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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wer ist eigentlich „Besitzer“ einer kranken Kasse ?
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BeitragVerfasst: 12.03.17, 21:38 
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Interessierter

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Sehr spannende Diskussion. Der Moment in dem ich bemerkte, dass mit unserem System etwas nicht stimmt war definitiv als ich einen Arbeitsunfall hatte. Mein Vorgesetzter hat vergessen, den Vorfall in ein Verbandbuch (siehe http://verband-buch.de) einzutragen. Wegen dieser Lapalie möchte mich meine Krankenkasse jetzt nicht voll unterstützen :twisted:


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BeitragVerfasst: 12.03.17, 22:27 
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Beiträge: 4692
Bei Arbeitsunfällen sind Krankenkassen auch nicht zuständig, die Ansprüche sollten der BG gemeldet werden. Wenn nach dem Unfall ein Arzt aufgesucht wurde, sollte von dort aus ein entsprechender Unfallbericht gesendet worden sein. Übrigens muss man kein Verbandbuch kaufen, sondern kann die Formulare KOSTENLOS bei der DGUV herunterladen.

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BeitragVerfasst: 30.04.17, 21:26 
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Registriert: 27.03.05, 23:51
Beiträge: 6193
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Die Meldung: "wir haben den Beitrag schon wieder runtergesetzt" an mich Arbeitgeber beunruhigt mich deshalb, weil ich daraus jedesmal schließen muß, dass es den Kerlen schon wieder gelungen ist, zusätzliche Fälle an wenauchimmer abzudrücken, den "Arbeitsunfall" also erfolgreich zu bestreiten.

Die BGen gehören geschlossen und auf die e i n e sehr sehr schlanke "Bundesagentur für Arbeitssicherheit" reduziert. Die medizinische und ärztliche Qualität von "Bergmannsheil", die war mal.

PR

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BeitragVerfasst: 15.09.17, 10:10 
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Registriert: 31.12.12, 15:22
Beiträge: 2002
Krankenkassen lehnen zu oft Mutter/Vater-Kind-Kuren ab

„… Fischbach fordert nun die Krankenkassen auf, innerhalb der nächsten vier Wochen Vorschläge zu unterbreiten, wie über Leistungsanträge einheitlicher und nach den gesetzlichen Vorgaben entschieden werden kann. Damit wären Versicherte nicht so häufig gezwungen, Widerspruch einzulegen, um beispielsweise eine Mutter/Vater-Kind-Kur zu erhalten. „Ich erwarte, dass sich die Krankenkassen an Recht und Gesetz halten. Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass sie die Leistungen, die ihnen zustehen, auch bekommen – und zwar unabhängig von der Krankenkasse, bei der sie versichert sind.“
Weiterhin plädiert die Patientenbeauftragte dafür, dass die Krankenkassen die Widerspruchsquote und die Erfolgsquote der Widersprüche auf ihren Websites veröffentlichen, um diese Zahlen für die Versicherten transparent zu machen. So würde der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen nicht mehr allein über die Höhe des Zusatzbeitrags, sondern auch über die gesetzeskonforme Bewilligung der Leistungen geführt werden.“
https://www.patientenbeauftragter.de/10 ... d-kuren-ab

Das ist ein toller Vorschlag. Wettbewerb durch Negativwerbung. Anders bekommt man die Kassen nicht in den Griff? Wie wäre es denn, wenn man jede zu Unrecht abgelehnte Leistung kostenmäßig erfasst und vom üppigen Lohn der Vorstände abzieht? Ähnlich nicht machbar.

Aber es freut mich schon, dass Frau Fischbach ihren Arbeitsplatz durch Schimpfen hörbar macht.

Frdl. Grüße und ein schönes Wochenende
Christiane


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BeitragVerfasst: 15.09.17, 19:56 
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Beiträge: 6193
Wohnort: Lörrach
gegen die Machen- und Unterlassenschaften kranker Kassen, dann freut mich das i m m e r . Selbst dann, wenn die sich hie und da "Gesundheizkasse" nennen...

PR

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 Betreff des Beitrags: Prioritäten halt
BeitragVerfasst: 17.09.17, 14:43 
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Registriert: 31.12.12, 15:22
Beiträge: 2002
Ah ja. Zuerst kommen also die kasseneigenen Interessen ansich, dann kommt lange nix, dann warten wir auf Gutachten, natürlich erst nach der Wahl der Wahlen und dann kommt vielleicht die Idee vom Beitragszahler, der ja eigentlich lediglich zu seiner Gesundung verwaltet sein sollte. In erster Linie.

Franz Knieps:
„Zuerst muss es um den Verteilmechanismus aus dem Gesundheitsfonds gehen“
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... onds-gehen

Frdl. Grüße und eine schöne Woche
Christiane

http://www.arztwiki.de/wiki/Gesundheitsfonds


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 Betreff des Beitrags: Was der Knieps da beklagt
BeitragVerfasst: 17.09.17, 15:07 
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Registriert: 27.03.05, 23:51
Beiträge: 6193
Wohnort: Lörrach
- die Bevorzugung der AOKen durch den Fonds und
- das völlige Fehlen irgend einer wirksamen Versicherungsaufsicht über die AOKen durch die Ländersozialminister hab ich hierorts jederzeit und in allen Tönen geschrieben.

Dass der Knieps das jetzt beklagt ist einerseits verwunderlich, denn es sind die Auswirkungen der Gesetze, die er selber der Schmulla Schmidt geschrieben hat.
Andererseits nicht verwunderlich: er hat ja die Firma gewechselt. Vor seinem Job im BMG der Schmulla war er beim AOK-Bundesverband.

In Einem ist er sich sehr treu geblieben. Irgendwann hat er mal sinngemäß gesagt, im Gesundheizwesen gebe es dermaßen viele lernfähige Menschen, dass gegen die kein Gesetz über längere Zeit Bestand haben könne. Man müsse das ganze System alle paar Jahre vom Kopf auf die Füße und wieder zurück stellen.

Chaos herstellen als führendes Prinzip in der Gesundheitspolitik

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