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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ein Lungenfacharzt aus Leverkusen ...
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BeitragVerfasst: 22.03.17, 19:31 
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... ist konsequent und klagt gegen VW, Audi, Porsche: Klagegrund: „Fortgesetzter gewerbsmäßiger Bandenbetrug, gemeingefährliche Vergiftung, Luftverunreinigung und schwere Körperverletzung“.

https://www.medical-tribune.de/meinung- ... nis-sehen/

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 22.03.17, 21:26 
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..und hier rät ein Lungenfacharzt zum Schutz vor Feinstaub aus Laserdruckern (@admin: ich distanziere mich von jeder Produktempfehlung, deshalb bitte den Link stehenlassen)

Zitat aus dem Text: "70% aller Arbeitnehmer sind betroffen"

Das Kesseltreiben gegen Dieselmaschinen geht mir tierisch auf die Nüsse! Wer ein bissel was von Motorenbau versteht, erkennt diese "alternativen Fakten" um den Dieselmotor und muss die Intention dahinter sehr schnell erkennen:
Man möchte dem deutschen Dieselmichel für Kats oder/und "gesünderen" Treibstoff das Geld aus der Tasche ziehen, ohne die Transportkosten von Waren zu verteuern. Deshalb erzählt man dem Durchschnittsdepp so absurde Geschichten wie: "Der PKW-Diesel ist bäh, aber der LKW-Diesel okay.


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BeitragVerfasst: 23.03.17, 00:24 
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... vergisst er hoffentlich nicht noch die Hersteller von "natürlichen" Holzöfen, Kaminen, Grillrosten, Ölheizungen etc.:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Smog%2FFeinstaub?nid=73400

Ich schließe mich mal Herrn Geröllheimer an, auch mich nervt dieses momentan den Zeitgeist bestimmende Diesel-Bashing mächtig gewaltig. Darüber hinaus, dass der Lungenarzt neben seinem Praxisbetrieb (Wartezeiten beim Pneumologen heute bis zu 2 Jahren!) noch die Zeit und die Energie hat, sich juristisch mit den "Großen" anzulegen.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich gönne Herrn Winterkorn und seinen bonusverwöhnten Kollegen der Industrielobby gern das Gefängnis. Und ich wäre auch der letzte, der schädliche Einflüsse auf die Gesundheit nicht sehen will. Aber die derzeitige, offenbar von wieder anderen Lobbyisten und gebührenerhebungsgeilen Politikern angetriebene, selektive PKW-Dieseldiskussion, unter geradezu stoischer Ausblendung aller anderen Lebensrisiken und Luftverstänkerern, ist einfach nur lächerlich, mithin Ausdruck eines aus dem Ruder gelaufenen Wohlstandsphänomens.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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BeitragVerfasst: 23.03.17, 09:10 
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Ja, vielen Dank auch.

Diabetologen formieren sich gegen die Zuckermacht der Lebensmittelindustrie, Kinderärzte schlagen Alarm, wenn ihre Klientel „unter die Räder“ kommt, Kardiologen machen sich stark für die sportliche Betätigung ihrer Patienten und, und, und.
So ist es doch nur folgerichtig, wenn sich Pulmologen entspr. einbringen.

Die besagte Kreuzung in Leverkusen ist zu Spitzenzeiten ein Graus. Es schert sich kein Mensch darum, dass da Menschen wohnen.

So, wenn sich Fachärzte zu Wort melden, bekommen die Themen gleich mehr Schlagkraft. M. E.

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 23.03.17, 10:11 
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Beiträge: 804
Zitat:
Diabetologen formieren sich gegen die Zuckermacht der Lebensmittelindustrie, Kinderärzte schlagen Alarm, wenn ihre Klientel „unter die Räder“ kommt, Kardiologen machen sich stark für die sportliche Betätigung ihrer Patienten und, und, und.
So ist es doch nur folgerichtig, wenn sich Pulmologen entspr. einbringen.


