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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wer ist eigentlich „Besitzer“ einer kranken Kasse ?
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BeitragVerfasst: 14.05.16, 00:33 
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Ein jeder kann nun aber bzgl. der Mitglieder in den Unterausschüssen
https://www.g-ba.de/institution/struktu ... sschuesse/
in Erfahrung bringen, welche Vor- und Nachnamen und welche Qualifikation sie haben.
http://www.aegnw.de/newsletter-beitrag/ ... er-werden/
Interesse ist lediglich an den Bereichen Arzneimittel, ambulante spezialfachärztliche Versorgung und Disease-Management-Programme vorhanden. Geklagt haben der Bundesverband der Pharmaindustrie und Herr Kloepfer als Politikberater mit einigen Berufsverbänden und Krankenkassen. Und das Gericht gab ihnen recht, weil „das öffentliche Interesse schwerer wiegt als der Schutz der Mitglieder vor Lobbyisten“.
Ein Grundsatzurteil wird es nicht, jeder neue Auskunftswillige muss das Rad der Juristerei wieder neu erfinden.
Andererseits: Was haben die Kläger davon, die Namen und die berufliche Qualifikation zu kennen, wenn die Sitzungen nach wie vor nicht öffentlich/geheim sind?
Ich verstehe die Aussage "Herrn Kloepfer … geht es mit seiner Klage vor allem darum, institutionell im GBA nicht abgebildetes Fachwissen an die Mitglieder von außen herantragen zu können.“

Wie will er das tun bzw. wie kann/darf ich mir das vorstellen? Das ist mir ein bisschen schleierhaft.

Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 14.05.16, 11:05 
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so alles als "unparteiisch" aufgeführt wird. War auch geplättet, hier den Klaus Kirschner mit einem Jugendfoto vertreten zu sehen. Mit dem hab ich gut und gern vor zwanzig Jahren gestritten. Nicht weiß ich, ob er noch immer auf der Behauptung besteht, Demographieproblem und Fortschrittsfalle seien böswillige Erfindungen geldgeiler Ärzte.

Ansonsten ist mir diese ganze Verbändelei sowas von zuwider.

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BeitragVerfasst: 04.08.16, 11:02 
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Wer kontrolliert die Kassen? Es geht um die Unberechenbarkeit bei der Versorgung Krebskranker.

Weil die Willkür durch die Allmacht der Kassen scheints immer größer wird, bitte lesen, verinnerlichen und teilen, teilen, teilen. Bitte.

http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichte ... ie-kassen/

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 30.08.16, 11:07 
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Interessierter

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Also am Ende des Tages muss man sich bewusst machen, dass eine Krankenkasse auch einfach ein wirtschaftliches Unternehmen darstellt. Auch wenn sie eine im gewissen Sinne "gesetzliche Leistung" anbieten, haben sie genauso, wie andere Unternehmen mit unternehmerischen Problemen zu kämpfen. Die Versicherten, sind für die KK auch keine Versicherten, sondern Kunden. :!:


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BeitragVerfasst: 31.08.16, 23:10 
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Das haben die klar nicht. In überhaupt gar keiner Weise.

Die "Kunden" kranker Kassen sind in Wirklichkeit Zwangsmitglieder.
Die "Einnahmen" kranker Kassen werden von Dritten zwangsweise abgeführt oder zwangseingetrieben.
Und keine kranke Kasse erbringt jemals "Leistungen", das tun seit jeher Andere.

Selbst bei einer Totalpleite seines Arbeitgebers droht einem jeden SoFA einer jeden kranken Kasse nichts weiter als die Übernahme im selben Job unter anderem Kassennamen. Dies bis hoch in die obersten Etagen. Da herrscht vollends der Beamtenstatus = Besoldung und Versorgung: wenns ganz ganz schlimm kommt gibts Frühverrentung. Hab mich auf dem letzten Samstagsmarkt an meinem Arbeitsort mit einem Exemplar dieser Sorte unterhalten, ah, oh, kaka.

Was Sie da geschrieben haben, lieber Healthfan, ist eine der ganz ganz großen Lügen unserer Zeit.

