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 Betreff des Beitrags: Re: e-health
BeitragVerfasst: 15.02.16, 23:57 
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Morgen (16.02.2016) kommt eine Dokumentation bzgl. Wearables etc.
Titel der Sendung: "Der digitale Patient"
http://www.tvspielfilm.de/tv-programm/s ... 34188.html
21:30 - 22:10 Uhr, ARTE

Frdl. Grüße und eine schöne Woche
Christiane


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BeitragVerfasst: 18.02.16, 00:21 
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Wollen denn die 'schländischen tatsächlich dauernd beglotzt werden,
wenn man ihnen dafür ihr Heil bloß verspricht ?

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 Betreff des Beitrags: Re:Bloße Versprechen
BeitragVerfasst: 18.02.16, 12:39 
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Ich konnte nicht gucken; ich war nachtjoggen, weil ich für den 16. noch ein paar Meilen nachmelden sollte. :)
Ernsthaft, ich habe die Sendung schlicht „verpennt“, schau evtl. mal am Wochenende via Mediathek hinein.
Und/aber: Konzernintern wird viel für die Gesundheit der Mitarbeiter getan, es wird sehr viel Wert auf die Prävention gelegt und allen wird Gelegenheit gegeben, Kurse, Untersuchungen, Impfungen mitzumachen.
Die Armbändchen und die Weitergabe der Daten werden noch nicht einmal ansatzweise beworben und (weil ich ja unkritisch und selbstverständlich die Haltung der aktuellen Entscheiderebene übernehme), halt ich mich dran und nehm sie nicht (die Wearables).
Es laufen aber etliche Kollegen mit den Bändchen herum, merkwürdigerweise fast ausschließlich junge Kollegen und die, die eh schlank und fit sind (gefühlt). Nachgefragt, weil es eine willkommene, da einfache Selbstkontrolle ist. Über den Datenschutz bzw. darüber, was daraus versicherungstechnisch für die Mehrzahl der Krankenversicherten erwachsen wird/könnte, machen sich die allerwenigsten einen Kopf.
Wenn Sie es tatsächlich interessiert und Sie schauen aus Prinzip kein TV, schreibe ich noch kurz zur Sendung.

Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: fast ausschließlich junge
BeitragVerfasst: 18.02.16, 14:40 
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Wundert mich nicht.
Es ist den Staazekretärinnen und anderen Irrlichtern eh wurscht, was mit den Gesundheitsdaten passiert, Hauptsache sie werden erst mal wo zentral gespeichert und ausgewertet. Da kann noch so viel Pressemeldung (zig Kliniken liegen lahm wegen Hackerangriffen) oder Fernzähsendung dagegensprechen.
Und Hauptsache man hat in der Öffentlichkeit geäussert, wie wichtig der Datenschutz angeblich sei.

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 Betreff des Beitrags: Re: e-health
BeitragVerfasst: 18.03.16, 14:49 
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„Widerstand gegen die elektronische Gesundheitskarte ist weiter möglich“
https://ddrm.de/widerstand-gegen-die-el ... -moeglich/

und eine kurze Zusammenfassung darüber, wie gering unsere Datensicherheit geschätzt wird:
Pressemitteilung vom 17.03.2016
„Patientendaten für jedermann: Freie Ärzteschaft kritisiert Datenlecks und Politikversagen“
http://freie-aerzteschaft.de/pressemitt ... 7-03-2016/

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: ... weiter möglich
BeitragVerfasst: 20.03.16, 12:57 
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Technisch durchaus. Das "Ersatzverfahren" wird auch in Zukunft funktionieren m ü s s e n. Schließlich ist es ja politischer weil kranker Kassen-Wille, das technische Umfeld der Praxen noch erheblich komplexer und damit störanfälliger zu gestalten. Es wird mit aller Sicherheit der Fall häufiger werden, dass eine Tschippkart nicht dem Reglement gerecht "eingelesen" werden kann, einschließlich des damit dann verbundenen obligaten "Stammdatenabgleichs".

Dann sitzt meine Mitarbeiterin ohne Weiteres 15 Minuten in der Telefonschleife der kranken Kasse, kriegt dann irgendwen dran, gibt die alten Daten (endlose Ziffernketten) fehleranfällig durch, wartet auf ein Fax mit den neuen Daten, mit Glück sind die auf Anhieb richtig, tippt die neuen Daten fehleranfällig ein, erstellt einen "elektronischen" Krankenschein, und kann in jedem einzelnen dieser Fälle mehr als zwanzig Minuten lang sich nicht mit der Arbeit beschäftigen, für die ich ihr Gehalt zahle.

Ahnt wer, auf wessen Rücken d a s abgeht ?

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 Betreff des Beitrags: Re: e-health
BeitragVerfasst: 08.04.16, 14:47 
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Zitat:
Das Zusammenführen der zahlreichen Bestände von Gesundheitsdaten ist für die Versorgungsforschung von enormer Bedeutung und könnte Kenntnisse zu Diagnostik und Therapie von Erkrankungen weiter verbessern. Wissenschaftler des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung wollen diesen Prozess voranbringen...

Über eine einheitliche Plattform könnten aus den Daten relevante Schlüsse zur gesundheitlichen Versorgung gezogen werden, betonte Stausberg. Dazu sei eine Infrastruktur notwendig, die Wege zur Verzahnung der Daten bahnt. Ein positiver Nebeneffekt wäre, dass die Daten nur noch einmal eingegeben und nicht wie derzeit mehrfach für die verschiedenen Bereiche dokumentiert werden müssten....