Gegen einen fachmännischen Rat/Hinweis hat ja keiner etwas, aber es wird - wie Du selbst ja treffend schreibst - täglich eine andere (aufgeblasene) Sau durch's Dorf getrieben, die Leute werden zweckdienlich verunsichert und für dumm verkauft. Letztendlich geht es den Sautreibern immer wieder ums Geldverdienen.

Die Geschichte mit dem Diesel ist ein Popanz, auch wenn ich die Behelligung der Anwohner an (Leverkusener) Verkehrsschwerpunkten nicht kleinreden möchte.
Mein alter Herr hatte eine Kneipe (= mein Elternhaus) an einem beschrankten Bahnübergang an einer Hauptstraße des damals größten Dorfes Bayerns.
Ich bin aufgewachsen mit permanentem Schrankengebimmel, mitunter 10-minütig knatternden Mopeds und aufheulenden Motoren vor geschlossenen Schranken, dem Höllenlärm des 100m entferntern Rangierbahnhofes, wo Dampfloks mit ohrenbetäubendem Pfeifen Überdruck abbliesen etc.; kurz und gut, ich bin aufgewachsen mit täglichem Dreck, vor allem aber täglichem Krach. Auch das sind gesundheitsschädliche Emissionen, obwohl ich außer meinem übersteigertem Selbstbewusstsein keine erkennbaren Schäden davongetragen habe. Weder HNOs noch Psychiater haben sich damals um unsere Situation geschert.
Und mit derartigen Belastungen leben viele Menschen, die nicht im Fokus der Medienberichterstattung stehen. Morgen vielleicht meldet sich auch ein Ohrenarzt, der sich fachmännisch über die Belastung von Einwohnern der Gemeinde Weingarten/Baden auslässt, durch dessen historischen Ortskern sich gewaltige Kolonnen auch schwerster LKWs quetschen.

Ausgerechnet einem Diesel, der unter den Strömungskraftmaschinen einen guten Wirkungsgrad hat und von vornherein mal rund 20-30% weniger Kraftstoff verbrennt als ein Benziner, vorzuhalten, er sei eine der Hauptursachen für Feinstaub, ist einfach unehrlich...., auch wenn ein Pneumologe (Pulmologe?) im Chor mitsingt!

Ergänzung (gerade bei Wikipedia gefunden):
Dieselmotore erzeugen jährlich 29.000 Tonnen Feinstaub. An 365 Tagen und Nächten.

Ein Silvesterfeuerwerk 4000 Tonnen!!!

Soviel zur Ehrlichkeit der Diskussion.


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BeitragVerfasst: 23.03.17, 12:37 
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Registriert: 04.11.06, 11:35
Beiträge: 676
der Feinstaub..... bin mitten im Krieg 1942 geboren, meine Eltern 3 x ausgebomt. In der zerstörten Großstadt aufgewachsen,
in sehr gesunder von Phosphor und anderen Kampfstoffen geschwängerten Luft. Nach Bomberangriffen in verschimmelten Kellern
überlebt und dann oben der gröbste Staub....das war für ein Kleinkind nicht gerade optimal.
Nach dem Krieg spielen in Ruinen, in der Schule Qäckerspeisung und Lebertran.
Dann Reihenuntersuchungen mit alten Röntgengeräten, alles o.k. bis jetzt.
Die Militärfahrzeuge und LKW stanken fürchterlich.
Da regt man sich heute über relativ saubere Dieselfahrzeuge auf.
Einfach abartig, wenn man bedenkt dass wir Kriegsgerät und die dazugehörige Munition weltweit verteilen.
Noch suchen sie in den Weltmeeren nach der tonnenweise verkappten Munition.
Asbest, Plastik und Pestizide veredeln den Rest und trotzdem werden wir immer älter.
Doch zum Trost, die Natur löst jedes Problem, auch das des Homosapiens, indem sie sich seiner entledigt.


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