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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Junge Ärzte hadern mit Klinikalltag
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 Betreff des Beitrags: Junge Ärzte hadern mit Klinikalltag
BeitragVerfasst: 06.03.17, 16:55 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10903
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
so lautet die Überschrift eines Artikels im aktuellen Ärzteblatt, Ausgabe A, Heft 9, 3. März 2017, Seite 399/400.
Wer Zugang zum Deutschen Ärzteblatt hat und sich für die Umfrage an 1300 Assistenzärzten interessiert, dem sei der Beitrag sehr empfohlen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 06.03.17, 19:22 
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Registriert: 31.12.12, 15:22
Beiträge: 2005
Es ist bereits bezeichnend, das Wort „Ideal“-… zu gebrauchen, wenn die ärztliche Tätigkeit in ihrer einstigen Selbstverständlichkeit gemeint ist. Ebenso absurd, dass ein Arzt während seiner helfenden Tätigkeit „sieht“, dass er in igendjemandes Verlustzone hineinarbeitet.
Eigentlich müssten sich die jungen Ärzte darum reißen, selbständig, ohne Beeinflussung zu arbeiten. Dann macht ein solch langes Studium doch erst (Lebens-)Sinn. Dass man den höchst angesehenen Beruf so dermaßen kleinbekommen hat, sucht seinesgleichen.

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: kleinbekommen - wer war's ?
BeitragVerfasst: 06.03.17, 21:17 
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Beiträge: 6196
Wohnort: Lörrach
Es waren die Sozis, Hand in Hand mit dem Großkapital. Hab hier oft genug die K.Lauterbach'schen und U. Schmidt'schen Verflechtungen angeprangert und mich bei parteiöffentlicher Erwähnung derselben von einer Staatse mit Jusomethoden flachbügeln lassen.

Seitdem und bis heute laufen gesteuerte Medienkampagnen und betreiben sämtliche Verbands- und Körperschaftsfunktionäre das gleiche Spiel. Nein, das ist kein Verfolgungswahn, es ist Tatsache.

Das Eros des Arztberufs ist den Haupt- und Staatshuren zum Opfer gefallen.

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BeitragVerfasst: 07.03.17, 10:31 
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Registriert: 04.06.13, 11:38
Beiträge: 754
Christianes Herz hat geschrieben:
Eigentlich müssten sich die jungen Ärzte darum reißen, selbständig, ohne Beeinflussung zu arbeiten. Dann macht ein solch langes Studium doch erst (Lebens-)Sinn. Dass man den höchst angesehenen Beruf so dermaßen kleinbekommen hat, sucht seinesgleichen.


...hat mein alter Herr auch immer gesagt!

"Barnie, mach dich selbständig! Dann bisch dein eigener Herr, schaffsch für dich selber und nicht für andere und dann kannst dir auch dein Tag selber einteilen"

Heut weiß ich, dass das Anspruchsdenken meiner Kundschaft, der Wettbewerbsdruck und die Krankenkassen die Herren sind und ich schaff fürs Finanzamt und für Umlagen und Versicherungen.

Die güldenen Zeiten der 60er, in denen mein alter Herr auch ohne Schulabschluss bestens verdienen konnte, sind sowas von vorbei.....!


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BeitragVerfasst: 07.03.17, 12:12 
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Registriert: 31.12.12, 15:22
Beiträge: 2005
Ich meine auch, wenn die Profession des Arztes, die erlernte/gewachsene Profession, die Balance zwischen "Wirtschaftlichkeit" und "Patientenwohl" zu halten, zerstört wird, dann ist allen Menschen geschadet. Ob reich oder arm, ob privat oder gesetzlich. Es ist auch noch himmelschreiend dumm, weil nur schwer wieder umkehrbar.

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 08.03.17, 15:07 
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Registriert: 27.03.05, 23:51
Beiträge: 6196
Wohnort: Lörrach
Denn es verlagert sämtliche Verantwortung für "unumgängliche Rationierung" auf "die übergeordnete Verantwortung" (Gandjour, Lauterbach), diesmal in Gestalt von anonymen Riesenstrukturen (HMOs) in privater (Investoren-)Hand (mit öffentlicher Partnerschaft, PPP), die "Gesundheit aus einer Hand" (sinngemäß Bertelsmannstiftung) verkaufen, das ist "Beratung", Versicherung und Gesundheitsleistung auf allen Ebenen gleichzeitig.

Damit soll verhindert werden, dass das Volk angesichts der Rationierung rebellisch wird.

Woher die Politik den Glauben nimmt, diese Konglomerate in irgend einer Weise noch kontrollieren zu können, ist mir unerfindlich. Wahrscheinlich genug will sie das garnicht, weil die politischen "Entscheider" bei diesem deal privat mitprofitieren, in etlichen Fällen erwiesen, Aufsichtsratsposten und so.

PR

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