier Korinthen kacken??

Zitat:
Der Manteltarif Ärzte beschäftigt sich nicht mit Patienten.


98 mal kommt im Text der Bezug zum "Versicherten" vor, der ganze Abschnitt 7 widmet sich den Rechten und Pflichten der "Versicherten"

Zitat:
Und das BGB geht unverdrossen davon aus, dass Arbeit ihren Preis hat, der in der Verhandlung zwischen Patient und Arzt "nach billigem Ermessen" gefunden, in Rechnung gestellt und bezahlt wird.


..und dass der Arzt seiner Pflichten nachkommt, siehe §630a und c jeweils Absatz 2.

Zitat:
Kann aber natürlich gut sein, dass auch Sie noch e wengle brauchen, bis Sie es bemerkt haben.


Ja, Sie sind der Größte! Deshalb wird `s um Sie herum auch bald sehr einsam, denn keiner kann Ihnen das Wasser reichen!


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 Betreff des Beitrags: Keine Honorarvereinbarungen
BeitragVerfasst: 21.09.17, 15:00 
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Wie geht es weiter, wenn keine Vereinbarungen getroffen werden? Im Netz wird ganz offen zu Streiks aufgerufen. Wann werden die Kassen ernsthaft angegangen, dass sie auch eine Verantwortung zur Versorgung tragen? Wann schalten sich Patientenvertreter ein?

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 21.09.17, 15:35 
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So lange die Niedergelassenen weiterhin um Brosamen kämpfen wird sich nichts ändern. Die Patientenvertreter werden erst dann aktiv, wenn die Versorgung endgültig kollabiert. Und dann werden sie mit dem Finger nicht auf die Politik zeigen, denn die alimentiert sie schließlich.

Streik? KV - kannste vergessen. Hat bei den Hausärzten nicht geklappt, klappt nicht einmal in Kleingruppen mit großer Macht. Im Facharztforum bezeichnete ein Kollege mal die Protestler mit "kleine, dürre Fäustchen". Sehr richtig und sehr frustrierend. Keine Angst, Christiane, der Wandel wird kommen. Aber die Ärzte werden ihn nur passiv auslösen. Der letzte macht das Licht aus.

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 Betreff des Beitrags: Morgen !
BeitragVerfasst: 23.09.17, 16:31 
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Weder am Sachleistungsprinzip noch an den Selbstverwaltungen wird gerüttelt und die FDP will alles. Per Zwangszahlung wie bisher und der ganz teure Rest fällt unter "Pech, wenn Du es Dir nicht leisten kannst, den Mindestlohn o. ä. haben wir allerdings auch nicht im Angebot." Wie gesagt, die FDP ist am ehrlichsten diesbzgl. gem. Programm.

https://www.tagesschau.de/inland/btw17/ ... t-101.html

Die FDP hält die Bürgerversicherung für eine „getarnte staatliche Zwangskasse“, also demgem. die jetzigen gesetzlichen Kassen für „ungetarnte staatliche Zwangskassen“ und sie will beides: Staatliche Zwangskasse von uns finanziert fürs Schwarzbrot (solange es noch gutgeht mit Margarine drauf) und die Butter dürfen wir dann über Allianz & Co. finanzieren.

Ähnlich ist es auch jetzt schon bzw. der Weg dahin wird deutlich ... aber so schwarz auf weiß ... als Parteiprogrammpunkt ... ist bittere Solidarität. :roll:

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Diesmal also andersrum: die FDP will
BeitragVerfasst: 24.09.17, 23:52 
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jetzt von Staats wegen, was die Ärzte ihr längst vormachen.

Dies übrigens zwecks reiner Selbsterhaltung, und mit dem etwas verdrucksten Segen ihrer Zwangskörperschaft. ("Sie hatten doch gewusst, dass Sie zusätzliche Einnahmen hätten generieren müssen !"). Hab ich als ehem. Sozi eben nicht gemacht, und deshalb geht mein Laden in fünf Arbeitstagen definitiv "vom Netz" (B.Steffens, die Gesundheizmisterin mit den größten Problemen).

Das mutmaßliche Wahlergebnis ist exakt das von mir gewählte: ein Schuss Gelb zum Schwarz, damit man sich auch etwas Grün noch wird leisten können.

Und jetzt einfach mal so ins Blaue hinein: inländisch dringend wär endlich die stringente Kontrolle über die nicht bundesweit organisierten daher besonder kranken Kassen, ah, oh, kaka. Dass die sich ihre Gesetze selber schreiben, sollte mit Rot in der Opposition auf lange Zeit beendet sein. Schaumermal.

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BeitragVerfasst: 25.09.17, 23:02 
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"Direktmandate der Gesundheitspolitiker
Lauterbach und Gröhe bleiben im Bundestag ..."

https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... -bundestag

Der Jens Spahn kann offensichtlich die Leute besoffen reden :oops: der ist einer der ganz wenigen, die keine Federn lassen mussten.

Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein kleiner Ausblick auf 2018
BeitragVerfasst: 26.09.17, 06:42 
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Ist ja so still hier geworden? Da hat der eine oder andere wohl mit Berufspolitik zu tun?! :wink:

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 Betreff des Beitrags: Also ich ja mal nicht.
BeitragVerfasst: 26.09.17, 07:27 
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Noch zwei Sprechstundentage, ein Aktenausgebtag, ein Abrechnungstag, und gut is.
Mein KV-Ident-Codierkärtchen werde gültig gehalten, hat mir die Zwangskörperschaft nach mehrfachem Nachfragen versichert.

PR

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