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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Die eGk ist Pflicht
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 Betreff des Beitrags: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 28.07.16, 10:51 
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Unsere Gerichte nehmen den gesetzlich Versicherten das Recht auf eine ärztliche Behandlung ohne eGk bzw. zwingen sie ansonsten in den Selbstzahlermodus.

Grundsatzurteil vom Landessozialgericht darüber, dass wir die elektronische Gsundheitskarte in der heutigen Form akzeptieren müssen, um ärztlich behandelt zu werden.
Was von den Karteninhabern nicht akzeptiert werden muss (und das sollten wir unbedingt im Hinterkopf behalten) ist, dass die Krankenkassen ungefragt unsere Statusangaben zur Versicherung erweitern (z. B. falls jemand an Programmen bei Fachärzten, bestimmt durch die Kasse, teilnimmt).
Insofern bremst das Gericht die Kassen denn doch ein wenig aus.

http://www.juraforum.de/recht-gesetz/ei ... sig-562960

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Die kranken Kassen werden
BeitragVerfasst: 28.07.16, 19:04 
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sich die Erlaubnis zur Angabe dieser Daten in bekannter Manier erschleichen durch Verstecken der diesbezüglich notwendigen Informationen in einem abartigen Wust von unübersichtlichem klein gedrucktem Text.

Tja, so ist das halt, timmiezwoo, wenn man medizinische z.B. Diagnosen als "Sozialdaten" behandelt: alle Welt kriegt's mit.

Das muss sein, erst recht, wenn es sich um medizinische Diagnosen handelt, die die bei den besonders kranken Kassen so begehrten "lukrativen Krankheitsepisoden" [nach Karlchen Lauterbach] belegen - weil sie die entsprechenden RSA-Zahlungen auslösen, die ein Kässchen nach dem anderen pleitemachen und so den Seehofer'schen Wahn reparieren sollen: mehr Wettbewerb durch mehr kranke Kassen, damit am End wenig mehr überbleibt als die Superdupergesundheizkasse ah, oh, kaka.

Sozialgerichte, Christiane, haben kranke Kassen selten ausgebremst, und besonders kranke Kassen noch nie.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 29.07.16, 20:20 
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PR hat geschrieben:
Tja, so ist das halt, timmiezwoo, wenn man medizinische z.B. Diagnosen als "Sozialdaten" behandelt: alle Welt kriegt's mit.
Was sollten medizinische Diagnosen denn sonst sein wenn nicht Sozialdaten?

PR hat geschrieben:
Das muss sein, erst recht, wenn es sich um medizinische Diagnosen handelt, die die bei den besonders kranken Kassen so begehrten "lukrativen Krankheitsepisoden" [nach Karlchen Lauterbach] belegen - weil sie die entsprechenden RSA-Zahlungen auslösen...
Weshalb liefern Sie denn dann den Krankenkassen diese "lukrativen Krankheitsepisoden"?


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 Betreff des Beitrags: Ich liefere nicht, timmierzwoo.
BeitragVerfasst: 30.07.16, 00:19 
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Diese Daten stiehlt mir die kranke Kasse. Mit der Spionagekart noch effektiver als bisher.

Was sind eigentlich medizinische Daten von Nichtzwangskassenmitgliedern, timmiezwoo ? Auch Sozialdaten ?

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 30.07.16, 09:00 
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PR hat geschrieben:
Ich liefere nicht, timmierzwoo. Diese Daten stiehlt mir die kranke Kasse...
Die Diagnosen liefern die Ärzte, auch wenn diese Diagnosen oftmals nur auf dem Papier bestehen und begleiten Patienten lebenslang – dem zentralen Datenpool sei Dank. Das Up- bzw. Rightcoding liegt aber nicht nur im Interesse der Krankenkassen sondern hat auch Einfluss auf das Ärztehonorar, denn neben den Chronikerzuschlägen hängt auch die Honorarentwicklung von der Entwicklung der Morbidität ab. Dass die Honorarentwicklung an die Morbiditätsentwicklung gekoppelt wird wurde von der Ärzteschaft gefordert. Die Morbiditätsdaten sind die Grundlage für regionale Verhandlungen um die Gesamtvergütung.

PR hat geschrieben:
Was sind eigentlich medizinische Daten von Nichtzwangskassenmitgliedern, timmiezwoo ? Auch Sozialdaten ?