PR

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BeitragVerfasst: 01.09.16, 14:06 
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Healthfan hat geschrieben:
... Die Versicherten, sind für die KK auch keine Versicherten, sondern Kunden.

Ein Kunde hätte die Möglichkeit einer Rückgabe, wenn er Fehlerhaftes erhält. Als Patient weiß er schon mal gar nichts von evtl. Mängeln.
http://www.ndr.de/der_ndr/presse/mittei ... 17558.html

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Der Gröhl Herrmann will sich
BeitragVerfasst: 01.09.16, 16:16 
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persönlich drum kümmern. Na, dann kann ja nix mehr passieren...

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BeitragVerfasst: 02.09.16, 13:11 
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PR hat geschrieben:
... persönlich drum kümmern. Na, dann kann ja nix mehr passieren...
PR

Das glaub ich auch eher, dass dann nix mehr passieren kann. Er führt ja immer nur (so auf Facebook) "gute Gespräche". Das sagt er dort immer: "Gute Gespräche". Anders spricht er mit keinem. Und hier ist die Berichterstattung ja einigermaßen einmalig insofern, als dass eine Krankenkasse als verantwortlich dargestellt wird. Niemand verdient sich eine goldene Nase, kein Arzt, keine Apotheke, nein, eine Kasse hat jedes Maß verloren. Auf dem Rücken der schwerstkranken Patienten. Nicht auf dem Rücken der Patienten, die vielleicht nur Rücken haben, sondern auf dem Rücken der Patienten, die vor Leid nicht mehr ein und aus wissen. Hat er echt gesagt, er kümmert sich, PR?

Ich wünsche ein schönes Wochenende.

Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 07.09.16, 15:03 
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“TK-Chef: AOK zwingt uns zu Zytoverträgen“

http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichte ... reibt-aus/

Gute Kasse – schlechte Kasse – Einheitskasse.

Dann braucht es den Gedanken des Wettbewerbs unter den Kassen nicht mehr und wir sind bald alle AOK.

Ungut, wenn schon die TK klein beigibt.

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 11.11.16, 16:13 
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3 Jahre Patientenrechtegesetz

Herr Laumann, als Beauftragter der Patienten im Land hat eine Studie erstellen lassen, inwieweit das Patientenrechtegesetz Wirkung zeigt:

http://www.patientenbeauftragter.de/ima ... aumann.pdf

und schwupps ist eine neue Studie notwendig, weil Patient zwar ganz gut mit Arzt klarkommt, aber nicht mit seinen Kassen. Die informieren ihn einfach nicht von sich aus, was sie dem Patienten zugestehen müssten. Nach der Studie ist eindeutig Patient Bittsteller eher bei seinen Kassen als beim Arzt.

Aber das muss man selber (er-)lesen, (S. 3 unten ist der Hinweis auf die komplette Auswertung).

Frdl. Grüße und schönes Wochenende
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtig so !
BeitragVerfasst: 05.02.17, 18:49 
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Hambacher Bund e.V.: Ein Brief an Herrn Plate, den Präsidenten des Bundesversicherungsamtes und auch veröffentlicht per Presseinformation 01/2017 v. 27.01.2017

„Sehr geehrter Herr Plate,
kurz vor den Feiertagen zu Weihnachten und Jahreswechsel wurde publik, dass sich Vorstände von Krankenkassen innerhalb der letzten Jahre Gehaltszuwächse in hoher und höchster zweistelliger Prozentzahl verschafft haben. Nicht wenige Apanagen dieser Kassenfürsten liegen somit deutlich über dem Salär beispielsweise der Bundeskanzlerin.
Vor diesem Hintergrund fordern wir Sie auf, gemäß den Aufgaben und Kompetenzen des Amtes, dem Sie vorstehen, tätig zu werden und diesem Selbstbedienungsraubbau am durch Versicherte und Arbeitgeber durch ihre Zwangsbeiträge erbrachten Kapital der Krankenkassen – durchaus auch rückwirkend! – Einhalt zu gebieten…“

http://www.hambacher-bund.de/Presse-Inf ... ene-Briefe

Frdl. Grüße und allen eine angenehme Woche
Christiane


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BeitragVerfasst: 05.02.17, 19:30 
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von Patient und Arzt wird umgedeutet zur Komplizenschaft gegen die "Solidargemeinschaft",
sobald deren Funktionäre alle Definitionsmacht an sich gerissen haben.