In Dänemark bekommt jeder Bürger zur Geburt eine Identifikationsnummer“, sagte Stausberg. Damit stünden die Datensammlungen und Register unter staatlicher Obhut und könnten miteinander verzahnt werden.

Gesundheitsdaten für Versorgungsforschung nutzen

Das sind doch mal nette Aussichten...


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 Betreff des Beitrags: Re: e-health
BeitragVerfasst: 08.04.16, 16:26 
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So ists recht: Bürokraten und Statistiker werden uns sagen wie wir gut zu behandeln haben. Und wenns schief geht werden sie ihre Hände in elektronischer Unschuld waschen.

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Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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 Betreff des Beitrags: Re: e-health
BeitragVerfasst: 09.04.16, 01:00 
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Können Sie sich/könnt Ihr Euch noch an
ELENA https://de.wikipedia.org/wiki/ELENA-Verfahren
erinnern? Das Verfahren haben wir doch alle verhindern können, weil eine Riesendatenmenge an zentraler Stelle auf Vorrat sich einfach nicht gehörte.
Ist hier doch nix anderes, es geht auch um Datensammlung auf Vorrat.
Warum sollte das durchgehen?

Frdl. Grüße und ein schönes Wochenende
Christiane


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 Betreff des Beitrags: warum ... durchgehen ?
BeitragVerfasst: 09.04.16, 10:01 
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Weil gewalttätige kranke Kassen, korrupte Politiker und wildgewordene IT-Konzerne endlich ihre bumpfeskampflerisch versprochenen Claims abstecken wollen, und lügnerische Monopolmedien das Volk dumm halten, wo es doch um d e n Rohstoff des 21. Jahrhunderts geht: die sogenannten "Sozialdaten".

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 Betreff des Beitrags: Re: e-health
BeitragVerfasst: 09.04.16, 20:58 
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Beiträge: 814
Christianes Herz hat geschrieben:
...Das Verfahren haben wir doch alle verhindern können, weil eine Riesendatenmenge an zentraler Stelle auf Vorrat sich einfach nicht gehörte.Ist hier doch nix anderes, es geht auch um Datensammlung auf Vorrat.
Warum sollte das durchgehen?

Bei ehealth wird es deutlich schwieriger. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits eine Verfassungsbeschwerde verworfen und auf die zuständigen Sozialgerichte verwiesen.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Dazu wird die Zustimmung der Patienten oftmals erschlichen, das beginnt schon beim DMP. Die Patienten werden vielfach gar nicht erst darauf hingewiesen, dass sie mit Einschreibung in das Programm auch der Weitergabe ihrer Daten zustimmen. Damit die eGK ökonomisch Sinn macht braucht es eine Vielzahl von Patientendaten für die neben Anreizen sicher auch Sanktionen folgen werden mit der die Zustimmung indirekt erzwungen wird.

Mit Stammtischklagen ist dem Projekt nicht beizukommen, dafür braucht es juristische Basisarbeit für die bei Digitalcourage mittlerweile ein Rechtshilfefond eingerichtet wurde. Eine Verfassungsklage ist in Arbeit. (Mit dabei J. Kuhlmann von der Liste Neuanfang). Wer die eGK verhindern möchte sollte sich überlegen, ob er nicht seinen Obolus dazu beiträgt und/oder bei der nächsten Wahl die LINKE wählt, die einzige Partei die gegen das ehealth-Gesetz gestimmt hat. :wink:

Juristische Arbeit zu Gesundheitskarte und "ehealth-Gesetz"


Zuletzt geändert von Timmie2 am 09.04.16, 23:02, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Danke.
BeitragVerfasst: 09.04.16, 21:18 
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Hab 22 Jahre lang einer linken heutigen Splitterpartei ein Promill meines persönlichen Einkommens dafür ins Haus getragen, dass sie mich, meinesgleichen und die mir Anbefohlenen bis heute verhöhnt und betrügt. Ich hab die Funktionärsbagage satt bis oben hin.

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 Betreff des Beitrags: Kein "rollout" im Juni
BeitragVerfasst: 26.04.16, 16:26 
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für die gesch... Gesundheizkarte !

Die Kapazitäten und Induktivitäten haben gesprochen, siehe:

http://www.badische-zeitung.de/meinung/ ... bereits-da

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 Betreff des Beitrags: Re: e-health
BeitragVerfasst: 27.04.16, 17:01 
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Beiträge: 10884
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo PR,
2110 Beiträge in der Badischen Zeitung-alle Achtung. Abgesehen davon sprechen Sie mir aus der Seele, auch wenn ich mit der KV nichts mehr zu tun habe.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Merci ! Mal gucken, ob's sie
BeitragVerfasst: 27.04.16, 18:54 
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Beiträge: 6189
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auch in der Druckausgabe bringen. Das wär mir noch viel wichtiger.

War mal ein weltoffenes unverklemmtes Blatt, die Bezett, zu Zeiten von Dahrendorf und so. Mittlerweile reichen die dpa, Hüpfer, Budda und Bertel's Frau unkommentiert und unkommentierbar durch.

Schauderhaft ! Einewääg, ist mir als notorischem Nichtglotzer das lokale Tor zur Medienwelt.

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