SBG V hat geschrieben:
Werden von Unternehmen der privaten Krankenversicherung elektronische Gesundheitskarten für die Verarbeitung und Nutzung von Daten nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 und Absatz 3 Satz 1 an ihre Versicherten ausgegeben, gelten Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 sowie die Absätze 3 bis 5a, 6 und 8 entsprechend.

§ 219a Elektronische Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur

Verband der Privaten Krankenversicherung hat geschrieben:
Im Gegensatz zur elektronischen Gesundheitskarte der GKV ist der Einsatz der Card für Privatversicherte freiwillig – sowohl für Sie als auch für Ihre behandelnden Ärzte und Apotheker. Auch wenn Sie die Card nicht bei sich führen, ist eine Behandlung möglich; die notwendigen Verwaltungsvorgänge müssen dann allerdings „von Hand" erledigt werden. Lediglich als Versicherter im Basistarif müssen Sie Ihre Card immer vorlegen, wenn Ihr Versicherer Ihnen diese statt eines Behandlungsausweises ausgehändigt hat.

Was ist die Card für Privatversicherte


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BeitragVerfasst: 30.07.16, 23:55 
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Genau, timmiezwoo.

Da verhandeln zwei Zwangskörperschaften regelmäßig den Preis für die nach dem nächsten Erdbeben fälligen Reparaturen. Wie immer auf dem Rücken des die Reparaturen ausführenden Dritten.

Besser als Sie das tun, kann man die Abartigkeit der im 'schländischen Gesundheizsystem real existierenden Planwirtschaft nicht beschreiben, timmiezwoo, auch echt nicht.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 31.07.16, 14:12 
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PR hat geschrieben:
Besser als Sie das tun, kann man die Abartigkeit der im 'schländischen Gesundheizsystem real existierenden Planwirtschaft nicht beschreiben, timmiezwoo, auch echt nicht.
In einer reinen Planwirtschaft gibt es keinen „Wettbewerb“. Deutschland hat eine „soziale Marktwirtschaft“ die Zug um Zug ausgehöhlt wird bis schließlich nur noch Marktwirtschaft übrig bleiben wird. Deutschland, aber auch Europa sind unter dem Kapitalismus Anstand und Werte abhanden gekommen. Mittlerweile geht es nur noch darum maximalen Profit zu erzielen. Die Ökonomisierung im Gesundheitswesen zielt auf das Erwirtschaften von Gewinnen aus gesundheitlichen Dienstleistungen ab und ist nur ein Symptom dafür.

Sie wären für mich wesentlich glaubwürdiger, wenn Sie sich den strukturellen Problemen widmen würden anstatt einseitig über Krankenkassen herzuziehen, sich in der Opferrolle zu suhlen und damit den politischen Eliten noch in die Karten zu spielen. So bleibt der fade Beigeschmack, dass es Ihnen ausschließlich darum geht, die Klassenmacht einer gesellschaftlichen Elite wiederherzustellen die sich ihrer Privilegien beschnitten glaubt.


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 Betreff des Beitrags: Irrtum, Schätzchen.
BeitragVerfasst: 31.07.16, 17:07 
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Ich rate hier genau wie am dafür geeigneten Ort den humansten und empathischsten unter meinen potienziellen Nachfolgerinnen davon ab, meine Praxis in ein, zwei Jahren auch nur geschenkt zu übernehmen und so weiter zu betreiben, wie ich das bald ein Vierteljahrhundert lang gemacht hab. Meine Karteikarten wird im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens kriegen, wer ordentlich was vom Geldverdienen versteht, oder niemand.

Die strukturellen Probleme des 'schländischen Gesundheitsfürsorgewesens sind sehenden Auges und gegen meinen jederzeit deklarierten Widerstand gemacht worden von Leuten, die ich als Sozialisten kennengelernt hatte und als Blockwarte der Planwirtschaft definitiv hinter mir gelassen hab. Dieses verrottete und verlogene Kassensystem ist am Ende. Anstand und Werte hat es nie gebraucht und nie gehabt. Es betätigt und braucht niedrigste Instinkte, und lebt davon bestens: 14 Gehälter im Jahr.

