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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Die kranken Kassen haben gewonnen.
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 Betreff des Beitrags: Die kranken Kassen haben gewonnen.
BeitragVerfasst: 05.01.14, 00:21 
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Es gibt ihn, den Ärztemangel, landauf wie landab.

Aufgabe gewählter Volksvertreter wäre es nun,

den kranken Kassen per Gesetz vorzuschreiben,

was den nun ihre Aufgabe

sein könnte ???
Genau da ist das Problem !

seit Bismarck schon immer ist !
(da wär die Lösung).

PR

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BeitragVerfasst: 05.01.14, 17:56 
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PR hat geschrieben:
Genau da ist das Problem !


Meinen Sie das im Sinne dieses Beitrages:
http://www.nav-virchowbund.de/landesgru ... ?show=1272
:?:
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Für den ersten Teil:
BeitragVerfasst: 05.01.14, 19:26 
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ja, zum Beispiel. Ich bräucht so weit garnicht, würd schon in Freiburg bei Prof. Maio auf genau die gleichen Überlegungen und Aussagen treffen.

Im zweiten Teil würde es schon reichen, das Sozialgesetzbuch an den Vorgaben des Grundgesetzes auszurichten.

Der Rest des Problems würde sich dann selbst rasch und vollends erledigen, z.B. die kranken Kassen.

PR

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BeitragVerfasst: 06.01.14, 00:33 
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Betr. 1. Teil: Einer Ihrer Kollegen mutmaßte neulich: Menschen sind nicht systemrelevant, es ist kein Krieg o. ä. hier in Sicht.
Betr. 2. Teil: Trifft es das? http://www.make-love-not-law.com/vortra ... etzen.html

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 06.01.14, 00:46 
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grad Ihrem Verein,

obwohl Sie grad eigentlich Besseres zu tun hätten,

und ohne daß Sie wer da hin prügelt ?

PR

PS: obwohl, wer will sowas schon hören ?

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BeitragVerfasst: 06.01.14, 14:35 
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PR hat geschrieben:
PS: obwohl, wer will sowas schon hören ?


Das "will" in der Frage ist reiner Luxus. Wenn die Justiz auf verschiedenen Ebenen sich selbst und damit uns Bürgern "ein Bein stellt", bleibt nur das Weiterverbreiten in viele Köpfe. Bei Nikolaus muss einem die o. a. Rechtsprechung einfallen und nicht Apfel, Nuss und Mandelkern! :christmas
Es müssen alle darüber stolpern und sich Gedanken machen. Das ist schwer. Ich singe meinetwegen auch ganze Passagen vor oder fiedele etwas. "Mein Verein" hört schon zu, manche Mitglieder tun sogar so, als würden sie es verstehen.
Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 12.09.15, 15:29 
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Neue Beitragsbemessungsgrenze ab 1.1.2016
Vorgelegter Entwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für 2016 betr. Sozialversicherungswerte
http://www.cecu.de/nachrichten/neue-bei ... b-1-1-2016
Ab 2016 steigt die "Versicherungspflichtgrenze" für die Arbeitnehmer auf > 56.200,-- Euro (heuer sind es 54.900,-- Euro).

Immer weiter in die Idee der Bürger- bzw. Einheitsversicherung, offiziell aber, weil wir brutto so viel mehr erhalten.
Es wird immer schwerer gemacht, zu den Privaten zu wechseln. Eigentlich müssten die (die Privaten) dagegen „anstinken“.

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 12.09.15, 16:50 
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Christianes Herz hat geschrieben:
Eigentlich müssten die (die Privaten) dagegen „anstinken“.
Nein, die Privaten verfolgen längst andere Ziele. Wie man an den GOÄ-Verhandlungen sieht, ist der ambulante Vollversicherungsbereich nicht mehr attraktiv. Die Privaten werden die Einführung der Bürgerversicherung dulden (bis auf die Pflicht-Lippenbekenntnisse) und sich dann in den schönen Sektor der Zusatzversicherungen stürzen. Da lassen sich dann auch ganz andere Versicherungsbedingungen und Ausschlüsse formulieren.

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Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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 Betreff des Beitrags: Seh ich ziemlich genauso.
BeitragVerfasst: 12.09.15, 19:21 
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Wenn hier wo nochmal einer von ärztlicher Standesvertretung schwafelt...

Es gibt längst keine mehr. Da oben hocken längst bloß noch politisch korrekte Flaschen.

Um so eher wird es Ärztegewerkschaften geben müssen. Der Dame mitm Schlach überm Hirn zum Trotz.

PR

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BeitragVerfasst: 12.09.15, 22:59 
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... noch vor 10 Jahren oder auch ein paar weniger wären Typen wie Frau Nahles mit faulen Eiern beworfen worden, bei diesem unsäglichen Tarifeinheitsunfug.
Auch die Gewerkschaften wissen nicht mehr, was ihre ureigene Aufgabe ist. Herr rennt alles und jedes nur noch mit "Rette-sich-wer-kann-Scheuklappen" umeinander.

Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 01.10.15, 12:21 
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Mahlzeit.
Nun die Apothekerschaft. Sie ist bald „ … auch nicht mehr bereit, unseren Versorgungsauftrag in der bislang gewohnten Großzügigkeit zu interpretieren …“ und droht mit Dienst nach Vorschrift.
Freiberuflichkeit ist keine Einbahnstraße.
http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichte ... orschrift/
Die Krankenkassen vergrätzen immer mehr die freien Heilberufe.
Wenn man die Selbständigen nicht mehr brauchen will, werden wir mehr oder weniger, zumindest in naher Zukunft, mit Angeboten wie diesem
http://www.mammo-programm.de/
vorlieb nehmen müssen? Ich habe den Mammocube mal genutzt und habe ein unentschieden gewürfelt. Und nun?
:roll:

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 18.12.15, 10:49 
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Eine gute Idee aus der Apotheke: Widerspruch einlegen. Immer. Ob berechtigt oder nicht. Ordentlich begründen. Ob die Begründung sachlich richtig ist oder nicht. Die Kasse muss sich damit auseinandersetzen. Wenn wir alle das machen, auch die Patienten, auch die Ärzte (mit dem Finanzamt zanken wir uns auch, schon aus Prinzip), merken die Kassen: „Aha, da ist ja noch jemand, außer uns und unseren Schreibtischen“.
Die Masse ärgert zurück.
„Hackerangriff aus der Apotheke „
http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichte ... -apotheke/

Frdl. Grüße und ein schönes Wochenende
Christiane


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BeitragVerfasst: 18.12.15, 22:08 
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Johnny Kassendepp finanziert mit Zwangsbeiträgen eine Heerschar von Sesselpupern, die nichts anderes zu tun haben als dafür zu sorgen, dass Johnny Kassendepp

entweder das Medikament nicht kriegt, das ihm verschrieben worden ist,
oder der Apotheker kein Geld kriegt für das Medikament, das Johnny Kassendepp verschrieben worden ist (der Apotheker hat's aber zuvor bezahlen müssen).

Haitzingeeerrr ! Ich weiß, Sie stehn auf der andern Seite,
aber könntense das eben mal zu Bilde bringen ? Mir fehlen die Worte !

PR

PS: Dvorak: Gipsy Song. Verrückte Geschichte: soll ich für eine Sopranistin kommod transponieren. In den Oberstimmen sind laufend Taktwechsel zwischen 6/8 und 2/4, aber im Piano nicht. Es wird eine Partitur geben ohne Piano. Wie die durchlaufenden 6/8 des Piano mit dem Rest zusammengehen, darüber kann dann erst das Ohr entscheiden. Was bedeutet das gesundheizpolitisch ?

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BeitragVerfasst: 19.12.15, 03:19 
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Ähnliches wie in der Musik? Die Vorzeichen erkennen und danach die Noten ausrichten? Oder das Ohr? Synchronisieren wir uns in eine Hudelei? Ich glaube, PR, diese Gutachten bzw. diese Sondergutachten sollten gelesen werden. Es wird gestuft. In: “Kann sein, dass Mensch krank wird” – “Jetzt ist er krank, aber wir haben Behandlungsmöglichkeiten” – "Nun ist er alt und will/soll eigentlich sterben”.
Da müssen wir mal Timmie fragen. Timmie singt und kann folglich auch Partituren lesen. Ich kanns auch, aber nur sehr eingeschränkt. Wenn mir was fehlt fürs Ohr im Kopf, fang ich an zu zählen. Fest und mit geschlossenen Augen. Ich habe es schon öfter gesagt, ich bin ein schlichtes Gemüt. Ich brauch “Brücken”, sonst kann ich den Takt nicht halten. Deshalb beneide ich die, die improvisieren (können).

Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Bezüglich des Gipsy Song von Dvorak
BeitragVerfasst: 19.12.15, 19:32 
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versuch ich mich grad mit meinem Bass-Lehrer darauf zu verständigen, dass ich mangels Erfolgsaussicht überhaupt nicht mehr versuchen werd, alle Stimmen in eine Partitur zu schreiben. Schlicht deshalb, weil dabei die grundlegenden und unerlässlichen Regeln zum Schreiben einer Partitur nicht einzuhalten wären.

Die Musik mancher Komponisten lässt sich offenbar bloß anhören, weil die mit der Aufführung beschäftigten Musiker deren Fehler und Faulheiten überstreichen, -blasen, -zupfen und -schlagen.

Höchste Zeit, den einen oder anderen gesundheizpolitischen Komponierer zu bestreiken.

PR

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