"Ärztliche Kunst" wird für entbehrlich gehalten und durch "evidence" ersetzt, auch dort, wo diese nicht wirklich existiert.

Die Umwertung aller Werte ist längst ingang.

Sind sie erst mal durch die Institutionen marschiert, die Alt-Achtundsechziger, stehen sie, nun im Rentenalter, komplett auf der Gegenseite. Weil's ihnen da offenbar wohler ist.

Kenn die Namen, kenn die Gesichter, saß damals mit ein paar von denen im selben Klassenzimmer, von Merkle und Schleyer bis Mayr und Sattelberger...

PR

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BeitragVerfasst: 07.03.17, 15:26 
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http://www.bundesaerztekammer.de/presse ... ersorgung/

Pressemitteilung Bundesärztekammer:
"... Nach der neuesten Statistik liegen die Nettoverwaltungskosten der Kassen bereits einen Prozent über den Ausgaben für Hilfsmittel. So kann es nicht weitergehen ..."

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 07.03.17, 16:06 
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Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag Christianes Herz,
"Veröffentlichung der Höhe der Vorstandsvergütung einschließlich Nebenleistungen und der wesentlichen Versorgungsregelungen der einzelnen Vorstandsmitglieder gem § 79, Abs. 4 SGB V"
auch im Ärzteblatt der letzten Ausgabe zu lesen. Einfach skandalös. Detailliert wird aufgeschlüsselt nach Bundesland, Zuschüsse zur Altersversorgung, Dienstwagen usw. Ich picke jetzt nur einige Bundesländer heraus, die auch gleich am Anfang aufgeführt werden:
:arrow: Baden-Württemberg, Vorstandsvorsitzender /( der KV) 180.000 Grundgehalt, dafür aber mit 78.000 Euro die höchsten variablen Bestandteile. Gleiche Gehälter für ein Vorstandsmitglied. Zusätzlich 7.000 Euro/anno für berufsständische Versorgung ( Rentenversicherung).
:arrow: Bayern, Vorstandsvorsitzender 286.000 , 8600 Euro Fahrkostenerstattung, Vorstandsmitglied 266.000 Euro, Fahrkostenerstattung 32.000 Euro, Beiträge zur Rentenversicherung wie oben.
:arrow: Berlin, Vorstandsvorsitzende und Vorstandsmitglieder jeweils 205.000 Euro.
Alle KVen der Bundesländer außer einem Land zahlen Grundvergütungen deutlich über 200.000 Euro.
Absoluter Spitzenverdiener ist der Vorstandsvorsitzende der KBV mit stolzen 344.000 Euro, die Vorstandsmitglieder erhalten immerhin noch 331.000 Euro.
Das Ganze hat zwar nichts mit den von Ihnen erwähnten Nettoeinkommen der Krankenkassen zu tun,möchte ich aber dennoch an dieser Stelle einmal erwähnen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 08.03.17, 18:16 
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verstehen, lieber Kollege Fischer, das ist nix als Schmerzensgeld. Schadensausgleich für die unerträglichen Qualen, die es den Betreffenden bereitet, Schmulla-Schmidt-vetragsgemäß ganz professionell ihren Kollegen die Segnungen des jeweils grad wurschtelnden Gesundheizmisters überzubraten.

Wahrscheinlich kriegen Sie die KV-Mitteilungen ja nicht mehr. Ich schon noch. Da hat der Metke schon fast zur Gepflogenheit gemacht, sich gleich im Vorwort bei "seinen" Kassensklaven zu entschuldigen für das, was dann regelmäßig weiter hinten im Heft folgt. Geht halt nix über Dialektik...

PR

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