Wer das längst kapiert hat, das sind die kranken Kassen selber, von denen der zum Überleben gesetzlich vorherbestimmte (Gesetzgeber: Franz Knieps, damals AOK-Bundesverband) kleine Anteil (AOKen, Knappschaft, ein Restkonglomerat)I folgerichtig längst zu profitzentrierten Konzernen mutiert ist. Vielleicht erinnern Sie sich an meine Frage zu früheren Zeiten: „was wollt Ihr eigentlich, was die kranken Kassen sein sollen ?“ Haben die Ihnen übrigens diese Frage mittlerweile mal selber vorgelegt ?

Den Schaden aus dieser Entwicklung hat das an die Kassenkonzerne verkaufte gemeine Kassenmitglied: es ist den Arzt des Vertrauens losgeworden. Künftig sind Ärzte ganz überwiegend Angestellte, die ihr Arbeitgeber per Arbeitsvertrag und Kwalitääzhandbuch beliebig steuern kann, Hand in Hand mit dem Kassenkonzern. Passt superduperklasse dazu: das Antikorruptionsgesetz. Es ist dies die Gesetzwerdung der uralten Gandjour-Lauterbach'schen Forderung: wir werden eine "übergeordnete Verantwortung" brauchen, wenn wir eine (als unumgänglich erkannte) Rationierung im Gesundheitswesen politisch so durchsetzen wollen, dass das Mitglied nicht sofort gegen seine kranke Kasse rebelliert.

Mich kratzt das insofern, als ich diesem allem „meine“ Patientinnen auszuliefern gezwungen sein werde, die mir ein gutes Vierteljahrhundert lang ihr Vertrauen geschenkt haben und deren Familie ich in drei und vier Generationen kenne. Ansonsten nicht. Vorgestern ist mir meine erste Pensionszahlung gutgeschrieben worden.

Wer hat uns verraten ? Und glauben Sie ja nicht, Sie wären ein Haar besser.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 31.07.16, 21:55 
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PR hat geschrieben:
Meine Karteikarten wird im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens kriegen, wer ordentlich was vom Geldverdienen versteht, oder niemand...

Dieses verrottete und verlogene Kassensystem ist am Ende.


Alles im "Patienteninteresse", gell...?

Wer kümmert sich um den Schuhputzer? Der Schutzputzer (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: 'schland will andere Ärzte
BeitragVerfasst: 01.08.16, 07:33 
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und 'schland wird andere Ärzte kriegen.

Noch eine Ärztegeneration wird sich nicht belügen und verbrennen lassen.
Dafür wenigstens im Nachhinein zu sorgen fühle ich mich verpflichtet.

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 09.08.16, 11:15 
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http://www.buendnis13.de/fakten-und-skandale/

Ein bisschen Werbung. Unter anderem deshalb, weil es (m. E.) eine gute Zusammenfassung dessen ist, womit wir unseren Kindern/Enkeln erklären können, weshalb wir z. B. unseren Medikamentenplan weiterhin auf Papier bei uns tragen. Die verstehen es sonst gar nicht mehr.

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 09.11.16, 12:03 
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Achtsam bleiben bei dem, was Herr Gröhe uns noch lässt.

Studie "Weiterentwicklung der E-Health-Strategie" veröffentlicht
„Wichtige Ergebnisse der Studie:
• Die Studie empfiehlt, künftig noch gezielter die Versorgungsqualität beim Einsatz von E-Health und Big Data im Gesundheitswesen in den Mittelpunkt zu stellen und dabei alle wesentlichen Akteure im Gesundheitswesen einzubinden
• Um neue nutzenbringende Technologien verstärkt einzusetzen, wird vorgeschlagen, die Handlungsspielräume der einzelnen Akteure sowie bestehende Gesetze und Regelungen zu überprüfen
• Für den Einsatz von digitalen Technologien sollte die gesellschaftliche Akzeptanz erhöht werden. Dazu soll die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten bei der Bevölkerung und insbesondere beim Fachpersonal des Gesundheitswesens beitragen.“

http://www.bundesgesundheitsministerium ... ungen.html

Um uns herum wird gehackt und gehackt, keine Mail, kein Buchstabe ist mehr sicher, aber Herr Gröhe hält stur daran fest, dass nur offengelegte Daten guten Daten für uns als Solidargemeinschaft sind.
„Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten bei der Bevölkerung …“ kann (m. E.) nur bedeuten: „Nimmst Du mir nicht die xyz-App ab, schneid ich Dich ein Stück weit von Deinen bisherigen Rechten ab":
“Versicherungsvertragsgesetz
Teil 3 - Schlussvorschriften (§§ 209 - 216)
§ 213
Erhebung personenbezogener Gesundheitsdaten bei Dritten
(1) Die Erhebung personenbezogener Gesundheitsdaten durch den Versicherer darf nur bei Ärzten, Krankenhäusern und sonstigen Krankenanstalten, Pflegeheimen und Pflegepersonen, anderen Personenversicherern und gesetzlichen Krankenkassen sowie Berufsgenossenschaften und Behörden erfolgen; sie ist nur zulässig, soweit die Kenntnis der Daten für die Beurteilung des zu versichernden Risikos oder der Leistungspflicht erforderlich ist und die betroffene Person eine Einwilligung erteilt hat.
(2) Die nach Absatz 1 erforderliche Einwilligung kann vor Abgabe der Vertragserklärung erteilt werden. Die betroffene Person ist vor einer Erhebung nach Absatz 1 zu unterrichten; sie kann der Erhebung widersprechen.
(3) Die betroffene Person kann jederzeit verlangen, dass eine Erhebung von Daten nur erfolgt, wenn jeweils in die einzelne Erhebung eingewilligt worden ist.
(4) Die betroffene Person ist auf diese Rechte hinzuweisen, auf das Widerspruchsrecht nach Absatz 2 bei der Unterrichtung.”

https://dejure.org/gesetze/VVG/213.html

Aber auch dies kommt von Herrn Gröhe: Er lässt nun ausschreiben, wer gefördert werden soll, zu forschen, inwieweit sich Ethik und Digitalisierung vertragen. Die Reihenfolge hätte ja längst andersherum sein müssen. Eigentlich.
Hier (z. B.) denkt man noch ziemlich „am Anfang“ nach:

http://politik-digital.de/news/internet ... ng-150211/

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 04.08.17, 21:57 
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Und nun wird spekuliert, dass das Projekt elektronische Gesundheitskarte über kurz oder lang eingestampft wird:
http://www.br.de/nachrichten/elektronis ... s-100.html
Gut 1,7 Milliarden Euro, davon über 1 Milliarde allein von den gesetzlich Pflichtversicherten einbehalten, in den Wind geschrieben.

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: In den Wind ? 1,7 Mrd.? Naheeein,
BeitragVerfasst: 05.08.17, 15:15 
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Geld ist nie weg, es ist immer bloß woanders, in dem Fall halt auf den Konten der Not leidenden IT Industrie. Ein Konjunkturprogramm vom Feinsten. Peanuts im Übrigen, verglichen mit den Beitragssummen, die die kranken Kassen horten und nicht gesetzesgemäß ausgeben.

Ansonsten kann und kann und kann es ganz gewisslich nicht sein, dass das Schnüffelcardprojekt aus technischen Gründen nicht fertig wird. Das muss andere Gründe haben, und ich bin mir längst sicher, es sind juristische Gründe: die Spezifikationen für die Karten und Kartenleser sind so dermaßen illegal, dass sich kein Hersteller findet, der das liefern kann, ohne in kürzester Zeit massive rechtliche Probleme zu kriegen.

Mal gucken, wenn das Ding und seine Durchdrückerkolonnen lang genug tot sind, vielleicht gibts dann ja mal wieder eine Enthüllungsgeschichte, mit der sich ordentlich Geld verdienen lässt...

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Die eGk ist Pflicht
BeitragVerfasst: 13.08.17, 00:46 
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Herr Karl-Josef Laumann hat sich vom Bundespatientenvertreter zum NRW Gesundheitsminister verändert. Ich will jetzt nicht beurteilen, ob und an welcher Stelle er besser aufgehoben wäre.
Jetzt jedenfalls tut er sich um im Datenschutz und meint, dass Patient der Herrscher über seine Gesundheitsdaten sein muss und diese ähnlich wie seine Kontobewegungen immer und überall beobachten können muss.
Weiß er nicht, dass die Akten von Ärzten angelegt, geschrieben und gespeichert werden? Wie kommt er darauf? Muss sich politisches Personal so gar kein Basiswissen mehr draufschaffen zumindest darüber, wovon es spricht?
Wenn das so käme, wird es zwangsläufig nur noch Texte geben, die keinen privaten Bezug zum Patienten haben.
Der Beitrag passt auch evtl. in "Entprivatisierung der Gesundheit".

Frdl. Grüße
Christiane

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... tenzugriff


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